Wochenlang wurde von den Tourismusvertretern an der Lübecker Bucht und so auch in Dahme und Kellenhusen eine positive Prognose zum Saisonverlauf 2010 herausgegeben. Dabei machen sich Steigerungsraten im Gaesteaufkommen besonders gut.Nur das kalte Wetter reduzierte in Wirklichkeit die Gaestezahlen .Diese war fuer kundige Beobachter schnell bei der nicht besetzten Vielzahl von Parkplaetzen der Beherbergungsunterkunften zu errechnen. Bei der aktuellen oeffentlichen Gespraechsrunde im dem Ostseeheilbad Dahme wurde nun erstmals von minimieren Gaestezahlen und somit auch sinkenden Kurtaxeinnahmen des Jahres 2010 gesprochen. Realistische Erwartungen gehoeren zum Erfolg einer serioesen Tourismusbranche. Sie basieren auf einem aktuellen Konzept und Management. Kellenhusen hat dieses Konzept stets deutlich gemacht. Jetzt hat der Tourismusleiter im Ostseebad Kellenhusen schon seine Erwartungen fuer das Jahr 2010 eingeschraenkt . An die beiden letzten Jahresergebnisse wird man wohl nicht mehr anknuepfen koennen. Wichtig sind aber dringend gute Eloesergebnisse,um auch in Kellenhusen die gemeindlichen Investitionen finanziell umsetzen zu koennen. Das gilt ganz besonders fuer die touristischen Gewerbetreibenden auch hier. Der Reingewinn erreicht trotz des hohen Kapitaleinsatzes nicht mehr die frueheren Zahlen. Die Kosten und hierbei insbesondere die hohen und stets steigenden Abgaben sind imens und einfach zu hoch. Waehrend die die Kurverwaltung ihre Mindereinahmen jedes Jahr von der Gemeinde Kellenhusen ausgeglichen bekommt, fehlt den privatwirtschaftlichen Betrieben eine solche Unterstuetzung. Dabei firmiert der Betrieb der Kurverwaltung als GmbH und somit privatwirtschaftlich. Das kann wohl nicht wettbewerbsgerecht bei gleichen Geschaeftsangeboten sein.
