In seiner Werbung wird für das Ostseebad Kellenhusen das touristische Merkmal des Waldes besonders in dem Slogan See, Sonne und Wald in der Weise deutlich dokumentiert, dass man in diesem Erholungs-und Ferienort besonders naturverbunden ist.
Hier gibt es neben dem schönen Ostseestrand und dem fast offenen Meer noch zusätzlich den Naturlebensraum Wald.
Der Kellenhusener Forst ist nicht gerade klein und bietet auch den Feriengästen zusätzliche Erholung in dem Bereich , der eben ein eigener Erlebnisraum ist.
Nicht alle Ostseebäder haben ebenso neben dem Ostseestrand und dem Lebensraum Meer noch den Erholungsraum Wald zu bieten.
Dieses Plus kann sich das Ostseebad Kellenhusen zurechnen.
Anders als der konzessionierte Strand , bei dem auch das Land Schleswig-Holstein Eigentümer ist, wird es wohl im Erholungswald Kellenhusen nicht mehr dabei bleiben, dass die touristisch Nutzung des Waldes durch die Gemeinde Kellenhusen mit dem bisher finanziell geringen Aufwand erfolgen kann.
Schon der Ministerpräsident hat aktuell davon gesprochen, dass die Waldnutzung gegen ein realistisches Entgelt zu erfolgen hat.
Schließlich sei die Forstverwaltung des Landes mit dem Ziel der besseren Wirtschaftlichkeit neuorganisiert worden.
Das Forstpersonal sei und wird reduziert und zwar mit der Maßgabe, mit weniger Personal trotzdem das Mehr an Arbeit für gleiche Entlohnung zu erreichen.
Ob dann für den Kellenhusener Revierförster auch weiterhin der erfolgreiche Aufwand an Gästebetreuung im Kellenhusener Forst möglich sein wird, bleibt zu hoffen.
Der Förster Tiede ist seinem Einsatz auch für die Kurverwaltung und die Gäste meines Erachtens aus touristischer Sicht unverzichtbar.
Seine geführten Waldwanderungen für Gäste und Schüler sind in der Region anerkannt.
Er hat eigene Themenbereiche wie die Hubertuswoche in Kellenhusen maßgeblich geprägt.
Meines Erachtens haben einige Behördenneuorganisationen in Schleswig-Holstein zwar Personaleinsparungen bewirkt, aber dieses auf Kosten des Personals, denn bei einem mehr an Arbeit erfolgte kein finanzieller Ausgleich.
h den Feriengästen die Möglichkeit, sich auch bei Waldspaziergängen zu erholen.
Die Revierförsterei liegt unmittelbar vor dem Ortseingang Kellenhusen und die Zugangsstraße führt hierher fast vier Kilometer schon durch den Forst.
Der dem Tourismus sehr positiv eingestellte Revierförster Tiede hat es verstanden, den Feriengästen durch geführte Wanderungen den Naturraum Wald zu erläutern und kann als motivierter Multiplikator für die Erhaltung und die Bedeutung des Waldes eingestuft werden.
Besonders Schulklassen sind von der nachhaltigen Unterrichtung und dem Einsatz für die Natur durcvh unseren Revierförster angetan.
Die Einführung der Hubertuswochen im Ostseebad Kellenhusen trägt auch die Handschrift des vielseitigen Försters.
Die neue Struktur der landeseigenen Forstverwaltung mit weniger Personal und trotzdem mehr Arbeit soll nach Auffassung der Landesregierung wirtschaftlicher sein.
Erfahrungen in den anderen Landesverwaltungen wegen der Neuorganisation haben bei den Mitarbeitern sehr deutliche und auch kritische Vorbehalte bewirkt; denn die Mehrarbeit wird nicht finanziell ausgeglichen.
Es bleibt abzuwarten, ob mit dem weniger an Personal auch noch in dem gleichen Umfang der beschriebene touristische Einsatz unseres
Revierförster in Kellenhusen erhalten wird.
An dem Willen des Forstwirtes wird es nicht liegen.