Den Siedlungsbau in den sechziger Jahren hatte ich schon beschrieben und dann angedeutet, dass in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts im Ostseebad Kellenhusen die Gemeinde mehrere Bauplaene schnell realisierte. Damals hatten die Sozialdemokraten eine sichere Mehrheit in der Gemeindevertretung. Der Bebauungsplan 13 wies eine Vielzahl von Grundstuecken fuer Einfamilienhaeuser und auch Doppelhaeuser auf. Es entstand eine nachhaltige schoene Bebauung. Es war fuer die Bauwirtschaft in Kellenhusen schon eine tolle Zeit. Dennoch gab es auch Bauherren, die es wohl mit der Bauausnutzung nicht sehr genau nahmen.
Es war einfach erstaunlich, dass in einem Einfamilienhaus eine Vielzahl von Wohnungen integriert wurden. Einige hatten dann wohl auch Probleme mit den Bauvorschriften. Der Bebauungsplan Nr. 13 wurde schon ein besonderes Arbeitgsgebiet fuer die Gemeindevertretung. Bei nachfolgenden Bebauungsplaenen hatte man dann schon Erfahrung und insgesamt gelang es der Gemeinde Kellenhusen, eine anerkannt moderne Bebauung mit Ferienhaeusern und Ferienwohnungen zu erreichen. Der noerdliche Ortsteil ist nahezu ueberplant und nachhaltig bebaut. Unterschiedliche Bebauung kennzeichnet diesen Bereich. Die Bebauung im Sueden ist mit dem Plan Nr. 15 verbessert und ein ganz interessanter Bebauungsplan Nr. 24 wird wohl 2011 noch teilweise realisiert. Das tolle an Kellenhusen ist wohl, dass bereits vor Jahrzehnten ein Gesamtortsplan entworfen und inzwischen aktualisiert worden ist. Das Ostseebad Kellenhusen ist gut vorzeigbar und hat seinen Standard stetig angehoben.
