Die Regionalpresse veroeffentlicht einen Leserbrief zu dem aktuellen Thema der Gemeindepolitik des Ostseebades Kellenhusen.Tags zuvor war der geplante Hotelneubau aus der Schwimmbadwiese auch bei der Bauausschusssitzung Kellenhusens eroertert worden. Dort hatte man wohl mit mehr Sachlichkeit die Fakten nochmals dargestellt. Der Deich-und Entwaesserungsverband Klostersee leistet auch einen notwendigen Beitrag. Er ist schließlich Eigentuemer der Grundfläche und steht der Planung nicht im Weg. Die Bemuehungen der Gemeinde Kellenhusen um einen solventen Investor dauern an und sollten nicht erschwert werden. In dem aktuellen Leserbrief eines Feriengastes aus der Niederrheinregion wird deutlich, dass man sich Sorgen macht, dass das Schwimmbad eines Hotelbetreibers nicht ebenso große Zahlen von Urlaubern wie das alte aufnehmen kann. Der Gast hat Bedenken, dass bei einem Hotelneubau am Schwimmbadstandort als nachhaltige Wirkung auch Eigentumswohnungen entstehen werden. Angeblich laeßt sich ein Hotelneubau in der geplanten Groeßenordnung eben nicht anders finanzieren. Beispiele hierfuer soll es genug an der Ostseekueste geben. Es ist schon eigentuemlich, dass der Leserbrief gerade jetzt publiziert wurde. Bei der Bauausschusssitzung war wohl der Touristikleiter Kellenhusen ernsthaft bemueht, mehr Sachlichkeit in die beschriebene Diskusssion bringen.Wie die tatsaechliche Mehrheit der Kellenhusener Bevoelkerung zu dem geplanten Hotelstandort auf der Schwimmbadwiese steht, kann anscheinend wohl keiner mit Sicherheit sagen. Nach mehr als 10 Jahren ist jedenfalls bislang noch kein Investor fuer das Objekt gefunden. Das liegt aber nicht an der Gemeinde Kellenhusen, die stets moegliche Investoren ernsthaft begleitet und unterstuetzte und weiterhin sicher so verfaehrt.
