Der Dahmer Bürgermeister lädt zu der genannten Informationsveranstaltung am Montag – 17. März 2008 – um 19.30 Uhr -in das Haus des Gastes an der Dahmer Kurpromenade ein.
Mit dem Titel Überschwemmungen, Starkregen und Vorsorgemaßnahmen hat sich auch die Gemeinde Dahme dem wichtigen Problem gestellt und dafür gesorgt, dass fachkundige Beratung durch Vertreter des Wasser-und Bodenverbandes und des Zweckverbandes Karkbrook für die Information zur Verfügung stehen.
Bei dem Punkt Überschwemmungen ist aucht an die Gefahr durch eine Ostseesturmflut zu denken.
Keiner wünscht sich eine Situation, wie sie um 1872 einmal eintrat und auch in Dahme und anderen Ostseegemeinden Menschen-und Tierleben forderte.
Zum Glück wird Dahme durch einen Landeschutzdeich geschützt, der auch den Anforderungen der klimabedingten zu erwartenden Erhöhung des Meeresspiegels entspricht.
Bei dem Dahmer Deichabschnitt in der Länge der Promenade sind die Deichöffnungen so in Beton erstellt, dass ein Schließen der Öffnungen bei Gefahr möglich ist.
Die aktuellen Deichschauen lassen den Schluß zu , dass der Deich in Dahme den derzeitigen Anforderungen entspricht, wenn einige geplante Deichbaumaßnahmen auch noch umgesetzt werden.
Zu dem Problem des Starkregens habe ich in einem anderen Artikel schon deutlich gemacht, dass die die Verantwortlichen das gemeindliche Oberflächenentwässerungsnetz optimieren.
Zusätzlich kann es bei extremen Starkregen noch erforderlich sein, Flächen vorzusehen, in denen große Mengen des Oberfflächenwassers bis zu abschließenden sachgerechten Entsorgung im Oberflächenrohrnetz zeitlich befristet gelagert werden können.
Die Vermieter von Ferienwohnungen und Ferienhäusern sollten auch daran denken, ihr eigenes Grundstückrohrnetz warten zu lassen und auch technische Rückstaumöglichkeiten zu nutzen.
Die Informationsveranstaltung sollten also die Dahmer Vermieter und Haus-und Grundstückseigentümer aufsuchen, denn die gut vorbereitete Veranstaltung ist auch aus touristischer Einschätzung sehr wichtig.