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Donnerstag, 29/4/2010

Kellenhusener Forst geht bei der Holzvermarktung neue Wege.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Regionalpresse berichtet aktuell, dass bei der Holzvermarktung im Kellenhusener Forst auf neuen  Wege den privaten Interessenten das heimische Holz im Zuge einer Versteigerung angeboten wird. So wurde der mittlerweile begehrte Brennstoff auch an private Interessenten im Kellenhusener Forst oeffentlich versteigert. Es war eine beachtliche Menge von 360 Festmetern Holz, die ihren Besitzer wechselten. Der Foerster Thomas Tiede leitete vom Hochsitz aus die Versteigerung. Mit entsprechenden gelungenen Fotos dokomentierte die Presse die Aktion. Eine Zahl von 250 Selbstwerbern hatte zu diesem Event gefuehrt. Diese Versteigerung soll kuenftig wohl auch wiederholt werden. Die Preise hatten sich auf einem Niveau eingependelt, das beiden Seiten entsprach. Fest steht, dass auch in dem Ostseebad Kellenhusen große Mengen an Holz  zur Energiegewinnung, das heißt als Brennmaterial eingesetzt  werden. Immerhin sollen das im Lande wohl rund 20 % der zur Verfuegung stehenden Holzmengen sein. Die Forstverwaltung spart mit einer Versteigerungsaktion viel sonstigen Arbeitsaufwand. Wie so etwas dann im Kellenhusen positiv umgesetzt wird, hat wiederum der Foerster bewiesen. Alles in allem wurde in dem Ostseebad Kellenhusen deutlich, dass man hier sehr pragmatisch und situationsgerecht handelt.

Dienstag, 27/4/2010

Umfangreiche Arbeiten im Ostseebad Kellenhusen beim Strandaufschieben

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Seit Anfang der Woche wurde auch in Kellenhusen damit begonnen, einen Teil der weggespülten Sandmengen mit  großen Fahrzeugen herbeizufahren. Dazu wurde auch eine Ueberfahrt  vor der Seebruecke eingerichtet. Nun sieht man zahlreiche große Fahrzeuge und Maschinen, die am Badestrand  große Mengen Sand  bewegen und einen Teil der großen Loecher am Strand schließen. Erst jetzt wird deutlich, welche Sandemengen benoetigt werden, damit der Strand  wieder saisonfaehig  wird. 2010 wird man schon mit einigen Abstrichen auch in Kellenhusen vorlieb nehmen. Das wird meines Erachtens nicht nur die Strandkorbvermieter treffen, die nicht mehr  die bisherige Anzahl von Strandkörben aufstellen koennen. Fuer die Betriebe, die nur von diesen gewerblichen Einkuenften leben, duerfte es schwierig werden. Entscheidend ist, wie  geringer die  Auftstellflächen sein werden.  Die Saison faengt  schwierig an.  Das war aber in den letzten Jahren schon haeufiger  nicht so  einfach.  Es hat in Kellenhusen letztlich immer dann geklappt, wenn  alle  positiv an die Aufgabenbewaeltigung  herangingen.  Mit den Investitionen wird man  sicherlich auch vorsichtiger umgehen  und wird deshalb  auch in Etappen die starken Winterschaeden beheben wollen. Die Straßenbauarbeiten in dem Ostseebad  Kellenhusen haben sich witterungsbedingt  verzoegert. Dann werden wohl auch die Straßenausbaubescheide  wohl etwas spaeter die betroffenen Grundstueckseigentuemer erreichen. Mittlerweile haben sich die Einwohner auch an den Baulaerm gewoehnt. Das Ortsbild des Ostseebades Kellenhusen ist  nachhaltig vorzeigbar.

Dienstag, 13/4/2010

Widersinniges Ansinnen der Kieler Landesregierung an das Ostseebad Kellenhusen bei Fördermittelauszahlung.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In der Regionalpresse ist heute ein Bericht der Kellenhusener Buergermeisterin zum Thema Sturmschäden und Ansinnen der Landesregierung veröffentlicht. Danach soll Kellenhusen die Steuern erhöhen, um Geld für die Regulierung der Sturmschäden zu erhalten. Das ist geradezu eine widersinnige Voraussetzung. Um auf dem Weg,  eine Sonderbedarfszuweisung  Fördermittel zu erhalten, verlangt die Landesregierung von Kellenhusen die Erhöhung der Grundsteuer und Gewerbesteuer um jeweils 10 Punkte. So beträgt die Grundsteuer dann 330 Punkte und erreicht in Ostholstein wohl die höchsste Stufe. Lieber wollen der Tourismusleiter und  und die Buergermeisterin Kellenhusens  auf den Förderantrag zur Minimierung der 1,3 Millionen Euro Sturmschäden vom Januar 2010 so verzichten.Mit Recht machen die Kellenhusener  deutlich, dass die Grundbesitzer in Kellenhusen schon bei den aktuellen Straßenausbaubeiträgen  genügend zur Kasse gebeten werden. Da kann das hier  dargestellte Ansinnen der Landesregierung nur als widersinnig und als unsittlicher Vorstoß gewertet werden. Da wird nicht mehr der Gemeinde geholfen, die einen soliden Haushalt auch mühevoll sichert. Nur der, der wohl über seine Verhältnissen lebt,  erhält nun eben eine Sonderzusweisung. Die Erhöhung der Steuern in der beschriebenen Höhe bringt der Gemeinde Kellenhusen tatsächlich keine deutliche Haushaltsverbesserung. Die Motivation für Gewerbetreibende wird vielmehr dann so negativ beeinflußt; denn dann bleibt kein Geld mehr für ausreichende Investitionen. Im vorliegenden Fall müssen die Kellenhusener Gemeindepolitiker nun versuchen, Fördermittel aus dem Programm des Wirtschaftsministeriums für den Straßenbau und somit die vom Sturm und Frost beschädigten Straßen  einzuwerben. Hier sind dann höhere steuerliche Hebesätze nicht die Grundlage für den Erhalt von Fördermitteln.  Der  Zwang der Kieler  Regierung, Fördergeld nur gegen höhere Steuern, mutet insgesamt jetzt nicht nur fragwürdig an. In Kellenhusen warten die Eigentümer von Ferienhäusen und Ferienwohnungen auch auf das endgültige Ergebnis.

Montag, 12/4/2010

Kann im Ostseebad Kellenhusen noch mehr auf die Nutzung erneuerbarer Energien setzen.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In vielen Gemeinden Ostholsteins legen die Politiker  immer mehr Wert darauf,  Anlagen fuer erneuerbarer Energien einzusetzen. Es wird so auf  die Nutzung von Solarenergie  und Windkraft  gesetzt, um so Strom selbst  zu erzeugen und unabhängiger zu werden. So wird darauf gedrungen , dass auf den Daechern öffentlicher Gebaeude derartige Solaranlagen installiert werden. Im Ostseebad Kellenhusen gibt es die Moeglichkeit, auf dem Gebaeude des gemeindlichen Kindergartens und der Kurverwaltung  derartige Anlagen zu installieren. Bei genuegender Planung  sind noch weitere Gebaeude auch entlang der Strandpromende  so auszustatten. Moeglichkeiten zur Errichtung von Windkraftraedern sind meines Erachtens am Ortsrand  Kellenhusen gegeben, wenn auch die Ortsplanung dort  die Moeglichkeit schafft. Im Gegensatz zu den geringen Anstrengungen der  Gemeinde Kellenhusen in dem geschilderten Bereich sind im Privatwirtschaftlichen schon sehr viele Eigentuemer von Ferienhaeusern bemueht, jetzt auch diese Anlagen fuer erneuerbarer Energien zur Steigerung der Erloese zu nutzen. Wenn man durch den Ort geht, kann man bei einigen Neubauten diese Tendenzen erkennen. Hier ist aber noch sehr viel Raum.  Die große Dachflaeche der Kellenhusener Kurverwaltung  kann wohl noch nicht in eine solche Planung einbezogen werden; denn die Mehrheit der Gemeindevertretung will dort  einnejues Hotel errichten lassen. Kirchliche Gebaeude weisen hier auch noch zu wenig Anlagen aus. Da das Thema Naturschutz  inzwischen auch die Gemeinde Kellenhusen staerker fordert, ist eine Zuwendung zu den neuen  hier beschriebenen Energiequellen  wohl auch staerker zu wuenschen. Viele junge Urlaubsgaeste  werden wohl auch nach diesen neuen Kriterien  den Urlaubsort auswaehlen. Da gibt es auch fuer Kellenhusen noch viel zu tun.

Sonntag, 11/4/2010

Engt EU-Naturschutz in Zukunft die touristische Nutzung der Badestraende an der Ostsee ein?

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Regionalpresse hat erst vor einigen Tagen beschrieben, dass die kuenftige Anwendung der EU-Naturschutzgesetze fuer einige Ostseebaeder eine touristische Begrenzung  beinhaltet. Am Beispiel der Saeuberung der konzessionierten Badestraende wird deutlich, dass wohl in einigen Bereichen, die  auch teilweise als Schutzbereiche für  Pflanzen und Tiere ausgewiesen sind, nicht mehr so die maschinelle Reinigung von Schlick erfolgen kann. Tatsaechlich fallen jedes Jahr waehrend der Saison oft große Schlickmengen an, die im Kuestensaum der Ostsee auch unschoene Gerueche verursachen und beim Baden unerwuenscht sind. Auf das kostenintensive Entfernen der angespuelten Schlickmengen kann eine Kurverwaltung keinesfalls verzichten.  Als die Ostseegemeinden Naturschutzflaechen  auch im Strandbereich auswiesen, mußte doch klar sein, dass Einschraenkungen im touristischen Bereich erfolgen. Einige Ostseebaeder  sorgen sich nun um die Nutzung ihrer  Straende. Da wird es wohl Probleme geben. Das Betreten der Straende ist fuer jedermann zwar gesetzlich gesichert, der Einsatz von  Maschinen zur Strandreinigung wird sicherlich minimiert.  So wird das Abfahren von Schlick  mit Maschinen problematisch. Vielleicht kommen wieder Pferdefuhrwerke zum Einsatz. Die Politiker  in den Kreisen und im Land Schleswig-Holstein sind gefordert,  pragmatische Loesungen umzusetzen. Der konzessionierte Badestrand im Ostseebad Kellenhusen hat  wohl nicht ganz so starke Probleme wie die Nachbargemeinden, weil dort  meines Erachtens  keine Naturschutzbereiche im Kernbereich  des Strandes ausgewiesen sind. Dennoch kaempft man auch hier in Kellenhusen mit den Schlickproblemen.  In  Kellenhusen ist  die Ostsee  der Luebecker Bucht  fast 30 Kilometer  breit und nur  manchmal werden  hier  Algen und Schlick angespuelt  und auch wieder  weggetrieben. Das ist die beste Loesung.

Donnerstag, 8/4/2010

Die Regionalpresse berichtet über das Ostergeschaeft auch im Ostseebad Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Waehrend die Presse ueber  zum Teil fast ausgebuchte Ferienquartiere auch im Ostseebad Kellenhusen berichtet und Fotos von auch gut besuchten Lokalen an der Strandpromenade zeugen, werden die Eigentuemer von Ferienwohnungen und Ferienhaeusern gegenseitig erkannt haben, dass wohl die Haelfte der Quartiere nur ausgelastet waren. An der Werbung hat es sicher nicht gelegen. Große Zimmervermittlungen aus Kellenhusen machen deutlich, dass sie mit ihren Gaestezahlen gut an fruehere Ergebnisse anknuepfen koennen. Das gilt auch fuer das Vermittlungsbuero an der Strandpromenade 37 in Kellenhusen. Dabei mußten viele neue Wege der Gaestewerbung  beschritten werden. Hier hilft es das eine junge und erfahrene Betriebsmannschaft auch zeitweise aus fachlich geschulten Hochschulabsolventen  besteht. Wie aktuell auch ein Inhaber einer namhaften Kellenhusener Zimmervermittlung beschreibt, gilt es, mit motivierten Mitarbeiterinnen die Kundenwuensche waehrend ihrer Urlaubszeit  zu erkennen und zu erfuellen. Da die Kellenhusener Vermittlungsbüros mitunter ihre Ergebnisse auch in den Medien beschreiben, wird der gesunde Wettbewerb im touristischen Bereich meines Erachtens erkennbar. In der Presse wird behauptet, dass die schlechten und unzutreffenden Wetterprognosen für die Luebecker Bucht viele Gaeste abgehalten haben, hier Urlaub zu machen. Tatsache ist, dass das Wetter nicht schlecht, aber auch nicht brillant  zu Ostern war. Deshalb muss aber kein extra Wetterbericht  extra aus der hiesigen Region von einer neuen Organisation eingefordert werden. Ursachen fuer die mittelmaeßigen Osterbuchungszahlen sind meines Erachtens auch die aktuellen Finanzwirtschaftbedingungen. Ich glaube, dass man mit konstant guten Zahlen schon recht zufrieden sein kann und nicht immer Steigerungsraten verlangen sollte. Kellenhusen ist mit seinen auch gemeindlichen Investitionen sehr gut aufgestellt. Am Ende zaehlt nur, das ausreichende Erloese erzielt werden.

Donnerstag, 1/4/2010

Erstaunlicher Ablauf einer Gemeinderatssitzung im Ostseebad Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Bei der letzten aktuellen Gemeinderatssitzung im Ostseebad Kellenhusen waren einige Besucher ueberrascht, dass der TOP , Beschluß der neuen Straßenausbausatzung , vertagt werden muss, weil die Verwaltungsvorlage noch nicht praesent war. Das war schade, denn einige am Kellenhusener Strand betroffene Buerger waren wegen dieses Punktes zur Sitzung gekommen. Es waren Anlieger, die vor rund 10 Jahren freiwillig finanziell den Promenadeausbau Kellenhusens wie bei einem Straßenausbau unterstuetzten, zumal ihnen muendlich von der Verwaltung zugesagt wurde, dass sie an einem rueckwaertigen Straßenausbau nicht mehr beteiligt wuerden. Nun aber steht dieser Ausbau unmittelbar bevor. Auf die Anfrage in der aktuellen Buergerfragestunde  der Betroffenen wurde die Wirksamkeit der gemeindlichen Zusage deutlich in-Frage- gestellt. Verwiesen wurde auch darauf, dass die damaligen Vertraege eine so beschriebene Klausel nicht enthalten. Da wiegt es dann auch schwer,  wenn kuenftig  die Anlieger beim Straßenausbau sogar statt 75 % nun vielleicht 90 %  der Kosten tragen muessen. Man koennte schon sagen, dass auch in Rechtsgeschaeften mit Kommunen die genaue Durchsicht der Vertragsinhalte nur vor finanziellem Schaden schuetzen kann. Nur was man schwarz auf weiß  vorlegen kann, zaehlt doch wirklich. Muendliche  Absprachen haben wohl auch schon in Kaufmannskreisen nicht mehr die fruehere  Bedeutung ; dann kann man das in der heutigen Zeit kaum in der Politik erwarten. Fast alles was ich hier dargestellt  habe, koennte sich auch so zugetragen haben. Ich hoffe auf einen fuer alle dennoch positiven Ausgang der Glosse im Ostseebad Kellenhusen . Eine Fortsetzung des Sitzungsinhalts konnte man der Mitteilung der Regionalpresse entnehmen.

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