In den Lübecker Lokalnachrichten wurde als besonderer kommunaler Erfolg für Kellenhusen die Reduzierung der Abschreibungen für die Investitionen des Promenaden-und Brückenneubaus herausgestellt.
Konkret sind für die Zuschüsse, Fördermittel in Höhe von 50 % dann keine Abschreibungen zu erwirtschaften.
Die Fördermittel betragen für die Promenade 1,462 Mio. Euro und für die Brücke 1,125 Mio Euro.
Für die anderen 50% , die durch Eigenmittel der Gemeinde Kellenhusen zu finanzierenden 2, 67 Euro, muß allerdings die Abschreibung erwirtschaftet werden.
Wobei sich hieraus dann doch hohe Abschreibungen ergeben, die der Kellenhusener Kurbetrieb zu erbringen hat.
Somit bleibt es auch zukünftig bei dem Verlustausgleich durch die Gemeinde Kellenhusen gegenüber ihrem Kurbetrieb.
Er wird aber um den Anteil niedriger ausfallen, der sich bei Abschreibungen auch für die Fördermittelanteile ergeben hätte.
Nachhaltig gedacht macht es keinen Sinn, die Abschreibungen überhaupt zu reduzieren.
Abschreibungen haben das Ziel, z.B. nach 50 Jahren – Ende der Abschreibezeit – das dann verbrauchte Objekt neu zu errichten.
So genau wird in dem Presseartikel nicht auf die Problematik eingegangen.
