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Mittwoch, 31/5/2006

Reduzierung der Abschreibungen für die Kellenhusener Promenaden – und Seebrückenneubauinvestitionen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In den Lübecker Lokalnachrichten wurde als besonderer kommunaler Erfolg für Kellenhusen die Reduzierung der Abschreibungen für die Investitionen des Promenaden-und Brückenneubaus herausgestellt.
Konkret sind für die Zuschüsse, Fördermittel in Höhe von 50 % dann keine Abschreibungen zu erwirtschaften.
Die Fördermittel betragen für die Promenade 1,462 Mio. Euro und für die Brücke 1,125 Mio Euro.
Für die anderen 50% , die durch Eigenmittel der Gemeinde Kellenhusen zu finanzierenden 2, 67 Euro, muß allerdings die Abschreibung erwirtschaftet werden.
Wobei sich hieraus dann doch hohe Abschreibungen ergeben, die der Kellenhusener Kurbetrieb zu erbringen hat.
Somit bleibt es auch zukünftig bei dem Verlustausgleich durch die Gemeinde Kellenhusen gegenüber ihrem Kurbetrieb.
Er wird aber um den Anteil niedriger ausfallen, der sich bei Abschreibungen auch für die Fördermittelanteile ergeben hätte.
Nachhaltig gedacht macht es keinen Sinn, die Abschreibungen überhaupt zu reduzieren.
Abschreibungen haben das Ziel, z.B. nach 50 Jahren – Ende der Abschreibezeit – das dann verbrauchte Objekt neu zu errichten.
So genau wird in dem Presseartikel nicht auf die Problematik eingegangen.

Montag, 29/5/2006

In Ostholstein gibt es die erste Wehrführerin bei der Feuerwehr

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In einem aktuellen Presseartikel wurde von der ersten Wehrführerin bei einer Freiwilligen Feuerwehr in Grammdorf , Kreis Ostholstein berichtet.
Nun gibt es schon seit einiger Zeit weibliche aktive Feuerwehrangehörige.
Es ist aber schon ein Durchbruch, daß diese Leiterfunktion von einer Frau besetzt wird.
So gibt es bald kaum Berufe und auch ehrenamtliche Tätigkeiten, die nicht von Frauen wahrgenommen werden können.
Bei der derzeitigen demografischen Entwicklung ist nach Ende des 2. Weltkrieges dieser Durchbruch zwingend gewesen, weil nicht genügend Männer zu Verfügung standen.
Es ist bewiesen, daß die Frauen sehr ehrgeizig sind und Zug um Zug auch Leitungsfunktionen besetzen, weil sie auch die
erforderliche Leistung erbringen.
Ganz besonders deutlich ist diese Entwicklung auch in Polizeiorganisationen und beim Militär zu sehen.
Die Frauen nehmen mit Recht zunehmend auch die Führungspositionen in früheren Männerdomänen ein.
Gleichstellungsbeauftragte haben ein Auge darauf, daß die Frauen bei Bewerbungen und Stellenzuweisungen auch wirklich gleich behandelt werden.
Ich schließe nicht aus, daß wird es wohl bald erforderlich sein wird, auch Gleichstellungsbeauftragte für die Männen einzusetzen.

Bedeutung der Zweitwohnsteuer für die Ostseeheilbäder

Filed under: Kellenhusen,Ostsee — Ulrich Knauff

Seit 25 Jahren wird die Zweitwohnsteuer auch in den Ostseeheilbädern Dahme, Kellenhusen und auch Grömitz erhoben.
Die Steuer wird von jedem Eigentümer einer Zweitwohnung erhoben, damit die Kosten auch für die touristische Infrastruktur der Gemeinden auf diesen Personenkreis umgelegt werden können.
Gegen diese Steuerart wurden zu Beginn intensiv Prozesse geführt.
Die Zweitwohnsteuer aber blieb erhalten und stellt nunmehr eine der wichtigsten Einnahmen auch für die Touristikgemeinden dar.
In Kellenhusen ist die Summe sehr hoch, dürfte fast 300.000 Euro betragen.
Natürlich sagen sich die Steuerschuldner, daß sie beim Erwerb zum Beispiel der Eigentumswohnung ( Zweitwohnung ) anteilig Erschließungskosten beglichen haben und somit schon finanziell Infrastrukturkosten aufgebracht haben.
In den letzten 25 Jahren haben die Zweitwohnsteuern kräftig zu der Finanzierung von diversen Investitionen beigetragen.
Der Wegfall dieser Steuer wäre auch für die Ostseeheilbäder kaum zu tragen.
Wird die Abgabenschraube noch weiter angezogen, die Steuern erhöht, verkaufen die Immobilienbesitzer ihr Eigentum und vermutlich
gibt es dann bei den Käufern keine Möglichkeit, die Zweitwohnsteuer zu erheben.
Die potentiellen Käufer nehmen hier ihren ersten Wohnsitz und haben keine Zweitwohnung.
Immobilien stehen dann für den Fremdenverkehr nicht zur Verfügung.

Samstag, 27/5/2006

Behördliche Zuständigkeiten in der Ostsee

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Auch für den Teil der Ostsee in der Lübecker Bucht haben auch verschiedene staatliche Ämter verschienene originäre Zuständigkeiten, damit wichtige gesetzlich geregelte Strukturen eingehalten werden und schädliche Einwirkungen minimiert werden.
Die Ostsee ist ein sehr empfindliches Meer, daß negative Umwelteinflüsse , wie das Einbringen von Schadstoffen nicht verkraftet.
Hafenanlagen und bauliche Anlagen im Meer wrden demzufolge einem strengen Genehmigungsverfahren unterworfen.
Gleiches gilt für die Fischerei, Küstenschifffahrt und Segelsport u.a..
Die Überwachung der Einhaltung der Bestimmungen obliegt der Wasserschutzpolizei, der Küstenswache und damit der Bundespolizei,
die auch in der Luft mit den Hubschrauberkontrollflügen einen sicheren Überblick hat.
Eine weitere Bundeszuständigkeit hat das Wasser-und Schifffahrtsamt Lübeck, dessen Aufgabenbereich enorm ist.
Einzelheiten hiezu werden an anderer Stelle noch beschrieben..
Das Amt führt Routinekontrollen auch in den Bereichen durch , wo bauliche Anlagen, Brücken, Molen , Buhnen
gebaut oder verändert werden.
Bei Routinekontrollen festgestellte Veränderungen werden dahin geprüft, ob die erforderlichen Genehmigungen des Landkreises oder des zuständigen Ministerium vorliegen.
Etwaige Verstöße werden dann mit Sanktionen belegt, die die Verursacher teuer zu stehen kommen können.

Freitag, 26/5/2006

Seeschwalben auch im Ostseeheilbad Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Zu den an der Ostsee selten anzutreffenden Seevögeln gehört auch die Spezies Seeschwalben.
Im Küstenstreifen zwischen Kellenhusen und Grömitz gibt es eine kleine Kolonie von Seeschwalben, die unter dem Schutz und der Beobachtung des Nabu Ortsvereines in dem Raum Lenste steht.
Die Population der Vögel findet man im Dünenbereich, der auch für Wanderer abgesperrt ist; denn dort befinden sich auch geschützte Pflanzen.
Vom Deich aus kann man das Gebiet gut beobachten.
Der Strand ist auch gesperrt, um die Brutplätze nicht zu stören.
Vereinzelt hört man tagsüber die Laute der Seeschwalben und kann ihren eleganten Flug und fast senkechten Sturz ins Meer beobachten.
Mit einem Fernglas kann man auch erkennen, ob die Jagd erfolgreich war.
Die Seeschwalben haben etwa die Größe von kleineren Lachmöwen.
Sie vollständig weiß gefiedert, haben rote Schnäbel und Krallen.
Sie jagen im flachen Wasser der Ostsee nach kleinen Fischen.
Sowohl diese Vogelart als auch die Komorane bevorzugen fischreiche Meereszonen.
Da diese Vögel hier heimisch sind, kann von guten Fischgründen ausgegangen werden.

Donnerstag, 25/5/2006

Saisoneröffnung des Ostseeheilbades Kellenhusen

Filed under: Dahme,Ostsee — Ulrich Knauff

Ein schon fast traditionelles Programm wird den Feriengästen in Kellenhusen zur Saisoneröffnung geboten.
Ein kleiner Wermutstropfen ist das kalte und nasse Wetter, so daß Anbaden eigentlich nicht angesagt ist.
Die musikalische Umrahmung des Tages bilden die Polizei-Bigband Schleswig-Holstein auf der Fischerwiese und anschließend die Baltic Brass Band am Nordstrand.
Dort findet auch das Kellenhusener ” Spiel ohne Grenzen ” mit dem bliebten Tretbootrennen statt.
Die Mannschaft der Köche, Feuerwehr und des Sportvereines wetteifern dort um den ” Goldenen Butt.”
Abends ist eine Oldie-Party mit Rock , Pop, Reggae und Country angesagt.
Die Hauptsaison hat begonnen und seit dem 15.Mai beträgt in Kellenhusen die Kurtaxe 2,70 Euro.
Das Ostseeheilbad Dahme hat seine Preise nicht erhöht und verlangt in der Hauptsaison 2,50 Euro.
Dort wird die Saisoneröffnung am kommenden Wochenende gefeiert.
Das Ostseeheilbad Dahme wird sich dazu auch sicher noch einiges einfallen lassen.
Besonders wichtig ist, daß die Urlaubsgäste zahlreich anreisen und ein passendes Unterhaltungsprogramm angeboten wird, das den Urlaubswert erhöht.

Mittwoch, 24/5/2006

Unterschiedliche Zuständigkeiten für die Deiche in der Lübecker Bucht

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Im Ostseeheilbad Großenbrode liegen alle Deiche in der Zuständigkeit der Gemeinde.
Mit dieser Überschrift wird in den Lübecker Nachrichten ein Presseartikel betitelt, der sich mit dem Hochwasserschutz für die Gemeinde Großenbrode befaßt.
Hochwassergefährdet sind etliche Ostseeheilbäder auch der Lübecker Bucht.
Dort sollen die Landesschutzdeiche den Schutz vor Hochwasser bilden.
Für die Unterhaltung ist das Land Schleswig-Holstein zuständig und je nach Haushaltslage werden die Deiche verbessert und auch erhöht,
denn die Gefährdung durch Hochwasser wird immer konkreter, da durch den Klimawandel auch der Wasserspiegel der Ostsee steigt.
So sind in verschiedenen Bereichen der Lübecker Bucht Planfeststellungverfahren vom zuständigen Kieler Ministerium veranlaßt, um die
formellen Voraussetzungen für die notwendigen Deicherhöhungen zu realisieren.
Ob es dann auch zu den kostenintensiven Baumaßnahmen kommt, hängt von der Haushaltslage der Landesregierung in Kiel ab.
Da immer wieder gesagt wird, daß die Kieler Kassen leer seien, muß z.B. das Ostseeheilbad Kellenhusen noch auf die Deicherhöhung
warten und hoffen, daß der Deich auch einer Sturmflut noch widersteht.
Um einer Hochwassersituation und Gefahr für Menschen und Tieren zweckmäßig begegnen zu können, hat z.B. die Gemeinde Großenbrode
seit 2003 mit der Feuerwehr einen umfangreichen Einsatzplan entwickelt, dessen Realitätsbezug erst vor wenigen Tagen mit Erfolg geprüft wurde.
Parallel hat ein Ingenieurbüro ein geschlossenes Küstenschutzprojekt entwickelt, für deren kompletteVerwirklichung der Gemeinde Großenbrode die finanziellen Mittel fehlen.
Alle vorhandenen Küstenschutzanlagen an der 15 Kilometer langen Küste der Halbinsel Großenbrode liegen, wie erwähnt, in der Zuständigkeit der Gemeinde Großenbrode.
Bei einer jährlichen Deichschau wird auch durch Inaugenscheinnahme geprüft, wo dringend Verbesserungsmaßnahmen erforderlich sind.
Die Einwohner entlang der Lübecker Bucht vertrauen bislang den Hochwasserschutzmaßnahmen des Staates; sie tun aber gut daran,
selbst wachsam zu sein und sich für den Küstenschutz einzubringen.

Großen

Dienstag, 23/5/2006

Ostseeferienland -Region kümmert sich besonders um die heimischen Fledermäuse

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die kommunalpolitischen Führungskräfte der einzelenen Gemeinden des Ostseeferienlandes wurden für die nachhaltigen Bemühungen um den
Schutz der Fledermäuse mit Zertifikaten geehrt.
In der Presse wurde ein Bild von dieser Veranstaltung veröffentlicht.
Das Ostseeheilbad Dahme hatte seit Jahren besonders mit Vorträgen auf die Lebensbedingungen der bedrohten Tierart hingewiesen und dafür gesorgt, daß artgerechte Fledermaushäuschen an Bäumen und Häusern in Dahme angebracht wurden.
So hatte Dahme den Anstoß gegeben, daß auch in den angrenzenden Gemeinden des Ostseeferienlandes, derartige Behausungen für die Kobolde der Nacht vermehrt aufgestellt wurden.
Es ist für naturverbundene Bürger eine Freude, die Nachtschwärmer, Fledemäuse bei ihren Flügen und beim Insektenfangen zu beobachten.
Die aktuellen Pressemitteilungen zu dem beschriebenen Thema werden wohl auch dazu beitragen, daß noch mehr Hausbesitzer neben Vogelhäusern auch artgerechte Häuschen für Fledermäuse aufstellen.
Wer mehr Fledermäuse beobachten möchte, kann dieses in den Segeberger Kalkhöhlen zu bestimmten Zeiten tun.

Sonntag, 21/5/2006

Dahme Gemeindevertretung beschloß Beibehaltung des neuen großen Gastgeberverzeichnis Ostseeferienland

Filed under: Dahme,Ostsee — Ulrich Knauff

Das neue große Gastgeberverzeichnis – Urlaubsmagazin – ist in Dahme bei etlichen Gemeindevertretern auf Kritik gestoßen und deshalb wurde nach umfangreicher sachlicher Diskussion im Gemeinderat über den Fortbestand dieses Magazins vor einigen Tagen entschieden.
Die Kritik stellte auf den riesigen Umfang, des in Buchform gedruckten Gastgeberverzeichnisses ab.
Es war beobachtet worden, daß bei Touristikmessen nicht das Gastgeberverzeichnisses des Ostseeferienlandes mit dem Dahmer Teil wegen der
Kompaktheit und Gewichtsschwere nicht von Besuchern gelesen oder mitgenommen wurde.
Einige Dahmer Gemeindevertreter bemängeln auch, daß sich Dahme in dem Magazin nicht kompetent genug dargestellt wird.
Ähnliche Kritik hat man auch in dem Ostseeheilbad Kellenhusen artikuliert.
Das Magazin ist eine Zusammenfassung der Gastgeberverzeichnisse sämtlicher Ferienorte des Ostseeferienlandes ( Grömitz, Kellenhusen, Dahme, Grube, Lensahn ).
Daraus ergibt sich zwangsläufig der Umfang des derzeitigen Urlaubsmagazins.
Die Zusammenfassung zu einem Magazin des gesamten Ostseeferienlandes hat das Ziel, die Region unter einem Werbeslogan zu präsentieren.
Nur die Vermarktung einer gesamten Region wird vom Tourismusverband Ostholstein besonders unterstützt und auch von der Landesregierung gefördert.
Dieser Grundsatz , nicht einzelne Orte zu fördern, sondern ganze Regionen gilt schon lange im Verwaltungsbereich.
Ein Grund hierfür ist die Wirtschaftlichkeit, die bei stets bei größeren Bereichen und damit Regionen besser zu erreichen ist.

Samstag, 20/5/2006

Vorbereitung der Bauausschußsitzung in Kellenhusen

Filed under: Kellenhusen,Ostsee — Ulrich Knauff

Der Vorstand der Kellenhusener SPD unterstützt seine Fraktion bei der Erarbeitung von Anträgen für die im Juni vorgesehene Bauausschußsitzung.
Erste Anregungen ergaben sich bei dem akuellen SPD-Bürgerstammtisch.
Auf der Prioritätenliste stehen weiterhin, die Forcierung der im Verfahren befindlichen Baupläne – so auch im Strandbereich .
Der Vorstand der Kellenhusener SPD wird noch vor der Bauauschußsitzung im Zuge einer Ortsbegehung in Kellenhusen selbst den Straßenzustand innerorts mit fachkundiger Begleitung prüfen.
Gegenstand der Bauausschußsitzung soll nach dem schriftlichen Wunsch der Kellenhusener SPD-Fraktion der Stand der Kellenhusener
Bebauungspläne sein, damit der Abschluß , die Genehmigung zeitnah erreicht wird.
Ganz besonders wichtig ist es, auch die Strandparkplätze und die Zuwegungen in Kellenhusen sachgerecht auszubauen, damit sie dem hohen Standard der Strandpromenade entsprechen.
Übrigens hat das Amt für ländliche Räume mitgeteilt, daß das Planfeststellungsverfahren zur Deicherhöhung von Kellenhusen bis Grömitz 2007 beginnen soll.
Im nichtöffentlichen Teil der Bauausschußsitzung soll nach dem Wunsch der SPD über das neue System des Buhnenrückbaues und seine Auswirkungen für den Küstenschutz mit vielleicht erforderlichen Strandaufspülungen besprochen werden.
Weiter wünscht die SPD Kellenhusen, bürgernahe Entscheidungen zu einigen aktuellen Bauanträgen anzuregen.
Da etwa alle drei Monate eine Bauausschußsitzung in Kellenhusen angesetzt wird, können Entscheidungen zu Bauvorhaben schon für jede Sitzung zahlreich anfallen.
Gute Vorbereitung der Sitzung ist für die Ausschußmitglieder die Grundbedingung , um zu einem bürgernahen Ergebnis zu kommen.
Nicht immer treffen die Entscheidungen, Beschlüsse m.E.” ins Schwarze “.
So ist aktuell eine Bauausschußentscheidung Kellenhusens nach Anrufung des Petitionsausschusses nicht akzeptiert worden.

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