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Montag, 27/11/2006

Gesetzliche Regelungen sorgen für Realisierung der Offshore- Windkraftanlage in Ostse und Nordsee

Filed under: Dahme,Ostsee — Ulrich Knauff

Die Rahmenbedingungen für die Errichtung der Offshore-Windkraftanlage nur wenige Kilometer von den Küsten vor Dahme und Fehmarn haben sich nach Auskunft der Presse jetzt deutlich verbessert.
Ein Teil der Kosten für die Installierung der neuen – auf See zu betreibenden – Windkraftwerke tragen zukünftig alle Steuerzahler mit.
Die Nutzung der alternativen Ernergien – auch der Windkraft – für die Stromerzeugung hat an Bedeutung gewonnen.
Sie trägt dazu bei, daß ein wenig mehr Unabhängigkeit bei der Energiegewinnung in die Tat umgesetzt wird.
Es werden auf hoher See GIGA-Windkraftwerke entstehen können.
Diese sind dann auch von den Küsten der Ostseeheilbäder des Ferienlandes zu beobachten.
Außer der Schaffung eben neuer Arbeitsplätze gilt es auch moderne Technologien zu nutzen.
Die Ängste vor diesen Neuerungen müssen abgebaut werden.

Sonntag, 26/11/2006

KlavierkonzertFördrkreis im Kloster Cismar

Filed under: Dahme,Ostsee — Ulrich Knauff

Am 26.11.06 erfreuten die Meister-Klavierschüler der Musikhochschule zu Lübeck in dem ausgebuchten Gewölbesaal die Gäste aus den Ostseeheilbädern Grömitz , Dahme und Kellenhusen mit ihren romantischen Partituren.
Die Künstler verursachten mit ihrem Vortrag einen musikalischen Abend besonderer Art.
Die Werke von Schopin, Brahmund Ravel wurden von dem Musikprofessor Fock in prägnanter Weise vorgestellt und sehr gut auch für Laien beschrieben.
Alle Künstler kamen bei dem älteren Publikum sehr gut an, somit waren Beifallstürme der Gäste aus Kellenhusen, Dahme und Grömitz nur gerechtfertigt.
Die Presse lobte den gelungenen Abend.
Wieder wurde der Beweis erbracht, daß kulturelle Veranstaltungen von Niveau wichtig für den Tourismus sind, denn es waren auch wieder viele Urlauber gekommen.
Die Landesregierung hat mit dem Ableger des Schloß Gottorfs – dem Kloster Cismar – bei der sehr teuren Renovierung ein sehr gutes Gespür gezeigt; denn seit nun mehr als 10 Jahren hat sich in Cismar ein Kulturzentrum gebildet.
Die Organisation liegt in Händen von Herrn Koch, der den Förderkreis sehr weit nach vorn gebracht hat.
Er kann auf seine große eingespielte ehrenamtliche Helferschar stolz sein.
Sie begleiten alle Veranstaltungen im Kloster Cismar.

Freitag, 24/11/2006

Neuses Landestourismuskonzept des Wirtschaftsministeriums SH

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Bei der Tagung in Travemünde machte der Wirtschaftsminister Austermann eine klare Aussage zu Fördermitteln im Tourismus. Sie werden nur noch dann den Gemeinden zur Verfügung stehen, wenn das Tourismuskonzept eingehalten wird.
Die Landesregierung hatte von Fachleuten das neue Konzept für rd. 150 Tausend Euro erstellten lassen, damit marktgerechte Ziele erkannt und umgesetzt werden.
Es gilt, nicht mehr in kleinen Regionen und Organisationseinheiten zu denken und zu handeln.
Golfen, Segeln und Radfahren sind nicht mehr die Themen des Tourismus.
Die Zielgruppen sind: Familien mit kleinen Kinden, solvente und genießerische Gäste und die Gruppe der Älteren.
Noch in diesem Jahre sollen 30 Millionen Fördermittel für den Tourismus in SH zur Verteilung gelangen.
Zum Vergleich – In Scharbeutz wird zur Zeit ein Hotel der obersten Klasse für 20 Millionen Euro gebaut.
Da wird die Zielgruppe der solventen Gäste in richtiger Weise angesprochen und die Erlöse werden sich erhöhen.
4,5 Milliarden Euro erzielt die Touismusbranche in SH.
Bei Anwendung des Tourismuskonzept – mit Verbesserung der Gastronomie und der Hotelbranche sollen die Erlöse um eine halbe Milliarde Euro steigen.
Die Regierung verbreitet Optimismus und verlangt von den Verantwortlichen auch der Ostseeheilbäder eine Gleichschaltung.

Mittwoch, 22/11/2006

Gedenken an den Buß-und Bettag im Ostseeferienland

Filed under: Kellenhusen,Ostsee — Ulrich Knauff

Früher war dieser Mittwoch im November ein kirchlicher und ein gesetzlicher Feiertag.
Dieses ist nun aber in Schleswig-Holstein schon seit Jahren geändert worden.
Der kirchliche Feiertag bleibt natürlich bestehen.
Ein gesetzliche Feiertag ist dieser Tag jedoch nicht mehr.
In dieser Woche ist zugleich Volkstrauertag, so daß auch viele Familien die Friedhöfe aufsuchen, ihrer Verstorbenen gedenken und die Gräber schmücken.
In den beiden Ostseeheilbädern Dahme und Kellenhusen gibt es keine Friedhöfe, weil der Grundwasser nicht tief genug liegt.
Die Friedhöfe sind deshalb in den höher gelegenen Orten des Ostseeferienlandes zu finden.
Dieses ist für die älteren Bürger aus den beiden genannten Ostseeheilbädern nachteilig, weil sie oft auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind, um nach Grube oder Cismar zu den Friedhöfen zu fahren.
Heute konnte ich wieder beobachten, wie viele alte Bürger die Gräber ihrer Lieben aufsuchten.
Es ist schon sehr bedeutsam, sich an seine Verstorbenen zu erinnern und ihnen noch lange die Achtung zu zollen.
Diese wertorientierte und Achtung muß von Generation zu Generation übernommen werden.
Eine Nation ,die hier Gleichültigkeit erkennen läßt, verliert ihre Basis und Bedeutung.
Da darf schon Kritik an der Abschaffung des gesetzlichen Feiertages laut werden.

Bedeutung der Öko-Landwirtschaftbetriebe für den Tourismus im Ostseeferienland

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Zu dem Ostseeferienland gehören u.a. die Kurbäder Dahme und Kellenhusen und auch das sogenannte Achterland mit den überwiegend landwirtschaftlich genutzten Dörfern.
Öko-Landwirtschaftsbetriebe nehmen in den beschriebenen Bereichen zu, weil ihre Produkte nur wenig oder gar keine chemischen Substanzen enthalten, für die menschliche Gesundheit von Nachteil sind.
Mit dem Markenzeichen des ökologischen Anbaues lassen sich diese Produkte besonders gut und auch vermehrt verkaufen.
Die Herstellungsbetriebe sind auch deshalb dazu übergegangen, ihre Waren – Naturprodukte in sogenannten Hofläden selbst zu verkaufen.
Die Kunden sehen dort, wie der Herstellungsbetrieb geführt und die Produkte hergestellt werden.
Sie erkennen die Art der Tierhaltung und bilden sich selbst ein Urteil, können die Herkunft der angebotenen Ware gut einordnen.
So entsteht das Vertrauen zwischen dem Ökobetrieb und den Kunden, in großer Zahl auch den Gästen.
Es gelingt den Ökolandwirten so, gute Erlöse zu erzielen, den Kundenstamm zu erhalten und zu erweitern.
Daneben bieten diese Landwirte meistens auch noch die von den Familien mit Kindern sehr beliebten Unterkünfte und moderne Wohnungen sowie nahrhafte Verpflegung zu erschwinglichen Preisen an.
Typisch landwirtschaftlicher Pferdesport ist ein weiteres Aushängeschild.
Die Öko-Landwirtschaften liegen deutlich im Trend und tragen zum erforderlichen und qualitativ hohen Tourismusangebot auch in unserer Region bei.
Auch in den Ostseeheilbädern wie Dahme und Kellenhusen sind noch einige der beschriebenen Betriebe
vorhanden.

Sonntag, 19/11/2006

Die Amtsfeuerwehr Grube fuhren ihre letzte Großübung

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Der Amtswehrführer Heino Schmidt leitete ein letztes mal in Kellenhusen die gemeinsame Übung der Freiwilligen Feuerwehren des Amtsbezirkes. Teilgenommen hatten an der Übung 5 Wehren der amtsangehörigen Gemeinden.
Die Übungseinsatzlage war ein Brand im 5. Stock eines Kellenhusener Hochhauses.
Schon nach einer Stunde ware die Übung mit Erfolg beendet und rund 100 Feuerwehrleute marschierten in den Kellenhusener Kursaal, wo der Amtswehrführer seine letzte Amtshandlung vollzog.

Viele Kellenhusener jedenfalls hatte der Sirenenalarm am Samstagvormittag bestimmt erschreckt und sie waren froh, daß es sich nur um eine Übung handelte.

Mit Auflösung des Amtes Grube zum Jahresende wird der Posten des Amtswehrführers ersatzlos gestrichen.
Der Amtswehrführer will aber weiter seinen Dienst in der Kellenhusener Wehr versehen.
Wenn der Wegfall des Amtswehrführerpostens fast die einzige Einsparung der Ämterstrukturreform in der Region des öffentlichen Dienst ist, wird man schon skeptisch.
Die Tätigkeit des 57 jährigen Kellenhuseners Heino Schmidt war nicht nur für ihn sondern auch für die Region
erfolgreich.
Was wären die Einwohner wohl ohne die ehrenamtliche Arbeit der Wehren und einer solchen Führungskraft.
Die Einwohner wissen, wie wichtig die Feuerwehren sind.

Samstag, 18/11/2006

Widmung von Wegen im rückwärtigen Promenadenbereich Kellenhusens

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Widmung von Wegen und Straßen hat den Sinn, daß öffentliche Straßen und Wege einen bestimmten Standard aufweisen, bevor sie dem öffentlichen Verkehr zugeordnet werden.
Früher konnte erst nach einer Widmung die Aufstellung von Verkehrszeichen erfolgen.
Diese Konsequenz gilt offensichtlich nicht mehr.
In Kellenhusen hatte die SPD -Fraktion den Antrag gestellt, die öffentlich genutzten Wege hinter der Promenade so auszubauen, wie es notwendig und für den Standard eines Ostseeheilbades erforderlich ist.
Die Mehrheit im Gemeinderat wollte jedoch wiederum die Kostenfrage abklären, denn die Anlieger an der Promenade waren an dem Neubau kostenbeteiligt mit der Maßgabe, daß sie dann im hinteren Bereich nicht für Erschließungskosten herangezogen werden.
Das war der Inhalt von Verträgen zwischen der Gemeinde und den Anliegern gewesen.
Bei einem Ausbau von Straßen ist die Gemeinde jedoch nach Einschätzung des Amtes Grube verpflichtet, die Anlieger mit 90 % zu beteiligen.
Wegen dieser Problematik kam der Bauausschuß in dieser Angelegenheit nicht voran.
Unstrittig ist die praktische Notwendigkeit des Straßenausbaues.
Dieses fordert auch weiterhin die SPD in Kellenhusen.
Vom Amt Grube wurde auf Anfrage mitgeteilt, daß in der derzeitigen Lage eine Widmungshilfe im Einzelfall bei Bauanträgen mit Eintragung einer Baulast erfolgt.
So wird die erforderliche Zufahrt des Anliegers zum öffentlichen Verkehrsraum auch für die Zukunft gesichert.
Eine Bebauung der Durchfahrt wird ausgeschlossen.

Freitag, 17/11/2006

Sachstand des Kellenhusener Buhnenbaukonzeptes

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Wir berichteten vor einiger Zeit bereits über den Abbau einer Vielzahl von Steinbuhnen im konzessionierten Kellenhusener Strandabschnitt.
Im Zuge des Brückeneubaues waren die Steinbuhnen fast restlos entfernt und die Findlinge auf der Baustelle des Brückenbaues deponiert.
Im Zuge der im Juni 2006 erfolgten Bauausschußsitzung war festgelegt worden, ein Buhnenbaugesamtkonzept aktuell zu erstellen und danach die Anwendung und Realisierung vorzunehmen.
In der Sitzung vom 16.11.06 berichtete der Touristikleiter von dem erteilten Auftrag zur Fertigung des Buhnenkonzeptes und kündigte an, daß danach die Gemeindevertretung die praktische Umsetzung beschließen kann.
Ein Hinweis, daß die Buhne an der Brücke jetzt mit großen Findlingen angefüllt wurde und eine gewünschte Durchlässigkeit – wie im Konzept vorgestellt – verhindert wird, versetzte den Touristikleiter ins Staunen.
Esr wuße nach seinem Bekunden gar nichts davon und will sich sofort der Sache annehmen.
Die umgesetzte Praxis mit dem sachfremden Deponieren der Buhnensteine dort, um so nicht nach einem anderen geeigneten Lagerplatz für die überzähligen Buhnenfindlinge zu suchen, kann keinesfalls hingenommen werden.
Der Touristikleiter will die Angelegenheit neu ordnen.
Übrigens erfuhren die Zuhöhrer des Ausschußsitzung, daß der Zeitpunkt der Fertigstellung der Brücke noch nicht feststehe.
Es haben sich Verzögerung bei dem Bauabschluß an der zweiten Brückeninsel ergeben.

Konzeptplanung zur Neuordnung der Wärmeversorgung im Kellenhusener Kurmittelzentrum

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Ziel ist die Verbesserung der touristischen Infrastrukturim Bereich des Kurmittelzentrums.
Die Anlagen, die noch aus einer Zeit des Booms der von Krankenkassen verschriebenen Kuren stammen, sind nicht mehr kunden-und bedarfsgerecht.
Obwohl vor mehr als 10 Jahren noch Millionen in den Neubau der Kurmittelzentrum einflossen, ist es nur richtig, diesen Bereich zu überplanen.
Ein Schwerpunkt ist dabei die Haustechnik, umd damit die Neuordnung auch der Wärmeversorgung .
Hier soll die Nutzung der Solartechnik berücksichtigt werden.
Aber es kann nicht mehr gewartet werden, bis ein Investor diesen Bereich von der Gemeinde übernimmt.
Hierin ist sich die Kellenhusener Gemeindevertretung einig.
Allen voran hat die CDU diese Zielsetzung erneut angeschoben und in der aktuellen Sitzung einen Grundsatzbeschluß erwirkt, der die Überplanung des beschriebenen Bereiches und auch die Umnutzung des Kurmittelzentrums beinhalten soll.
Allerdings soll auch das Ergebnis der Abstimmung im Ostseeferienland zu neuen und regional bezogenen Investitionen hinreichend Berücksichtigung finden.
Dieser Hinweis kam berechtigt vom Kellenhusener Touristikleiter.
Da Fördergelder nur innerhalb größerer Regionen nach vorheriger Abstimmung beantragt werden können, bleibt abzuwarten, ob zukünftig doch auch weniger Mittel fließen werden.
Dann werden nur die Gemeinden wettbewerbsfähig bleiben, deren Haushalte auf längere Sicht gedeckt sind und auch eigene Investitionen allein finanzieren können.
Da Kellenhusen nach Aussage der Regierungsfraktion in dieser Lage ist, sollten die notwendigen touristischen Maßnahmen nun angepackt werden.

Interessanter TOP aus der aktuellen Bauausschußsitzung

Filed under: Kellenhusen,Ostsee — Ulrich Knauff

Bei der gestrigen Bauausschußsitzung war der Kellenhusener Winterdienst von der Bürgermeisterin auf die Tagesordnung gesetzt.
Die Bürgermeisterin trug vor, daß andere Gemeinden dem Umfang des Winterdienstes durch Satzungen aus Kostengründen einschränken .
Hiemit solle sich der Bauauschuß nun befassen.
Der Winterdienst war bisher durch die Kurverwaltung und dort ganz besonders durch den inzwischen in Rente gegangenen Herrn Hammerich bestens geleistet worden.
Die Kurverwaltung hat für dieses Jahr aber schon eine Ersatzlösung gefunden.
Es wurde von einem Bauauschußmitglied darauf hingewiesen, daß in dem Ostseeheilbad Kellenhusen ganzjährig Kurtaxe erhoben wird und deshalb eines Winterdiensteinschränkung nicht in Betracht komme.
Der Vertreter des mtes Grube hatte zu der Sitzung auch in einer Vorlage auf die Problematik der Winterdiensteinschränkung hingewiesen.
In Sachen Winterdienst erfolgte dann keine Neuregelung.

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