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Dienstag, 13/9/2005

Geschichte von Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

1872 Eine Sturmflut überflutet die Klosterseeniederung. Der Bau eines Deiches in den folgenden Jahren soll den Ort vor Ostseefluten schützen.

1884 Durch die Frauen und Angehörigen der Landvermesser und Deichbau-
ingenieure wird der Fremdenverkehr angekurbelt.

1891 Die ersten Pensionen entstehen.

1903 Die ersten Hotels werden gebaut.

1910 In diesem Jahr übernachten 4 000 Gäste in Kellenhusen.

1911 Eine 420 m lange Seebrücke wird errichtet.

1941 – 42 Durch Eisgang wird die Seebrücke völlig zerstört.

1963 Bau einer neuen, 113 m langen Seebrücke.

1964 Kellenhusen wird als Ostseeheilbad anerkannt.

1974 Das Meerwasser-Hallen-Freibad wird eröffnet.

1983 In Kellenhusen übernachten 34 357 Gäste.

1984 Kellenhusen feiert sein 100-jähriges Bestehen.

Freitag, 9/9/2005

Veröffentlichung des Jahresabschlusses der Dahmer Kurverwaltung

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Jedes Jahr wird der geprüfte Jahresabschluß der Kurverwaltungen amtlich veröffentlicht.
Heute war der Prüfbericht für die Kurverwaltung des Ostseeheilbades Dahme in den Lübecker Nachrichten auszugsweise abgedruckt.
Das Volumen beträgt rd. 5 Millionen Euro.
Ermittelt wurde für das vergangenen Jahr ein Verlust von rd. 585 Tausend Euro.
Der Verlustausgleich erfolgt zur Hälfte durch die Gemeinde Dahme und ferner durch einen Entnahme aus dem Eigenkapital der Kurverswaltung.
Natürlich wird die Korrektheit der Buchhaltung herausgestellt.
Unbedenklich ist der Umfang des Verlustes meines Erachtesns nicht, weil seit Jahren der Verlustvortrag zu hoch ist.
Gleiches gilt auch für das Ostseebad Kellenhusen.
Auch wird im Ergebnis dokumentiert, das die wirtschaftliche Lage der Kurverwaltung nicht befriedigend ist.
Durch eine Zusammenlegung der Kurverwaltungen von Grömitz , Kellenhusen und Dahme erst könnten wichtige finanzielle Verbesserungen erreicht werden.
Nicht umsonst schlägt der Grömitzer Bürgermeister die Fusion der Gemeinden und nicht nur eine Verwaltungsgemeinschaft vor.
Es ist zu hoffen, daß die Einsicht auch in den dafür zuständigebn Gremien wächst und nicht mehr nur zögerlich besteht.

Donnerstag, 8/9/2005

Umweltverträgliche Schlickentsorgung in Grömitz

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In jeder Saison stellt die Entsorgung des an an die Ostseeküste gespülten Schlicks einen hohen zeitlichen und finanziellen Aufwand für die Kurverwaltungen dar.
Unstrittig ist die Notwendigkeit der Entfernung des verwesenden Tangs, Schlick genannt.
Um die Sauberkeit und Geruchsneutralität der Badezone sicherzustellen, ist die Schlickentfernung notwendig.
Sobald der Schlick – bestehend aus einem Gemisch von Sand, Tangpflanzenresten, und Ostseesalzwasser – aus der Ostsee herausgenommen wird, handelt es sich um Sondermüll.
Dieser Sondermüll darf nicht mehr sofort auf die landwirtschaftlichen Äcker aufgebracht werden.
Das Ostseeheilbad Grömitz hat jetzt regengeschützte Folienhallen errichtet. Dort wird das Schlickgemisch zwischengelagert.
Nach dem Trocknungsvorgang werden die beiden festen Substanzen , Sand und Pflanzenreste getrennt.
Der Sand wird dem Strand wieder zugeführt, die Pflanzenreste werden als Dünger in nicht so starker Konzentration auf landwirtschaftliche Flächen aufgebracht.
Nach einem Probelauf in diesem Jahr , wird sich herausstellen, ob die richtige Problemlösung gefunden wurde.
Dann werden die benachbarten Ostseeheilbäder hoffentlich die Lösung aufgreifen.
Grömitz wendet jährlich rund 100.000 Euro für die Schlickbeseitigung auf.
Es geht für die Kurverwaltungen um einen sehr hohen Kostenfaktor.

Mittwoch, 7/9/2005

Modernisierung des Flairs der Strandgaststätten im Ostseeheilbad Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

An den schönen Sommertagen auch im September lassen sich in Kellenhusen die Strandgäste vorzugsweise auf den Restaurantterrassen bedienen, die mit einer maritimen Ausgestaltung im Rahmen der Herstellung der neuen Promenade von dem Ortsplaner Blank versehen wurden.
Die Terassen grenzen unmittelbar an den Strand und sind durch das Höhenniveau der Promenade ein schöner Aussichtspunkt.
Sowohl der hölzerne Terassenboden als auch die schön ausgestaltete Reling mit den dicken Schiffstauen und Pollern als Begrenzung sind der Kern der maritimen Gestaltung und fügen sich gut in das Promenadenbild ein.
Die passenden Stühle, Tische und Sonnenschirme lockern das Bild auf und bilden mit den Strandgästen ein Flair, wie es auch schöner nicht im Süden anzutreffen ist.
Gerade diese Strandrestauration wird von den Gastronomen geschickt ausgebaut und verwöhnt mit kulinarischen Leckerbissen die Gäste.
Die Gäste heben den Vorzug der strandnahen Restauration lobend hervor.
Der Touristleiter Kellenhusens dringt mit Recht auf Erweiterung dieses Angebots.

Dienstag, 6/9/2005

Open Air Festival zu Ehren Jimmy Hendrix

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Am vergangenen Wochenende fand auch zu Ehren des Rocklegende Jimmi Hendrix erneut ein Open Air Festival an der Ostseeküste der Insel Fehmarn mit großem Zulauf und dem Slogan ” Love & Peace ” statt.
1970 fand mit dem genannten Idol das legendäre Festival eine enorme Resonanz.
Tausende Besucher freuen seither jedes Jahr auf solch tolle musikalische Veranstaltung.
Es ist eine touristische Bereicherung , die auch viele Skandinavier als Besucher erfreut.
Jedenfalls war das 11. Festival in diesem Jahr ein großer Erfolg.
Solche musikalische Veranstaltungen reihen sich ein in das besondere musikalische Veranstaltungsprogramm.
Dazu gehören auch die Jazztage in Dahme in jeder Saison.
Vereine und auch musikalische Agenturen sorgen immer wieder für diese besonderen Events, die mittlerweile die Urlauber einfach erwarten.

Sonntag, 4/9/2005

Salzwiesen der Lübecker Bucht blühen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Entlang der Ostseeküsten gibt es flache Wiesenzonen, die bei Hochwasserständen überspült und im Laufe der Zeit salzhaltig werden.
Normalerweise gehen dort die üblichen Kulturpflanzen ein und es wächst kaum etwas.
Dort sind aber vom Aussterben bedrohte Pflanzen dann heimisch.
Zu diesem zählt der Strandflieder.
Heute waren Fotos von dem so lilafarben blühenden Strandflieder in der Regionalpresse abgedruckt.
Erwähnt wurde auch die Pflege dieser Pflanze auf dem Graswarder in Heiligenhafen.
Die dortige kleine Nehrung weist eine Vielzahl von seltenden Pflanzen auf den Salzwiesen auf.
Auf dieser Landzunge sind in dem Vogelschutzgebiet einige Beobachtungxspfade ausgewiesen.
Die Landschaft steht dort insgesamt unter Naturschutz.
So beschriebene Salzwiesen finden wir auch am Küstenstreifen von Kellenhusen und Dahme.
So können wir auch in Kellenhusen die seltene Pflanze Aronstab dort entdecken..
Diese Pflanzen vermehren sich dort, weil keine intensive Landwirtschaft betrieben wird.
Früher fraßen die Kühe die Pflanzen.
Die Einrichtung von Schutzzonen und -Gebieten zahlt sich aus.

Samstag, 3/9/2005

Geschlossene touristische Vermarktung entlang der Deutschen Ostseeküste

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die DIHK Lübeck stellte jetzt in einem Presseartikel heraus, daß die Arbeitsgemeinschaft der Tourismusorganisationen entlang der Deutschen Ostseeküste ein gemeinsames Werbeprojekt für die ostseeinteressierten Urlauber erfolgreich gestartet haben.
Es handelt sich hierbei um den Internetauftritt – wwww.deutschostseekueste.de -, der online gegangen ist.
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern stehen zwar weiterhin in einem Wettbewerb, aber alle kennen ihr individuelles Profil und heben es auch hervor.
So ist in Sachen Freizeit die touristische Infrastruktur in Schleswig-Holstein besonders ausgeprägt.
Über ein Freizeitangebot wie den Hansapark verfügt an der Ostseeküste nur Schleswig-Holstein.
Mecklenburg-Vorpommern besitzt die einmalige Bäderarchitektur.
Immerhin verbringen an der Ostseeküste rund 9 Millionen Gäste jährlich Urlaub an der 2300 km langen deutschen Ostseeküste.
Innerhalb dieser Region liegen auch die Ostseeheilbäder Dahme und Kellenhusen.
Es gilt die ortsspezifischen Freizeitangeboten zu gestalten und im Wettbewerb ein starkes Profil zu erhalten..
Die Bedeutung des Mediums Inernet für die moderne touristische Werbung hat erheblich zugenommen.

Freitag, 2/9/2005

NDR- Welle Nord – Schleswig-Holstein hatte das Ostseeheilbad Kellenhusen im Blickpunkt

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Kellenhusener Bürger und Feriengäste waren wohl überrascht im regionalen Fernsehprogramm des Schleswig-Magazins aktuelle Bilder von Kellenhusen in einem Quizbetrag zu sehen.
Vorgestellt wurde besondrs der Kellenhusener Staatsforst mit seinen mächtigen Eichen, der Wasserstandseiche und Kroneneiche.
Letztere hatte mit einer Höhe von 38 Metern und einem Durchmesser von rund 4 Meter und Umfang von fast 9 Meter.
Diese Eiche ist 1000 jahre alt geworden und könnte schon einiges über die Geschichte der Region berichten.
Früher war die Krone dieser Eiche eine Schlafplatz für Kraniche.
Geworben hatte Kellenhusen auf einigen Postkarten mit diesem Naturdenkmal und dem Slogan ” in Kellenhusen lebt Deutschlands dickster Mann und die größte Eiche “.
Die Eiche fiel bei einem Herbststurm um und der dickste Mann Deutschlands lebt nicht mehr.
Es wachsen in Kellenhusen wieder große Eichen und der Staatsforst in Kellenhusen ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Jeder aktuelle und interessante Fernsehbeitrag über eine Ostseeheilbad ist äußerst werbewirksam.
Diese Art der kostenlosen Kundenwerbung für ein Ostseeheilbad ist im Regionalprogramm Schleswig-Holstein meines Erachtens nicht so vordergründig und konsequent verbreitet wie im Bereich Mecklenburg-Vorpommern.
Wir haben etwas Nachholbedarf.

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