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Mittwoch, 31/12/2008

Eingeschränkte Nutzung von Feuerwerkskörpern auch im Ostseebad Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Der Verkauf von Feuerwerkskörpern hatte gleich nach Weihnachten 2008 begonnen und trotz gesetzlichen Verbotes wurden Silvesterknaller auch in Kellenhusen schon verweg in Einzelfällen gezündet. Die Feuerwehr und Polizei kennt die Gefahren beim unsachgemäßen Umgang mit den pyrotechnischen Erzeugnissen – den Silvesterraketen und Knallkörpern. Immer wieder werden Schadenfeuer so verursacht und Gebäudeschäden und auch gravierende Verletzungen können die Folge sein. Die Bürgermeisterin in Kellenhusen hat –   wie auch in anderen Gemeinden geschehen – reagiert und eine amtliche Anordnung aktuell hierzu herausgeben. Diese beinhaltet, dass Stabraketen und ähnliche dem Sprengstoffgesetzt unterliegende Erzeugnisse vor Reetdachäusern und Gebäuden mit weicher Bedachung nur  200 Meter entfernt sachgerecht gezündet werden dürfen. Knallkörper dürfen nur bei einer Entfernung von mindestens 30 Metern zu den beschriebenen Gebäuden zur Detonation gebracht werden. Beim Anzünden und Abrennen von Feuererwerkskörpern haften die Eltern zum Beispiel dann, wenn ihre noch minderjährigen Kinder beim Abbrennen des Feuerwerks Schäden verursachen. Immer wieder – und auch in diesem Jahr -ist zu beobachten, dass nicht nach den gesetzlichen Vorgaben gehandelt wird. Immerhin können nicht geringe Geldbußen Verursachern auferlegt werden. Das Einschreiten von Amts wegen  erfolgt in der Regel erst dann, wenn nicht geringe Schäden verursacht wurden.Nun hoffen auch in Kellenhusen die Eigentümer von Ferienhäusern und Ferienwohnungen , dass hier nichts passiert. Gerade in diesen auch zur Zeit belegten Häusern und Wohnungen halten sich Winterunrlaubsgäste auch mit Kindern auf. Großbrände hat es in Kellenhusen verursacht durch Feuerwerkskörper  wohl in den letzten Jahren zum Glück nicht gegeben. Erfreulicherweise gibt es aus dieser Sicht nur wenige Gebäude mit Reet- und Weichdächern. Die Mitglieder der Kellenhusener Feuerwehr müssen aber auch mit Brandeinsätzen außerhalb ihres Bezirks rechnen; denn bei größeren Schadenfeuern werden mehrere Gemeindefeuerwehren zusammengezogen. Zum Jahreswechsel gilt der Dank den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr , die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit erheblich zur Sicherheit im Ostseebad  jederzeit beitragen.

Dienstag, 30/12/2008

Erinnerung zu alten Reiseverbindungen nach Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Nun sind es nur noch wenige Stunden, denn beginnt das Jahr 2009 auch in dem Ostseebad Kellenhusen.Im Jahre 2009 feiert das Seebad seinen 125 jähriges Jubiläum. Anläßlich des 100 jährigen Jubiläums erinnerte man mit einer eigens für das Jubiliäum verfaßten Druckschrift an besondere geschichtliche Abläufe.In diesem Abschnitt will ich die dort wachgerufenen Erinnerungen nochmals Stück für Stück vorstellen. Erstaunlich war vor 1911der Reiseweg nach Kellenhusen. Es gab zwei Möglichkeiten , zum einem konnte man mit der Eisenbahn bis zur Ortschaft Lensahn fahren. Von dort gelangten die auch die Gäste mit Pferd und Wagen zum heutigen Seebad Kellenhusen.

Im Sommer bestand eine Dampfschifffahrtsverbindung mit mit Kiel, Lübeck und Fehmarn. Wie noch heute bei der Schiffsanreise nach Helgoland wurden die mit dem Schiff anreisenden Personen vor Kellenhusen ausgebootet und mit kleinen Fischerbooten an den Strand gebracht. Das war noch eine sehr rustikale aber auch romantische Anreise. Schließlich sorgte ein einheimischer Unternehmer dann dafür, dass in Kellenhusen die erste und längste Damperanlegebrücke bebaut wurde. Die Holzbrücke war 420 Meter lang und dann konnte man von Lübeck-Travemünde per Dampferschiff auch nach Kellenhusen gelangen.Man konnte auch den beschriebenen Landweg nutzen. Die Gäste zogen es mehrheitlich vor, die Schiffsreise nach Kellenhusen anzutreten.An der Kellenhusener Dampferbrücke befand sich ein Schalterhäuschen für die Bediensteten. Es war alles gut organisiert.In der Folgezeit gab es noch kernige Winter mit Eisgang . Da bei wurde die Seebrücke auch in Kellenhusen oft beschädigt. Eine völlige Zerstörung trat jedoch dann im Winter 1942 ein. Die Eismassen der Ostsee  beschädigten die Brücke total.Es war wohl ein Schnee-und Eiswinter wie 1978/79. Es dauerte dann Jahre, bis eine von der Länge  vergleichbare Seebrücke errichtet wurde. Das ist erst jetzt vor zwei Jahren möglich gewesen. Die Erlebnisbrück in Kellenhusen ist stabil und ein künstlerischer Bauwerk geworden. Die Seebrücke ist jetzt zusammen mit der stilvollen Promenade nun das Markenzeichen  des Ostseebades Kellenhusen.  Wünschenswert wäre eine stärkere Nutzung der Brücke auch durch große Fahrgastschiffe. Die heutigen Reisewege werden durch die Nutzung der Kraftfahrzeuge  und die Autobahnanbindungen bestimmt.

Montag, 29/12/2008

Jahresausklangsveranstaltung des Ostseeheilbades Kellenhusen am 29.12.08

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Der Wettergott hatte an der Lübecker Bucht ein Einsehen; denn am 29.12.08 war es trocken und an der Küste sogar einige Stunden sonnig. Allerdings trug ein Wind dazu bei, dass die Luft sich sehr kalt anfühlte. Da war es gut, dass vor dem Kurhaus die Open-Air-Bühne  und einige zünftige Buden mit Angeboten für Gaumenfreuden aufgestellt worden waren. Neben der Life-Musik  ab 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr genossen die Gäste und Einheimischen den angebotenen Glühwein, Lumumba, Kaffee und gönnten sich Kuchen, Crepes, Waffeln und anderes mehr.Ab 16.00 Uhr war die Bühne frei für den Chanty-Chor unter Leitung von Heinz Jaeger. Der Kellenhusener Chanty-Chor bot wiederum mit sehr viel Schwung und seinen maritimen und winterlichen Liedern  den richtigen Rahmen.Die Gesamtveranstaltung war wieder ein Erfolg des Tourismus-Service , des Fremdenverkehrs-und Gewerbevereines sowie des Dehoga Ortsvereines Kellenhusen.  Bereits am Vormittag hatte die Musik vor dem Kurzentrum begonnen. Wir dürfen hoffen, dass dieses Gebäude auch bald eine Modernisisierung erfährt.Bei der Kälte hätte es sich auch angeboten, den besonders ideal gelegenen Kursaal für die Veranstaltung zu nutzen. Von dem Kursaal aus hat man wohl die schönste Aussicht auf die Lübecker Bucht und den schönen Strandabschnitt Kellenhusen. Jedenfalls ist in Kellenhusen wiederum gelungen für die Zeit zwischen den Festen etliche Feriengäste für einen winterlichen Kurzurlaub zu gewinnen.Immer deutlicher wird, dass auch viele Eigentümer von Ferienwohnungen und Ferienhäusern sich auch in Kellenhusen auf diese Wintergäste einstelllen. Ein Grund dafür ist wohl, dass auch die Gewerbetreibenden des Ostseebades präsent sind.

Sonntag, 28/12/2008

Finanzielles Entgegekommen der Gemeinde Kellenhusen bei künftiger Abrechnung der Straßenausbaubeiträge

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Bei der letzten Gemeindevertretersitzung stellte sich heraus, dass die Mehrheit der Mitglieder  den Ausbau von fünf Kellenhusener Straßen in Strandnähe 2009 realsisieren will und dafür die anteilige Kosten der Gemeinde bereits in den Haushalt einstellte. Die Opposition wollte allerdings , dass nicht jedes Jahr derartige Ausbaumaßnahmen erfolgen sollen. Mit den drei in die Seestraße mündenden Straßen sei es zunächst genug. Die Freien Wähler Kellenhusen gehen davon aus, dass sie genügend gemeindliche Eigenmittel zur Verfügung haben, um auch fünf Straßen zu finanzieren; denn bei der derzeitigen Wirtschaftskrise wären die Kosten vielleicht noch bei Ausschreibungen zu minimieren . Die  Anlieger der betroffenen Straßen haben laut Satzung 75% der Kosten zu übernehmen. Dabei handelt es sich um Eigentümer von vielen kleinen Einfamilienhäusern, die möglicherweise nicht so einfach die Beiträge für den Straßenausbau aufbringen können. Hier fand sich nun wohl eine einvernehmliche Lösung. Man will die Betroffenen rechtzeitig informieren und die Zahlungsziele auf 2011 festlegen. so können die anfallenden Kosten angespart werden. Es steht da ein Betrag von immerhin gut 900000 Euro im Raum. So jedenfalls äußerte sich der zuständige Kämmerer.  Das ist schon eine vernünftige Lösung für etliche Eigentümer von Ferienwohnungen und auch Ferienhäusern in Kellenhusen. Die aufgezeigte Lösung kam auch auf Drängen der Opposition zustande. Dabei ist zu hoffen, dass auch noch in Zeiten der Wirtschaftskrise auch in Kellenhusen die Bürger genügend Einkünfte erzielen können. Auf diese Bedingung sollte man setzten.Der Tagespunkt Straßenausbau in Kellenhusen wurde meines Erachtens von den Gemeindevertretern sachlich behandelt. Im Vergleich zu anderen gleichgroßen Ostseebädern setzt man nun schon seit Jahren mit Erfolg große Infrastrukturprojekte mit eifer und Elan in Kellenhusen durch. Die drastische Erhöhung der Kurtaxe und anderer Abgaben sind aller die Folge und offensichtlich auch bei den Zielen notwendig.

Samstag, 27/12/2008

Großer Silvesterball im Kellenhusener Kursaal 2008/ 2009

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Alle Jahre wieder findet in Kellenhusen der nun schon zur #Tradition gewordene Silvesterball statt. Für den Jahreswechsel in das Jahr 2009  wird nun auch wieder der Ball ab 31.12.08-um 20.00 Uhr – in dem geräumigen Kursaal  ausgerichtet. Dieser wird geschmückt und und veranstaltet von dem Tourismus-Service-. Der Eintritt kostet 59 Euro pro Person und enthält einen Empfangscocktail, ein kalt-warmes Menü, einen Mitternachtssekt sowie Berliner und Kaffee. Zum Tanz spielt das Duo – Hans und Peter -. Es wird um Tischreserbierung  und Voranmeldung gebeten. Auch für die kleineren Gäste ist einein kleiner Hexenball bis 23.00 Uhr vorgesehen. Der Kursaal ist direkt an der Seepromenade gelegen und man kann den herrlichen Blick auf die Ostsee im Obergeschoß genießen. Das Gebäude hat schon etliche Jahre auf dem Buckel; denn es stammt noch aus den sechziger Jahren. Eine Grundrenovierung  oder ein Neubau sind umstritten. Zur Zeit schiebt der Komplex meines Erachtrens einen Renovierungsstau vor sich her und ist wohl nicht mehr ausreichend kundengerecht. Es gibt leider keinen Fahrstuhl und dieses wäre doch dringend notwendig. Für ältere Bürger oder  Gäste mit körperlichen Behinderungen ist es unter Umständen sehr schwierig, den Saaal zu erreichen.

Freitag, 26/12/2008

Thema Buhnenbau im Ostseebad Kellenhussen erneut in der Sitzung von der CDU aktualisiert

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Bei der Dezembersitzung der Gemeindevertretung in Kellenhusen war die CDU nicht bereit,  dem Haushalt zuzustimmen, weil die Kosten für die Fortführung des Buhmenbaues nicht fortgeschrieben wurden. Der Bau einer Buhne in die Ostsee zum Schutz der Küste und des Strandes kostet derzeit gut 30000 Euro. Es waren 8 Buhnen in Kellenhusen abgebaut worden. Buhnenbau trägt dazu bei, die Hochwasserschäden zu mildern. In anderen Ostseebädern wird stetig an dem Buhnenbau gearbeitet und in Kellenhusen beruft sich die Mehrheit der Gemeindevertreter auf Gutachten, die sogar den Buhnenbau nicht für erforderlich ansehen. Der bei einer Sitzung hinzugezogene Gutachtet räumte dann bei einer konreten Befragung ein, dass der Buhnenbau hilfreich ist, wenn er sachgerecht durchgeführt wird. So wurden die neu errichteten Buhnen mit Unterstützung des Gutachters eingebaut. Schon Laien können erkennen, dass eine Strandverbesserung in den Buhnenbereichen erkannt werden kann. Meines Erachtens ist die größte neu errichtete Buhne  die neue Erlebnisbrücke in Kellenhusen mit den nicht kleinen Inseln in der Ostsee. In diesem Bereich sind Samdzuwächse zu erkennen. Buhnenbau kostet viel Geld, ist aber notwendig, so dass im Haushalt Kellenhusens hierfür auch Geld  vorgesehen werden sollte. Die Argumente der Kellenhusender Opposition sind zutreffend. Wichtig ist, dass der Buhnenbau kontinuierlich fortgesetzt wird.Der Küstgenschutz hat eine hohe Priorität und darf deshalb nicht vernachlässigt werden. Die Versendung eines Druckerzeugnisses der Landesregierung mit dem Hinweis zur Gefahrenabwehr bei Hochwasser  reicht hier nicht aus. Es sollten rechtzeitig nachhaltige Maßnahmen wie Buhnenbau und Deicherhöhung auch in Kellenhusen realisiert werden.

Mittwoch, 24/12/2008

Erweiterung der Fremdenverkehrsabgabesatzung in Ostseebad Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Bei der letzten Kellenhusener Gemeindevertrretersitzung wurde  die Fremdenverkehrsabgabesatzung ergänzt, um so weitere Abgabeerlöse zu erzielen. Aufgenommen wurde die Möglichkeit, auch von Gewerbetreibenden für die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung nun gemeindliche Abgaben zu gewinnen. Bisher gab es diese Möglichkeit noch nicht. Der Touristikleiter erläuterte bei der Sitzung das das Ostseebad Kellenhusen aus Gründen der Gleichbehandlung diese Satzungsänderung notwendig geworden sei. Es geht meines Erachtens darum, alle gewerblich touristische erlangte Einkünfte der Fremdenverkehrsabgabe anteilig der Gemeinde Kellenhusen zuzuführen. Soweit so gut; ich bin gespannt,  in wieweit hier der Kurbetrieb selbst betroffen und dann in diese Abgabe auch bei Vermietung und Verpachtung einzubeziehen ist. Schließlich gibt es an der Promenade einige Immobilien, die der Kurbetrieb Kellenhusen an Gewerbetreibende vermietet.Erst dann kann wohl von einer Gleichbehandlung gesprochen werden.

Großer Bebauungsplan in Kellenhusen geht in die konkrete Planung und Realisierung

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Am 17.12.08 wurde im nichtöffentlichen Teil der Gemeindevertretersitzung in Kellenhusen auch der neue Bebauungsplan Nr. 24 beraten. Im nichtöffentlichen Teil war der Plan bereits ausgehängt worden.Der Plan umfaßt eine große landwirtschaftliche Fläche zwischen der Kirschenallee, Waldstraße und dem Rittbruchweg. Integriert ist auch ein großes Regenauffangbecken und eine Vielzahl kleiner Teiche, die miteinander verbunden werden. Vorgesehen sind offensichtlich auch eine große Anzahl von Einfamilienhäusern und wohl auch einige Doppelhäuser. Es ist ein großes Baugebiet. Die Gemeinde Kellenhusen hat die Bebauungsfläche auch schon erworben und hat bei Realissierung des Planes dann auch die Möglichkeit, auf die Vergabe der Baugrundstücke Einfluss zu nehmehn. Die Ausgestaltung des Planes wird noch einige Ausschusssitzungen und Gemeindevertretersitzungen beschäftigen. Details sind zur Zeit wohl nur den Gemeindevertreter bekannt. Aus einer Veröffentlichung kann aber entnommen werden, dass so wohl 1000 neue Gästebetten entstehen. Eine Voraussetzung ist, dass das Vorhaben auch mit dem restriktiven Landesentwicklungsplan in Einklang zu bringen ist .Das Land Schleswig-Holstein will Einfluss auf die touristische Entwicklung nehmen, um auch zu verhindern, dass ganze Ortsteile nicht mehr ganzjährig bewohnt und genutzt werden. Bislang hat der Ortsplaner Blanck  es stets für Kellenhusen erreicht, dass den Kreis-und Landesvorgaben entsprochen wird und die touristische Infrastruktur stetig in Kellenhusen verbessert wird. Mit einer Erhöhung der Zahl der Gästebetten würden die Gemeindekosten für die Infrastruktur und touristischen Anlagen besser verteilt.Die Verantwortlichen in Kellenhusen sind sehr aktiv. Ich hoffe, dass auch die Opposition eine Chance hat,gut Vorschläge und Ideen in die Planung einzubringen.

Kellenhusenkallender zur 125 Jahr-Feier öffentlich vorgestellt

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Noch rechtzeitig vor den Feiertagen 2008 hat der Kellenhusener Touristikleiter laut Regionalpresse mit Stolz  den neuen Kellenhusen-Kalender präsentiert und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass dieses nicht die letzte Jubiläumsaktion sein wird. Der Kalender mit Bildern von früher und heute in Kellenhusen wird sicherlich für Gäste und einheimische Bürger ein Gewinn sein. Das Druckwerk wurde auch von Eckhard Seemann und Andreas Fischer-Happel entworden.Der Kalender kann bei der Kurverwaltung für 9,90 Euro erworben werden. In einer Auflage von 500 Stück ist der Kalender erschenen. Die schönen Bilder aus alter und neuer Zeit geben einer Überblick über die Entwicklung des Fischerdorfes Kellenhusen in dem Zeitruam von 125 Jahren. Hoffentlich erfolgt ein reißender Absatz. Möglicherweise erfolgt dann noch eine weitere Auflage.Beim postalischen Versenden sind allerdings gut 6 Euro zu zahlen. Dieser Betrag häng mit dem Format des Druckerzeugnissses zusammen.Bei einige Kellenhusener Familien werden bei den Bildern sicherlich viele Erinnerungen geweckt.

Samstag, 20/12/2008

Ostseebad Kellenhusen läßt Klage- Erfolgsaussicht gegen erhöhte Kreisumlage prüfen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Auch im Kreis Ostholstein wehrt man sich nun gegen die drastische aktuelle Erhöhung der Kreisumlage, die die Haushaltslage negativ beeinflußt. Es werden keine Mehrleistungen des Kreises gegenüber den Kommunen geleistet- sondern das Gegenteil ist der Fall. Der Kreis Ostholstein verabschiedet sich immer mehr von der Trägerschaft für Schulen und überträgt sie den Gemeinden und erhöht noch die Kreisumlage.Gleiches gilt auch für die Aufgabenverlagerung bei Kindertagesstätten. Hier wird die Förderung minimiert. Die Stellen bei der Kreisverwaltung werden nicht reduziert. einstimmig beschloß nun die Kellenhusener Gemeindevertretung am 16.12.08,  den Klageweg zu beschreiten . Voraussetzung ist ein positives Prüfungsergebnis durch einen Fachanwalt. Kellenhusen will sich nun evtll. in einem Musterprozeß gegen die 44 prozentige Erhöhung der Kreisumlage wehren. Für Kellenhusen geht es aktuell um den Betrag von 53000 Euro.Natürlich ist es höchste Zeit, mit einer erfolgreichen Klage die Erhöhung der Kreisumlage zu stoppen. Als Pflicht gilt die Kreisumlage und  sie wird aus den Steueranteilen , die das Land nach einem genauen Schlüssel von oben nach unten verteilt, festgelegt.Bei der Klage werden die Gebühren nach dem Streitwert erhoben und deshalb hat man die kleine Gemeinde Kellenhusen mit knapp 1000 Einwohnern ausgesucht. Es ist zu hoffen, dass Kellenhusen vor dem Gericht auch Recht bekommt.

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