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Samstag, 30/9/2006

Hubertuswoche in dem Ostseeheilbad Kellenhusen

Filed under: Kellenhusen,Ostsee — Ulrich Knauff

Fast deckungsgleich mit dem Beginn der Herbstferien findet am 1.10.06 die Eröffnung der Hubertuswoche in Kellenhusen statt.
Mit der traditionellen Werbung auch in Tageszeitungen ist auf das umfangreiche Veranstaltungsprogramm hingewiesen worden.
Der Staatsforst Kellenhusen ist stets die interessante Anlaufstelle für die Jugend und auch die Älteren; denn Führungen im Wald unter Leitung des
Revierförsters Tiede sind stets altersgemäß ausgestaltet und machen vertraut mit dem Lebensraum Wald.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Reiterei mit den besonderen Ausritten und Vorführungen.
Den Gästen wird also ein umfangreiches Programm geboten.
Die Feriengäste genießen zum einen bei schönem Wetter das Strandleben und zum anderen die Vielfalt der Angeboten der Kurverwaltung.
Bei den öffentlichen Ausritten am Strand mit einer Beteiligung von bis zu 100 Pferden werden auch eine Vielzahl von Zuschauern angelockt.Den größen Teil der aktiven Teilnehmer stellen Reiterinnen.
Zum Ausklang des großen Ausritts, der als Fuchsjagd gestaltet wird, findet jedes Jahr die stilvolle Feier statt, die dem Pferd als wichtiger Freund des Menschen gewidmet wird.
Der Veranstaltungsort war stets der Strand vor der Seebrücke.
Die Kurverwaltung wird jetzt ein wenig umdisponieren, weil der bisherige Platz noch von dem Seebrückenbauplatz in Anspruch genommen wird.
Im nächsten Jahr wird alles dann traditionell wie immer bei der neuen Seebrücke plaziert.
Die professionelle Gestaltung der Hubertuswoche stößt meines Erachtens auf eine positive Resonanz bei den Kurgästens und wirkt offensichtlich
nachhaltig; denn sie ist in besonderer Weise unserer schönen heimischen Natur gewidmet.

Kunst auch am Bau der Kellenhusener Seebrücke

Filed under: Kellenhusen,Ostsee — Ulrich Knauff

Die äußere Gestalt der neuen Kellenhusener Seebrücke wird nunmehr von den Feriengästen bestaunt.
Die 305 Meter lange Seebrücke ist meines Erachtens im Rohbau erstellt.
Zu erkennen sind jetzt umfangreiche Holzarbeiten unter anderem an dem Geländer, das mit wertvollem Tropenholz erstellt wird.
Auf der großen Baustelle am Strand liegen Paletten mit dem Hartholz.
Für die einzelnen Gewerke sind die Holzteile schon genau zugeschnitten und exakt zugeordnet, damit der fachgerechte Einbau
ohne Verzögerung erfolgt.
Angenehm fällt nicht nur Fachleuten die systematische Lagerung auf der Baustelle auf.
Nunmehr ist seit Zusage der Förderungsmittel für den Brückenbau knapp ein Jahr vergangen.
Die Bürgermeisterin hat gegenüber der Presse von der Fertigstellung frühestens im November 2006 gesprochen.
Die SPD Kellenhusen hat in einer zurückliegenden Bauausschußsitzung auch das Thema “Kunst am Bau” gezielt angesprochen.
Üblich ist es, daß auch bei kommunalen Großprojekten eine bestimmte Summe für die Kunst am Bau zur Verfügung gestellt wird.
Mit diesem Geld wird eine dem jeweiligen Projekt gewidmete künstlerische Gestaltung finanziert.
Diese Gestaltung kann zum Beispiel eine schöne Plastik aus Bronze sein, die einen maritimen Bezug erkennen läßt.
Die Kosten sind von den am Bau beteiligten Firmen zu tragen.
Die Kellenhusener dürfen nun gespannt sein, ob und in welcher Weise die Kunst am Bau auch bei dem mehrere Millionen teuren Seebrückenneubau
angewendet wird.
In vielen Touristorten zieren themenbezogene künstlerisch gestaltete Figuren und Tiere – wie zum Beispiel in Bremen die Stadtmusikanten -
das Ortsbild nachhaltig.

Sonntag, 10/9/2006

Postfilialen in den Ostseeheilbädern werden geschlossen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Mit deutlichem Unverständnis wird auch in den Ostseeheilbädern Dahme und Kellenhusen die Ankündigung der Post in der Presse zur Kenntnis genommen, daß nun auch die Postfiliale in dem Ostseeheilbad Grömitz demnächst geschlossen wird.
In Kellenhusen und Dahme ist diese Maßnahme schon vollzogen worden und die Post ist dabei noch einen Schritt weiter gegangen, denn dort erwägt das Postmanagement schon die Aufgabe der Postagenturen..
Diese kleinere Lösung von Postserviceangeboten bedeutet, daß in zentral gelegenen Geschäften – z.B. Supermärkten – ein kleiner Postschalterbereich eingerichtet wird.
Die Serviceleistungen bietet dann das kaufmännische Personal des privaten Geschäftes an.
Die Post ihrerseits zahlt dem Privatunternehmer für die Übernahme der Agentur keine hohen Einkünfte.
Für den Supermarktleiter bedeutet das Vorhalten der Postagentur hauptsächlich weitere Kunden, die dann auch Supermarktwaren einkaufen und so den notwendigen Umsatz erhöhen.
Die Post spart so selbst bei ihren teuren Personalkosten.
Das ist aber mittlerweile schon das Ziel vieler Unternehmen.
Für die Ostseeheilbäder bedeutet das Fehlen einer Postfiliale – einer bekannten Geldinstitutfiliale ( Postbank ) – ein erhebliches Manko.
Zu dem Standard eines Ostseeheilbades gehört der Service der Post vor Ort ebenso wie der einer Sparkasse oder eines anderen Geldinstituts.
Gegen das Abschmelzen dieser Standards müssen sich die Ostseeheilbäder zur Wehr setzen.
In Kellenhusen und Dahme haben das die gemeindlichen Gremien und auch Abgeordnete getan.
So wurde der gänzliche Wegffall des Postservice vor Ort verhindert.

Donnerstag, 7/9/2006

Auswirkungen der Reform der ärztlichen Notdienste für die Ostseeheilbäder

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Reform beinhaltet für den Nordteil Ostholsteins die Vergrößerung der Notdienst- Bereiche.
Im Kern bedeutet es, daß Bereiche wie Heiligenhafen, Oldenburg, Großenbrode und nunmehr Grube und Lensahn zusammengefaßt werden.
Fachleute, nämlich die selbst betroffenen Ärzte glauben, das es nicht dem Wohle der Patienten dient, wenn ein Arzt zur Nothilfe von Dahme nach Großenbrode rasen soll.
Wegen der zu erwartenden Arbeitsbelastung wird der Notdienst für einen beteiligten Arzt höchstens 12 Stunden betragen können.
Dann müssen im Jahr bis zu 18 Notdienste geleistet werden und damit mindestens das Dreifache.

Für die Bürger, Urlauber der Ostseeheilbäder ist die schnelle und gute ärztliche Versorgung ganz wichtig.
Deshalb sind die Sorgen der Ärzte, von denen bis zum 8o % die Refom ablehnen, sehr ernst zu nehmen.
Die Anzahl der ärztlichen Behandlungen steigt während der Saison drastisch.
Es wird sich zeigen, ob die Reform noch abgeändert werden muß.

Touristische Nutzung der Staatsforsten in Kellenhusen und Dahme

Filed under: Kellenhusen,Ostsee — Ulrich Knauff

Ein breites Band an Waldpädagogik bieten die Revierförster auch im ostseenahen Staatsforst im Ostseeheilbad Kellenhusen und Dahme.
Die von den Revierförstern angebotenen Führungen im Staatsforst sind besonders informativ und beliebt bei den Kurgästen.
Aber nicht nur die Kurgäste sondern ganz besonders Schulklassen, Kindergartengruppen und auch Gruppen des Förderzentrums Kastanienhof Oldenburg werden durch Anschauungsunterricht in der Natur bei Waldführungen mit den Besonderheiten des Lebensraumes Waldes vertraut gemacht.
Diese richtige Aussage machte die Lübecker Nachrichten bei dem Artikel – Landeswald nicht in private Hände geben.
Die Landesregierung in Schleswig-Holstein beabsichtigt, konkret zu prüfen, ob durch Privatisierung die Kosten der Staatsforste gesenkt und so rund 10 Millionen Euro im Haushalt eingespart werden können.
Angeblich erwirtschaftet die landeseigene Forstwirtschaft ein Defizit in Höhe des beschriebenen Sparzieles.
Dieser Einschätzung widersprechen die schleswig-holsteinischen Forstbeamten vehement.
Sie befürchten auch bei einer Privatisierung unter anderem den Wegfall des breiten Angebots der Waldpädagogik.
Wie undankbar die Landesregierung dabei gegenüber den Gemeinden ist, wird am Beispiel Kellenhusens deutlich.
Vor Jahren hat die Gemeinde Kellenhusen dem Staatsforst 14 Hektar Land zur Aufforstung kostenneutral übereignet.
Wenn jetzt eine Privatisierung, ein Verkauf des Staatsforstes durch die Landesregierung erfolgt, ist dieses nicht nur ein Vertrauensbruch sondern auch in Sinne des Gemeinwohls nicht zu billigen.

Sonntag, 3/9/2006

Pressearbeit der Ostseeheilbäder Dahme und Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Ohne Werbung funktioniert die Wirtschaft nicht.
Das gilt auch für den Wirtschaftszweig Tourismus und damit auch für die Region Ostholstein.
Ein Werbeträger von Bedeutung ist die Presse und somit auch die Lokalpresse.
Die Presse druckt auf Wunsch von Kurverwaltungen anstehende Veranstaltungsangebote für Kurgäste in den Druckerzeugnissen, Zeitungen und erweckt so das Interesse von Besucher und potentiellen Konsumenten.
Erstaunlich ist beim Vergleich abgedruckter touristischer Informationen in unterschiedlichen Zeitungen in Ostholstein die wortgleiche Wiedergabe der Information.
Hier entsteht der Eindruck, daß schriftliche Pressemitteilungen von z.B. Kurverwaltungen inhaltsgleich zur Veröffentlichung übernommen werden.
In diesen Fällen liegt dann m.E. keine eigene journalistische Arbeit vor, die Recherchen und ein Hinterfragen von Informationen enthalten sollte.
Der Zeitungsleser erwartet , daß Zeitungstexte ein Abbild der Wirklichkeit, der Realistät darstellen.
Bei der Übergabe von Veranstaltungsangeboten an die Presse ergeben sich selten derartige Probleme.
Ganz anders kann es bei kontroversen Themen und Darstellungen sein.
Für den sachkundigen Leser ist erkennbar, daß z.B. ein Zeitungsartikel über Investitionen einer vorherigen presseeigenen Überprüfung bedarf.
Das Für und Wider ist für einen Journalisten stets zu prüfen.
Das gilt selbst dann, wenn die an die Presse übermittelte Information von einem befreundeten Hinweisgeber stammt.
Am Beispiel des aktuellen Artikels der Lübecker Nachrichen über den Fortgang – der länger als geplant dauernden – Bauarbeiten an der Kellenhusener Seebrücke hatte ein Pressefachmann mir in Kellenhusen mitgeteilt, daß ihm aufgefallen war, daß ihm das Duzen der Informationsgeberin mit der Redakteurin in der Öffentlichkeit bei dem Aufsuchen der Baustelle aifgefallen war.
Bei einigen Presseorganen wird strikt darauf geachtet, daß Redakteure generell nicht dort eingesetzt werden, wo zu den Informaten sehr enge Beziehungen bestehen.
Außerdem wird durch regelmäßigen Wechsel der örtlichen Zuständigkeiten der Lokalredakteure in der Region zur möglichst objektiven Presseberichterstattung beigetragen.
Natürlich sind auch Verwaltungen , Gemeinden und Unternehmen stets um ein gutes Verhältnis zur Presse bemüht.
Die Redakteure sind zwecks aktueller Informationsgewinnung ebenso auf eine gute Zusammenarbeit mit Ansprechpartnern
angewiesen.
Sie dürfen ihr Berufsethos , eine objektive Berichterstattung zu gewährleisten, nicht aus den Augen verlieren.
Für den kundigen Leser ist schnell nachvollziehbar, ob diese strengen Forderungen auch bei den Lübecker Nachrichten eingehalten werden.
Dabei sollte man sich bei einer Einschätzung nicht nur an dem Inhalt einer Presseveröffentlichung orientieren.

Schifffahrten von dem Ostseeheilbad Dahme

Filed under: Dahme,Ostsee — Ulrich Knauff

Von der der Dahmer Seebrücke aus werden mit dem MS Holstentor für Urlaubsgäste interessante Schifffahrten angeboten.
Sonntags bietet es sich an, auch bei bedecktem Wetter, eine Ostseetour mit dem Fahrgastsschiff Holstentor zu unternehmen.
Um 11.00 Uhr beginnt der kleine Seeausflug entlang der schönen Küste mit Blick auf die Steilküste, den Dahmer Leuchtturm und bis nach Dahmeshöved und Kellenhusen.
Dort kann man von See aus die in Bau befindlliche neue Seebrücke bestaunen.
Die Schiffstour dauert etwa eine Stunde.
Eine etwas längere Schiffahrt führ nachmittags von der Seebrücke Dahme zur Meckelnburger Küste und zum etwa 15 Seemeilen entfernten Ostseebad Boltenhagen.
Ein zweistündiger Landaufenthalt ist für Erkunden des traditionellen Ostseeheilbades Boltenhagen bestimmt.

An Bord des Fahrgastschiffes ist man witterungsunabhängig und kann sich mit Getränken und Speisen vewöhnen lassen.
Auf den Schiffahrten kann man die Ostsee in der Lübecker Bucht einmal auf andere Weise genießen.
Fahrkarten erhält man in Dahme im Reisebüro Rohr.
Das Angebot für Schifffahrten wird oft und gerne in Anspruch genommen, rechzeitiger Erwerb der Bordkarten bietet sich deshalb an.

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