Der Verkauf von Feuerwerkskörpern hatte gleich nach Weihnachten 2008 begonnen und trotz gesetzlichen Verbotes wurden Silvesterknaller auch in Kellenhusen schon verweg in Einzelfällen gezündet. Die Feuerwehr und Polizei kennt die Gefahren beim unsachgemäßen Umgang mit den pyrotechnischen Erzeugnissen – den Silvesterraketen und Knallkörpern. Immer wieder werden Schadenfeuer so verursacht und Gebäudeschäden und auch gravierende Verletzungen können die Folge sein. Die Bürgermeisterin in Kellenhusen hat – wie auch in anderen Gemeinden geschehen – reagiert und eine amtliche Anordnung aktuell hierzu herausgeben. Diese beinhaltet, dass Stabraketen und ähnliche dem Sprengstoffgesetzt unterliegende Erzeugnisse vor Reetdachäusern und Gebäuden mit weicher Bedachung nur 200 Meter entfernt sachgerecht gezündet werden dürfen. Knallkörper dürfen nur bei einer Entfernung von mindestens 30 Metern zu den beschriebenen Gebäuden zur Detonation gebracht werden. Beim Anzünden und Abrennen von Feuererwerkskörpern haften die Eltern zum Beispiel dann, wenn ihre noch minderjährigen Kinder beim Abbrennen des Feuerwerks Schäden verursachen. Immer wieder – und auch in diesem Jahr -ist zu beobachten, dass nicht nach den gesetzlichen Vorgaben gehandelt wird. Immerhin können nicht geringe Geldbußen Verursachern auferlegt werden. Das Einschreiten von Amts wegen erfolgt in der Regel erst dann, wenn nicht geringe Schäden verursacht wurden.Nun hoffen auch in Kellenhusen die Eigentümer von Ferienhäusern und Ferienwohnungen , dass hier nichts passiert. Gerade in diesen auch zur Zeit belegten Häusern und Wohnungen halten sich Winterunrlaubsgäste auch mit Kindern auf. Großbrände hat es in Kellenhusen verursacht durch Feuerwerkskörper wohl in den letzten Jahren zum Glück nicht gegeben. Erfreulicherweise gibt es aus dieser Sicht nur wenige Gebäude mit Reet- und Weichdächern. Die Mitglieder der Kellenhusener Feuerwehr müssen aber auch mit Brandeinsätzen außerhalb ihres Bezirks rechnen; denn bei größeren Schadenfeuern werden mehrere Gemeindefeuerwehren zusammengezogen. Zum Jahreswechsel gilt der Dank den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr , die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit erheblich zur Sicherheit im Ostseebad jederzeit beitragen.
