Der heftige Herbststurm mit der aufgewühlten Ostsee hatte sich am 29.September wieder gelegt.
Eine erste Bilanz über die eingetretenen Schäden konnte gezogen werden.
Nicht die Verantwortlichen der Gemeinde Kellenhusen sondern auch die Urlaubsgäste stellten mit Erstaunen fest, dass großen Sandmengen fortgespült worden waren.
Dabei waren Strandabschnitte sehr unterschiedliche betroffen. Der Mittelstrand war komplett überspült worden, im Norden fehlten meterhoch Teile des konzessionierten Badestrandes.
Mit voller Wucht hatten die Wellen bis an die alte Kurpromenadenmauer geschlagen und den feinen Sandstrand abgetragen.
Man mußte froh sein, dass der Sturm nicht noch länger angedauer hatte.
Gebäude- und Straßenschäden hatte es zum Glück nicht gegeben.
Auch die Strandkobvermieter waren glimpflich davon gekommen.
Der Sturm machte deutlich, dass zwar Küstenschutzmaßnahmen die Hochwassergefahren mildern, ganz verhindern kann man sie jedoch nicht.
Die Saison läuft aus und die Herrichtung des Strandes wird im Frühjahr zu realisieren sein.
Bis dann wird auch mit dem Buhnenbau begonnen.
