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Mittwoch, 25/1/2006

Realisierungschritte des Windparks Sky 2000 in der Lübecker Bucht

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Etwa 20 Kilometer vor der Ostseeküste Ostholstein ist der Windpark mit 50 Mega-Windkraftanlagen vorgesehen und der Test beginnt in diesem Jahr mit 5 dieser Anlagen die 153 hoch sind, eine Nabenhöhe von 90 Meter und Rotorendurchmesser von 127 Meter aufweisen.
Das sind schon gigantische Dimensionen und trotzdem sollen die Anlagen nicht von der Küste erkennbar sein.
Das Planungsverfahren läuft seit 1993 und jetzt kann man die Planungsunterlagen in Grube einsehen.
Erheblicher Widerstand wurde aus touristischer Sicht auch von den Ostseeheilbädern Dahme, Kellenhusen und auch Grömitz deutlich.
Befürchtet wurden Nachteile durch die anscheinende Störung des schönen Landschaftbildes, Einengung der freien Sicht auf das Meer.
Spürbar ist, daß alle Bedenken ausgeräumt werden; denn erneuerbare Energien ohne Umweltschäden haben eine hohe Priorität.
Ganz ausgereift ist die Technik der Windkraftanlagen nicht. Erst kürzlich brannte erneut eine kleinere Windkraftanlage in der Gemeinde Grömitz total aus.
Löscharbeiten sind an der Maschinenanlage in über 50 Meter Höhe unmöglich.
Die technischen Mängel werden sicher erkannt und auch abgestellt werden.
Die Gesellschaft darf sich dem Fortschritt nicht in den Weg stellen; denn neue Technologien sichern auch viele Arbeitsplätze.

Dienstag, 24/1/2006

Die Ostseeheilbäder unter extremer Einwirkung des russischen Kontinentalwinters

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Fast sibirische Kälte verzeichnen auch die Ostseeheilbäder Dahme, Kellenhusen und Grömitz.
Die winterliche Landschaft zeichnet ungewohnte malerische Bilder von schönen Eis-und Schneeflächen.
Die Seebrücken sind vom Eis umschlossen und lange Eiszapfen hängen von Geländern und Brückenpfeilern herab.
Langsam nimmt die Eisfläche Besitz von dem Küstenstreifen und von Teilen der Ostsee.
Es lohnt sich, jetzt von dem seltenen Naturerlebnis Bilder zu machen.
Trotz der Kälte machen einige Bürger Spaziergänge am Küstensteifen entlang und genießen das kostenlose Schauspiel.
Nicht vergessen darf man allerdings die Gefahren die die große Kälte für Menschen und Tiere bedeuten kann.
Wer nachts keinen warmen Unterschlupf findet, läuft Gefahr zu erfrieren; denn an einigen Orten werden Minus 15 Grad Celsius erreicht.
Eine solche Kältephase könnte auch zum Zufrieren des Ostsee führen.
Für die Ostseeheilbäder Dahme und Kellenhusen bedeutet es, daß keine Außenarbeiten zur Zeit gemacht werden können.
Der Abriß der alten Brücke in Kellenhusen und auch der Neubau können noch nicht begonnen werden.

125 Jahre Seebad Dahme

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Aktuell haben die Lübecker Nachrichten die 125 Jahr-Feier des Ostseeheilbades Dahme aufgegriffen und mit alten Fotos die entwicklung vom Fischerdorf zum Seebad aufgezeigt.
Erwähnt wird auch das Buch ” Verliebt in Dahme ” von Gerhard Eckerts erwähnt, das auf so anschauliche Weise die Entwicklung des heutigen Ostseeheilbades Dahme beschreibt.
Es werden die einzelnen Episoden um 1900 ebenso wie die Zeit um 1930 und nach 1945 angesprochen.
Betrug die Gästezahl um 1900 zwischen 3000 und 4000 so hat sie nunmehr rd. 65000 erreicht.
Die Einwohnerzahl beträgt demgegenüber nur 1200.
Zahlreiche Pensionen und Hotelgebäude aus der Gründerzeit und auch einige Strohdachhäuser prägen auch das Bild dieses regen Dorfes.
Eine Vielzahl von Gewerbebetrieben sind auch ein Kennzeichen des Ostseeheilbades – anders in Kellenhusen;
denn dort ist die Zahl an zwei Händen leicht abzuzählen.
Es gibt in Dahme eine deutlich erkennbare Tradition, auch touristische Betriebe in Generationen fortzuführen.
Der Ort hat also gute Veranlassung sein langjähriges Bestehen gebührend zu feiern und wird dieses ganz sicher auch mit Erfolg tun.

Montag, 23/1/2006

Küstenwanderweg zwischen den Ostseeheilbädern der Lübecker Bucht

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Auch im Winter werden werden an schönen Sonnentagen die Spazier-und Wanderwege direkt an der Ostsee zwischen den Ostseeheilbädern Dahme, Kellenhusen und Grömitz von Einheimischen und Urlaubsgästen genutzt.
Die herrliche salzhaltige , frische und sehr gesunde Luft sowie der schöne Blick auf die Ostsee nehmen die Wanderer in ihrem Bann.
Eine interessante Abwechslung bieten die großen und kleinen vorbeifahrenden Schiffe, die Gedanken an die weite Welt vermitteln.
Da wir im unmittelbaren Bereich der Vogelfluglinie sind, werden die Wanderer Zeugen der vielen Vogelschwärme, die hier an der Ostsee oft eine Pause einlegen.
Die vielen Wildgänse kündigen sich dabei mit lauten Rufen an.
Nicht immer kann man zwischen Dahme , Kellenhusen und Grömitz direkt in unmittelbarer Nähe der Ostsee wandern; denn Privatgrundestücke zwingen oft zu kleinen Umwegen.
Es wäre zu wünschen, daß hier durchgehende Wanderwege gesichert werden.
Die Wege sind sonst gut ausgeschildert und bedürfen aber einer stetigen Pflege.

Sonntag, 22/1/2006

Chinesische Künstler begeisterten mit gelungenen Konzert Gäster des Ostsee-Ferienlandes

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Bei dem aktuellen klassischen Konzert in dem Festraum des Klosters Cismar waren 10 chinesische junge und schon sehr erfolgreiche Künster mit einem besonderen musikalischen Programm von den Gästen der Ostseeheilbäder Dahme, Kellenhusen und Grömitz begeistert aufgenommen worden.
Sie spielten Klavier, Geige und auch Harfe zur Begleitung der Sänger und Sängerinnen.
Die Zuschauer waren fasziniert und überrascht von allen Darbietungen, die unter dem chinesischen Motto – Jahr des Hundes – und Beginn des neuen chinesischen Jahres – vorgetragen wurden.
Deutsche Liedertexte trugen die Sänger akzentfrei vor und erstaunlich waren die Stimmvolumen und Tonlagen.
Die Künster hatten sich schon als Kleinkinder als preisgekrönte Talente in ihrem Heimatland qualifiziert.
Jetzt stellten sie in Cismar ihre musikalischen Fähigkeiten unter Beweis.
Die Globalisierung hatte hier einmal Vorteile deutlich gemacht; denn sie bestimmt auch das musikalische Leben und fördert weltweite Kontakte und Freiräume.
Wiederum zeigte sich, daß der Förderverein des Klosters Cismar mit seinem Kontakten zur Lübecker Musikhochschule den richtigen Weg beschreitet,
um das Kulturleben im Bereich des Ostseeheilbades Grömitz auf dem hohen Niveau zu halten.
Dieses Programm ist auch – wie früher bereits vorgetragen – immer ein wertvoller Anreiz für unsere Ostseeurlauber.

Freitag, 20/1/2006

Droht die Privatisierung der landeseigenen Wälder in Schleswig- Holstein ?

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In dem Land Schleswig-Holstein beträgt die Waldfläche nur etwa 15 %.
Ein großer Anteil ist Staatsforst .
Bei der aktuellen Überprüfung der Wirtschaftlichkeit dieser Forstverwaltungen hat man angeblich ein Defizit von rund
10 Millionen Euro errechnet.
Da das Land hoch verschuldet ist wird überlegt, ob die Forstverwaltung mit insgesamt 280 Mitarbeitern privatisiert werden soll.
Die Beamten der Forstverwaltung sollen dann in anderen Verwaltungen tätig sein, Entlassungen werden ausgeschlossen.
Der bisher so großzügige Service für Erholungssuchende wird dann wohl kostenpflichtig.
Über diese Entwicklung müssen sich auch die Ostseeheilbäder Dahme und Kellenhusen aktuell Gedanken machen; denn der Wald ist ebenso wie der Strandbereich ein ganz wichtiger Erholungfaktor.
Hätten die Gemeinden in der Lübecker Bucht genügend Geld, könnten sie den Wald erwerben.
Zunächst darf man hoffen, daß die Landespolitiker hinreichend berücksichtigen, daß man nur einmal verkaufen kann.
Das ” Tafelsilber ” wurde bereits fast restlos verkauft.
Bei Immobilien des Landes handelte man so und mietete sie dann, allerdings zu einem nicht geringen Preis.
Das sollte man mit den Staatsforsten nicht machen.
Die Natur zu pflegen und zu erhalten kostet einiges, aber die Kosten sind den Aufwand bestimmt wert.

Mittwoch, 18/1/2006

Haushaltssatzung der Gemeinde Kellenhusen/Ostsee

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Haushaltsatzung für die Gemeide Kellenhusen wude gemäß Beschluß der Gemeindevertretung vom 15.12.05 für das Kalenderjahr 2006 erlassen.
Der Verwaltungshaushalt wurde auf 1.548.000 Euro und der Vermögenshaushalts auf 277.900 Euro festgelegt.
Die Bürgermeisterin kann höchstens 2.500 Euro für über-und außerplanmäßige Ausgaben allein bestimmen.
Im Stellenplan sind 3,52 Stellen ausgewiesen.
Die Hebesätze für Realsteuern sind mit 320 % extrem hoch.
Bei nur rund 1000 Kellenhusener Einwohnern erscheint der Haushalt dennoch erstaunlich umfangreich.
Die Satzung gibt allerdings keinen genauen Überblick über die akutelle wirtschaftliche Gemeindesituation.
Die Steuern sind im Vergleich zu Gemeinde Dahme und überhaupt an Lübecker Bucht fast die höchsten.
Es wundert ein schon, wenn die Oppositionsparteien , die über die gleiche Sitzzahl verfügen wie die Regierungsfraktion, alle Erhöhungen einstimmig verabschiedet haben, nachdem sie vorher lauthals Widerstand angekündigt hatten.

Dienstag, 17/1/2006

Gute Zeiten für Dorschfang in der Ostsee

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Berufsfischer der Ostsee melden aktuell gute Fänge von Ostseedorsch und vermuten auch , daß sich die Fischbestände auch erholt haben.
Für die westliche Ostsee ist die Fangquote um 20 % erhöht worden und die Fischer auch aus Heiligenhafen und Burgstaaken wünschen sich so stetige Ergebnisse für die beiden Hauptfangmonate Januar und Februar.
Es gibt auch sehr viele Gäste die extra in dieser Zeit an der Ostsee machen, um als Hobbyangler dann selbst
Dorsche zu fangen.
Dann fahren auch Fischkutter auf die Ostsee, die den Urlaubern so vom Meer aus Dorschangeln ermöglichen.
Ein bekannter Standort ist seit Jahren Heiligenhafen.
Das Angeln von den Meeresbrücken z.B. in Dahme, Grömitz oder Kellenhusen ist nicht so erfolgreich.
Hier sind Nebenerwerbsfischer tätig, die die Bevölkerung dann auch mit ganz frischen Fisch versorgen.

Montag, 16/1/2006

Erhebung der Kurabgabe im Ostseeheilbad Kellenhusen

Filed under: Kellenhusen,Ostsee — Ulrich Knauff

In den Lübecker Nachrichten vom 11.Januar 2006 ist die Erhöhung der Kurabgabe aus der abgedruckten Satzung der Gemeinde Kellenhusen nachzulesen.
Danach werden in der Zeit vom 1.1.06 bis 14.3.06 0,70 Euro
vom 15.3. bis 14.5. 1,80 ”
vom 15.5. bis 14.9. 2,70 ”
vom 15.9. bis 31.10 1,80 ”
und vom 1.11. bis 31.12.06 0,70 ” erhoben.

Das Ostseeheilbad erhebt damit in der Lübecker Bucht die höchsten Abgaben.
Hoffentlich ist diese Maßnahme nicht auf Dauer gerichtet.
Für die hohen Investitionen – neue Promenade, neue Straßeninfrastruktur und neue und schönste Erlebnisbrücke an der Ostsee ist diese Anhebung zu verstehen – aber nicht werbewirksam.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

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