Auch in den Ostseeheilbädern des Ostseeferienlandes bilden Retner und Pensionäre einen starken Anteil der einheimischen Bevölkerung.
Diese Bürger möchten auch im hohen Alter meistens in ihrem gewohnten Lebensmittelpunkt leben.
Sie haben dort häufig einen festen Bekannten- und Freundeskreis, der zu einer positiven Grundstimmung beitragen kann.
Nimmt die Mobilität dann bei dieser Altersgruppe ab, sind Lösungen gefragt und werden zum Glück auch schon in einigen Ostseeheilbädern – wie Dahme und Grömitz – angeboten.
So existiert in Grömitz schon länger ein komfortables Heim für Seniorinnen und Senioren mit verschiedenen Abteilungen, auch Pflegestufen.
Auch ein in der ersten Phase angezeigtes betreutes Wohnen gehört zum Angebot und wird vermehrt von älteren Ehepaaren ausgewählt.
In Dahme hat zum Glück auch ein solches Heim für betreutes Wohnen seinen Platz im Ortszentrum.
Die Preise für das Wohnen in dem Heim sind erschwinglich und Träger des Heimes ist das DRK, eine absolut seriöse Institution.
Durch das Einrichten solcher Heime gelingt es vermehrt, auch ältere Bürger an ihren Wohnort zu binden.
Das hat nicht nur Vorteile für die Betroffenen sondern auch für die Gemeinden, die nicht schrumpfen und auch Lebensqualität für die ältere Generation sichern helfen.
Die Gemeinde des Ostseeheilbades Dahme hat den wichtigen Trend erkannt und weiß, daß die Größe der Einwohnerzahl einer Gemeinde auch die Höhe der Schlüsselzuweisungen und damit die Finanzkraft bestimmt.
Zu kleine Gemeinden sind kaum langfristig lebensfähig.
