Der schon seit Wochen geplante Ausflug des Ortsvereines der AWO Kellenhusen nach Friedrichskoog in Dithmarschen fand mit 39 Teilnehmern bei schönstem Wetter statt.
Es war für viele Teilnehmer eine interessante Fahrt durch die unterschiedlichen und sehenswerten Landschaften des Landes zwischen den beiden Meeeren- zwischen der Nord- und Ostsee, Schleswig-Holstein.
Die Hinfahrt führte über Bad Segeberg, der Stadt des 95 Meter hohen Kalkberges mit den bekannten Kalkhöhlen und dem Standort der Karl May Spiele. Dann ging es weiter nach Itzehoe, Marne und schließlich nach Friedrichskoog.
Dort befindet sich gleich neben dem kleinen Hafen und Zugang zur Nordsee die sehr großzügig und besonders informative Seehundstation, auf der drei ganz junge Seehunde gen. Heuler betreut wurden.
Acht größere Seehunde und Robben faszinierten die Besucher und zwar ganz egal ob jung oder alt.
Die Tierpfleger schilderten bei der einstündigen Führung die Lebensweisen der Seehunde und Robben und die fachkundige Versorgung der aufgefundenen kleinen Seehunde und Robben.
Ausreichendes Anschauungsmaterial unterstützte die didaktische und lehrreiche Information.
Eine wohl fast 15 Meter hohe Bake ermöglichte eine erstaunliche Übersicht über die Marsch , die Nordsee und die Elbe bis Cuxhaven.
Auf dem Gelände der Seehundstation befindet auch das Restaurant Seehundstuv, das mit seinen regional ausgerichteten maritimen Verzehrangeboten jeden Gast anzieht.
Die Rückfahrt in dem modernen Reisebus verlief schnell und reizvoll zumal den Reisenden passende Hinweise zu Sehenswürdigkeiten auch mit historischem Hintergrund geboten wurden.
Der Kernpunkt blieb aller für alle Mitreisenden der prägende Eindruck der Seehundstation.
Während an der Nordseeküste große Bestände an Seehunden zum Glück wieder zu verzeichnen sind, gibt es in einigen Ostseebereichen auch diese Tiergattung, jedoch sind es vereinzelt Robben.
Wir hatten in Kellenhusen im Winter auch einige Zeit Besuch von einer Robbe, die direkt in der Kellenhusener Uferzone zu beobachten war.
Das Auftauchen der Robbe wurde mit Aufmerksamkeit auch in der Regionalpresse verfolgt.
Unsere heimische Tierswelt lockt auch viele Urlaubsgäste an.
Wir müssen alles tun, um die seltenen Tierarten auch für unsere Nachkommen noch zu erhalten.
Dazu zählt auch ein sanfter Tourismus mit nachhaltiger Einbeziehung unserer schönen Natur.
Für den regionalen Tourismus ist meines Erachtens auch das Vorhandensein von modern ausgestatteten Busreiseunternehmen mit kundengerechten Fahrtangeboten in die schöne auch nährere Umgebung wichtig.
Ostseebäder – wie Dahme und Kellenhusen mit Meer und Wald – halten einem Vergleich mit vielen anderen Urlaubsorten durchaus stand.
Unsere Gäste können und sollen deshalb auchVergleiche anstellen.
Die Ostseebäder in der Lübecker Bucht holen nach der Verbesserung ihrer auch touristischen Infrastruktur auf.
