In den letzten stürmischen Tagen war deutlich zu spüren, wie schnell die Ostsee ein Teil des konzessionierten Strandes auch in Kellenhusen bei der Windrichtung Nordost überspült und den Sand abträgt und wegspült. Noch ist die Entfernung zum Deichfuß weit genug und es entsteht kein Problem. Das ist dann schon anders, wenn der Nordost mehrere Tage bei gleicher und zunehmender Stärke anhält. In Kellenhusen liegt ein großer Teil deutlich so tief, dass das Gebiet auch in Orts-und Bebaungsplänen als mögliches Ubefrflutungsgebiet eingestuft wird. Das Land Schleswig-Holstein kennt die Gefährdung in den beschriebenen Gebieten an der Ostsee und beabsichtigt, Die Deichverstärkung auch in Kellenhusen vorzunehmen. In Dahme und in dem Ortsteil Vogelsang -letzterer gehört auch zur Gemeinde Kellenhusen – soll nach Abschluss des Planfeststellungsvefahrens mit der Deichverstärkung sofort begonnen werden. Damit in Kellenhusen nun auch diese Arbeiten fortgesetzt werden, sollten sich die gemeindlichen Gremien schon jetzt bemühen, evtll. Bedenken vorzeitig zu erkennen und auszuräumen. Der zuständige Leiter des Amtes für Küstenschutz in SH hat seine Unterstützung zugesagt. Immerhin wurde ein Teil der künftigen Deichverstärkung schon bei dem Deichübergang zum Kelllenhusener Brückenvorplatz berücksichtigt. Viele gemeindliche Vorhaben im Kellenhusener Strandbereich hängen von der Realisierung der Deichverstärkung ab. Also sollte sich die Kellenhusener Gemeindevertretung vestärkt mit dieser Thematik befassen. Den Kellenhusener Bürgern ist große Sturmflut von 1872 mit großen Schäden noch in Erinnerung.
