In der Regionalpresse fand der stellvertretende Kellenhusener Kurdirektor aktuell die passenden Worte für das zoegerliche Verhalten der Landesregierung Schleswig-Holstein bei der erwarteten und notwendigen Finanzhilfe zur Wiederherstellung konzesionierten ‘Badestraende, der Lebensader der Ostseebaeder.Die große Sturmflut hatte die Ostseekueste im Januar 2010 die Badestraende auch in Ostholstein und somit in Kellenhusen verwuestet. Der gesamte Sand war weggespuelt worden. Die Flaeche liegt jetzt in Kellenhusen mehr als einen Meter tiefer als die neue Promenade. Der gesamte Strandabschnitt im Ostseebad ist mit Baken abgesperrt. Nach dem bisherigen Stand werden vermutlich die ersten Gaeste die beschaedigte Promenade, Erlebnisseebruecke und den Strand nur notduerftig hergerichtet vorfinden. Das Kieler Innenministerium versprach Unterstuetzung, die Gemeinden sollten bis 5.Februar die Schaeden melden. Nun ist aber bislang aus dem angekundigten Hilfsangebot nichts geworden. Das Kieler Wirtschafts- und Tourismusministerium teilte schon mit, dass eine touristische Foerderung nicht moeglich ist. Angeblich geht es um eine reine Schadensbeseitigung und nicht um Schaffung wirtschaftlicher Effekte geht. Kellenhusen benötigt dringend finanzielle Landeshilfe; denn etwa 200000 Kubikmeter Sand fehlen. Die Uferschutzmauer ist hie nur notduerftig gesichert. Fast jeder Buerger weiß, dass der Landesregierung sehr viel Geld fehlt. Die landeseigene Bank hat Schulden ohne Ende gemacht und zur Rettung hat das Land Schleswig-Holstein riesige Geldbetraege geopfert. Das Geld stammt von den Steuerzahlern. Da darf man erwarten, das die Tourismusorte – wie auch das Ostseebad Kellenhusen – nun auch zeitgerecht Hilfe erhalten. Der Ostsee-Holstein-Tourismus sieht ein Imageschaden, wenn die Ostseebaeder nicht wieder kundengerecht hergerichtet werden. Eile ist meines Erachtens geboten. Nun sollen die Landtagsabgeordneten in Kiel einmal Druck ausueben. Ein mutiger stellvertretender Kurdirektor hat in Kellenhusen ueber die Presse auf die schwierige Situation hingewiesen, damit endlich eine positive Antwort aus Kiel auch fuer die Ostseebaeder erfolgt.

