Über die schriftlichen Darstellungen der Kellenhusener Opposition in der Regionalpresse und die ebenso veröffentlichte Stellungnahme der FWK Kellenhusen sind Gesprächsthema in dem Ostseebad. Drei Themenbereiche der CDU habe ich noch nicht dargestellt und sage jetzt etwas dazu. Unbestritten hat Kellenhusen in anerkannter Weise seit Jahren konsequent maritim gestaltete Straßenausbaumaßnahmen realisiert. Nun will die Mehrheit der Gemeindevertretung Kellenhusens fünf weitere Straßen in gleicher Weise ausbauen und dabei die Zeit für günstige Angeboten nutzen. Schließlich ist in der Finanzkrise dieses wohl auch umzusetzen; denn Unternehmen benötigen dringend Aufträge. Die CDU will nur drei Straßen ausbauen, um die Belastung für die Anlieger in Grenzen zu halten und zumal auch mit einer termingerechten Fertigstellung zur Saison angeblich nicht zu rechnen sei. Die Erhöhung der Kurabgabe um 300 % in der Zeit vom 20. Dezember bis 5. Januar 2009 wurde nicht nur von der CDU und SPD beanstandet. Wesentlicher Kritikpunkt ist der Alleingang bei der Kurtaxerhöhung in Kellenhusen, denn solche Maßnahmen sollte im Ostseeferienland nicht so erfolgen. Die CDU möchte die Kellenhusener Tourismus-Information in die Ortsmitte verlegen, wie des im Ostseeheilbad Dahme schon umgesetzt wird.Eine gute Möglichkeit waren frei geworde Räume der Sparkasse Holstein gewesen. Die Aussage der FWK , die Öffentlichkeitsarbeit durch eine wöchentliche Gesprächmöglichkeit mit den Bürgern zu verstärken, wurde im heimischen Lokal Passat schon einmal am Freitag realisiert. Die Zahl der neuen Informationssuchenden aus Kellenhusen war angeblich noch gering. Nach einer hier nicht Im Detail bekannten Information wurde dort angeblich auch auf Frage davon gesprochen, dass zwei Investoren für einen Hotelneubau auf der Schwimmbadwiese Interesse bei der Gemeinde Kellenhusen bekundet haben sollen.Dann ist es doch wichtig, dass alle Gemeindevertreter Kellenhusens eine gemeinsame und nachhaltige Lösung für Realisierung der gewünschten Baumaßnahme finden. Sollte die Meinung der Bürgermehrheit hierzu noch nicht bekannt sein, könnte vielleicht ein Bürgerentscheid zum Ziel führen. Eine solche Maßnahme muß allerdings genau bezüglich ihrer Außenwirkung überlegt werden. Viel Zeit darf man sich dann hierzu aber nicht lassen.
