Mit der Überschrift- gefährlicher Sprung ins kühle Nass – reagiert die hiesige Presse – auf einen schweren Unfall an der Timmendorfer Seebrücke. Dort war kürzlich erst ein 15jähriger Junge bei dem Sprung von der Ostseebrücke schwer verletzt worden. Die Nachfrage bei den anderen Ostseebädern der Lübecker Bucht ergab, dass das Springen von den Seebrücken grundsätzlich verboten ist. Die Jugend findet den Sprung ins kühle Nass aber so toll, dass das Verbot einfach nicht beachtet wird. Beim Bau der Kellenhusener Seebrücke wurde dem Wunsch der Jugend entsprochen und auf der zweiten Erlebnisinsel der Brücke eine Plattform errichtet von der Sprünge in die Ostsee gefahrlos möglich sind; denn die Wassertiefe beträgt 2,60 Meter. Zudem befindet sich eine DLRG-Station auf der Erlebnisseebrücke. Von dort wird die Badesicherheit erhöht. Kellenhusen hat eben mit seiner touristishen Planung die Nase ganz schön weit vor. Gelungene Besonderheiten zeichnen den Standard eines Ostseebades – wie Kellenhusen – aus.
