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Sonntag, 31/7/2005

Sicherheitspartnerschaften in Ostseeheilbädern

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Öffentliche Sicherheitstage wurden schon vor Jahren in Ostseeheilbädern während der Hauptferiensaison am Burger Südstrand und später auch in anderen Orten mit viel positiver Resonanz veranstaltet.
Diese Events hatten zum Ziel, die notwendige Leistungen für die Sicherheit der Bürger sichtbar zu machen und in der Folge Gestaltungsmodelle für die Bürger aufzuzeigen.
Der Schutz der Gesundheit, des Lebens und des Eigentums sowie die freie Entfaltung der Persönlichkeit im Rahmen ders Gemeinschaftslebens sind elementare und damit unverzichtbare Güter
In den Ostseeheilbädern sind die Garanten der Gesundheit die Badeärzte und die Notärzte mit Begleitorganisation sowie die Leistungen der
Krankenhäuser mit ASB – und DRK- Rettungswagenbesatzungen.
Für die Badesicherheit am Strand sorgt im Rahmen ihrer Möglichkeiten die DLRG mit den Einsatzkräften und Einsatzmitteln.
Polizei und Zoll kümmern sich um die Straftatenvorbeugung im Rahmen ihrer Zuständigkeiten und um Verfolgung der Täter.
Die Freiwilligen Feuerwehren werden bei Unglückfällen, Bränden und bei Sturm- und Wasserschäden eingesetzt.
Alle diese Organisationen versuchen mit einigen Mitarbeitern beispielhaft typische Einsatzsituationen unter Vorzeigen, Remonstrieren von Einsatzmitteln publikumswirksam darzustellen.
Sofern der rote Faden dieses Sicherheitstages auch unter Einbindung der Regionalpresse schlüssig sichtbar wird, wird das Sicherheitsgefühl der Urlauber erhöht, eine Partnerschaft zwischen den Sicherheitskräften und den Mitbürgern eingeleitet.
Diese besteht darin, daß die Mitbürger die Sicherheitkräften nach vorgeschlagenen Gestaltungsmodellen unterstützen, sicherheitsrelevante Beobachtungen aktuell zur Kenntnis geben und im Rahmen der zumutbaren Möglichkeiten tätig werden, ” erste Hilfe leisten “.
Es zahlt sich dieses Verhalten immer aus, hilft Kosten sparen.
Wichtiger ist das gemeinsame Ziel , den Mensch als Mittelpunkt jeder Aktivität anzukennen und somit grundsätzlich human zu handeln.

Samstag, 30/7/2005

Extreme Regenniederschläge in den Ostseeheilbädern der Lübecker Bucht

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In den letzten Julitagen wurden auch die Ostseeheilbäder Dahme und Kellenhusen von bisher nicht in dem Ausmaß gekannten Regenfällen überrascht.
Innerhalb weniger Minuten wurden die Oberflächenwassergullis von den Wassermengen hochgedrückt. Die Abflußleitungen konnten die riesigen Mengen über eine lange Zeit nicht mehr aufnehmen.
Das Regenwasser floß in Keller und Geschäftsräume, Straßen waren nicht passierbar.
Die Pumpstationen konnten ihre Funktionen nur noch bedingt erfüllen.
Die Männer der Freiwilligen Feuerwehren des Kreises Ostholstein waren eine ganze Nacht im Einsatz.
Sie setzten Pumpen ein und konnten weiteren Schaden verhindern.
Es wurde deutlich, daß die Gemeinden alles unternehmen müssen, damit die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren auch weiterhin gesichert wird.
Der für die Funktion der Oberfläche – und Abwasserentwässerung zuständige Zweckverband Karkbrook hatte seine Mitarbeiter auch im Einsatz und hatte Gelegenheit, Schwachstellen zu erkennen und notwendigen Verbesserungen zu planen.
Die Realisierung nimmt dann aber noch einige Zeit in Anspruch.
Wichtig ist es bei der Ortsplanung, diese Anforderungen zu berücksichtigen.

Freitag, 29/7/2005

Planung der Deicherhöhung für die Ostseeheilbäder Dahme und Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Große Flächen der Gemeinden Dahme und Kellenhusen liegen so tief, daß die Orte bei extremem Hochwasser , einer Sturmflut mit Überschwemmung rechnen müssen . Der Landesdeich an der Küste vor Dahme und Kellenhusen schützt begrenzt vor dieser Gefahr.
Da man mit dem Ansteigen der Meere grundsätzlich rechnen muß und auch Unwetter immer häufiger zu verzeichnen sind, müssen die
Deiche den Anforderungen angepaßt werden.
An einigen Küstenstreifen in Ostholstein ist die Maßnahme schon abgeschlossen. Das ist in Abschnitten auf der Insel Fehmarn und auch in Grömitz deutlich zu sehen.
Die Deichbaumaßnahmen sind aufwendig und sehr teuer. Deshalb wird abschnittsweise weiter vorgegangen.
Im Herbst diesen Jahres soll in Dahme mit der Deicherhöhung begonnen werden.
Für Kellenhusen steht noch nicht fest, wann die Deichbauarbeiten Realität werden.
Vorgesehen ist , den für den Deichbau notwendigen Lehmboden in Kellenhusen aufzunehmen. Das soll so geschehen, daß die Bodenvertiefungen als Biogewässer , Teiche genutzt werden können.
Es könnte eine reizvolle Naturlandschaft entstehen.
Die Kellenhusener sind gespannt, wann diese Arbeiten ausgeführt werden.

Unwetter an der Lübecker Bucht verschont Dahme und Kellenhusen

Filed under: Ostsee — site admin

Wie so oft sind Dahme und Kellenhusen von der schweren Unwettern vershont geblieben, die gestern laut dpa Lübeck und Travemünde heimgesucht haben. Auch wenn man sich nicht drauf verlassen sollte, hier oben ist das Wetter einfach oft besser als der Wetterbericht sagt …

Donnerstag, 28/7/2005

Gewerbeverein in Kellenhusen begeisterte mit Play-back-Show

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

An dem gestrigen schönen Sommerabend hatte der Kellenhusener Gewerbeverein unter Leitung des 1. Vorsitzenden auf dem Kellenhusener Brückenvorplatz für die Gäste die sehr gut besuchte Play-Back-Show mit Schlagertiteln aus den 60 /70 er Jahren mit großem Erfolg wieder veranstaltet.
Zu der guten Stimmung trugen sowohl die Interpreten als die vielen Gäste bei.
Die Unterhaltung der Gäste erfolgt in Dahme und auch Kellenhusen mit erheblicher Unterstützung der Ortsvereine.
Wichtig ist dabei die Vielfalt des Programmes und der persönliche Einsatz der Einheimischen.
Letzteres trägt entscheidend dazu bei, daß eine Verbundenheit zu den Gästen hergestellt wird.
Nur so ereichen wir, daß sich die Gäste eingebunden und wohlfühlen.
Das ist schon eine besondere Art des Wellness.
Im Kern geht es darum, die Gäste zum wiederholten Besuch ihres Ostseeheilbades zu motivieren und die Voraussetztungen für eine nachhaltige für den Erholungsort gute Mund-zu Mund-Propaganda zu veranlassen.
Ganz wichtig ist es, den Gästekindern schöne bliebende Erlebnisse durch gelungene Veranstaltungen zu bieten, denn hier gilt das zuvor Gesagte ganz besonders.

Mittwoch, 27/7/2005

Lärmbelästigung durch Powerboote in der Lübecker Bucht

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Bundestagsabgeordnete Hagedorn lobt aktuell die Wassersportmöglichkeiten des Ostseeheilbades Grömitz.
Sie hat sich jetzt selbst auf dem Sozius eines Jetski das Wassersporterlebnis gegönnt und findet es einfach toll. In einer kleinen Pressenotiz macht sie deutlich das die Vermietung von Jetski ein gewünschtes Angebot an die sportlichen Feriengäste ist.
Auch die Ostseeheilbäder Dahme und Kellenhusen haben diese Vermietung im Angebot. Sofern sich die Jetsskifahrer außerhalb der Badezone bewegen und dort sich verkehrsgerecht verhalten, ist dieser Sport eine Bereicherung.
Allerdings fahren diese kleinen Wasserfahrzeuge oft mit hoher Geschwindigkeit und verursachen einen starken Geräuschpegel.
Es ist nicht vergleichbar mit der Lärmentwicklung, die von den großen und schnellen Motorbooten, Powerbooten ausgeht.
Jetzt hat man erkannt, daß die geltenden Vorschriften nicht ausreichen, um die Führer von Booten bei der Ausübung ihres Sports zu disziplinieren.
Die von den Bootsführern oft genutzten Flächen der Ostsee fallen nicht in die Zuständigkeit der angrenzenden Gemeinden.
Die derzeit geltenden EU-Vorschriften müssen noch entsprechend ergänzt werden.
Wie in allen Lebensbereichen ist es nicht möglich , es allen recht zu machen.
Powerbootrennen um Meisterschaften locken oft Tausende Zuschauer an, dann wird der Lärm erwartet und muß von den Anliegern in Kauf genommen werden.
Die Gemeinden legen dann die Bootsstrecke, den Rennzeitraum und weitere notwenidge Regularien fest.
Einige Gemeinden reißen sich um derartige Sportveranstaltungen, weil die anreisenden Zuschauer die Umsätze in vielen Bereichen erhöhen.

Dienstag, 26/7/2005

Shanty-Chöre in den Ostseeheilbädern

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Für das kulturelle und musikalische Angebot des Feriengäste in den Ostseeheilbädern sind immer wieder Konzerte sehr willkommen.
Da liegt es nahe, in den Kursälen maritime Abendkonzerte anzubieten.
Deshalb sind Shanty-Chöre aus Dahme und Kellenhusen schon fest im Veranstaltungsplan der Kurverwaltungen aufgenommen.
Der Kellenhusener Chanty-Chor heißt ” Achtern Diek “, hat 31 Mitglieder und nimmt ständig neue maritime Lieder in sein Programm auf.
Geprobt wird in den Räumen der evangelischen Kirche einmal wöchentlich.
Ein der Kirche gewidmetes Konzert des Shanty-Chores findet dort im Somme statt und ist sehr bliebt bei den Gästen.
Die Chormitglieder sind sowohl Männer als Frauen aus den Ostseeheilbäden.
Unter der engagierten Führung des Kellenhusener Chorleiters Jaeger aus Heiligenhafen wurde in Hamburg eine CD aufgenommen, die als Mitbringsel von Feriengästen gern gekauft wird.
Der Chor freut sich auch über den Zulauf von neuen Mitgliedern, wenn sie sich diszipliniert einbringen.
Gleichers gilt auch für den Chor in Dahme.
Die Kurverwaltung Dahme hat eine große Veranstaltung von mehreren Chanty-Chören in diesem Jahr mit Erfolg durchgeführt.
So trägt ein Hobby der Vereinsmitglieder von Chanty-Chören zur erfolgreichen Unterhaltung der Feriengäste in Kellenhusen und Dahme ohne großen Kostenaufwand bei.

Montag, 25/7/2005

Ausflugstipp für die Feriengäste der Ostseeheilbäder Dahme und Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In der Seekarte für die Lübecker Bucht ist ein U-Boot-Tauchgebiet für die Bundesmarine ausgewiesen.
Noch vor Jahren lagen die U-Boote im Marinehafen Neustadt /Holstein . Ab und zu konnte man dann in Dahme und Kellenhusen vom Strand aus mit dem Fernglas die seltenen Schiffskörper ausmachen.
Mit U-Booten verbindet man auch heute noch eine besondere und abenteuerliche Seefahrt.
Diese Schiffe der Bundenmarine sind für ihre Besonderheiten bekannt. Sie sind antimagnetisch und damit ganz schwer zu orten.
Das haben sie bei NATO-Einsätzen bewiesen. Bei einer Übung befand sich eines ungeortet unter einem Flugzeugträger.
Keine Wunder, daß diese Waffengattung auch bei anderen Ländern begehrt ist und die Kieler Werft – HDW – volle Auftragsbücher hat.
Ein solcher Boot, das 1966 in Kiel von Stapel lief , inzwischen von der Bundeswehr ausgesondert wurde, trat aktuell seine letzte Reise nach Burgstaaken auf Fehmarn an und ist mittlerweile das Glanzstück des U-Booot-Museums.
Das U-Boot – S 190 – ist einen Besuch wert.
Für diesen Besuch wird auch in der Presse und in den Ostseeheilbädern Dahme und Kellenhusen geworben.

Sonntag, 24/7/2005

Rechtsvorschriften für das Zelten in der freien Natur

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In Schleswig-Holstein gibt eine immer noch gültige Zeltplatzverordnung.
In dieser Verordnung wird auch geregelt, daß außerhalb von Campingplätzen an Stränden oder in Dünen das Zelten zum Übernachten verboten ist.
In erster Linie dient dieses Verbot dem Naturschutz und erst in zweiter Linie der Gefahrenabwehr.
Beim sogenannten wilden Zelten besteht die Gefahr der nächtlichen Überraschung durch Straftäter. Deren Ziele sind oft unterschiedlich.
Häufig werden Diebstähle verübt und auch Gewalt gegen Personen einkalkuliert.
Das wilde Zelten auch in Ostseeheilbädern birgt einige Gefahren, denen man problemlos nur entgehen kann, wenn man so nicht zeltet.
In Dahme und Kellenhusen verfügen die Campingplätze über ausreichend Kapazitäten zum Campen, Zelten.
Dort sind durch die umweltfreundliche Gestaltung Sauberkeit und Ordnung in jeder Weise gesichert.
Eben das fehlt auch beim wilden Zelten.
Die Kosten für das Zelten auf einem Campingplatz sind relativ gering, günstig..
Verstöße gegen die Zeltplatzverordnung sind Ordnungswidrigkeiten und werden mit Bußgeld geahndet.
Wild aufgestellte Zelte werden dann auch Zwangsweise entfernt.
Ordnungsregularien sind notwendig und dienen dem reibungslosen Zusammenleben mit den vielen Urlaubern.

Samstag, 23/7/2005

Wellness-Hotel eine Marktlücke im Ostseeheilbad Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Vor einigen Tagen hatte die Kellenhusener Gemeindevertretung den Grundsatzbeschluß für die Schaffung eines Feriendorfes im Süden Kellenhusens einstimmig festgelegt.
Danach sollen dort von einem dänischen Investor 125 Ferienwohnungen des gehobenen Stils gebaut und angeboten werden.
Zu erwarten ist auch , daß die dänischen Hauser gebaut und dann verkauft werden.
Damit ist nicht auszuschließen, daß ein Teil der Wohnungen dann als Altersruhesitz genutzt wird, nicht als Ferienwohnung mehr zur Verfügung steht.
Dann wird das beabsichtigte Ziel der Gemeinde, die Anzahl der Fereinwohnungen zu erhöhen, nicht mit dem Bau des Feriendorfes erreicht.
Zu berücksichtigen war von der Gemeindevertretung, daß an dem künftigen Bauplatz eigentlich der Wellness-Bereich einzuplanen war.
Die vorherige Gemeindevertretung hatte sich entschlossen, nur einen Investor zu unterstützen, der in Zusammenhang mit einem Feriendorf auch die Wellness-Sparte im Angebot hat.
Der Wellness-Bereich ist in Kellenhusen unzureichend abgedeckt.
Deshalb muß sich die Gemeinde bemühen, einen Investor zu motivieren, diese Marktlücke zu füllen.
Grundstücke stehen für ein solches Vorhaben nicht unbegrenzt zur Verfügung.
Die Gemeindevertretung in Kellenhusen hat meines Erachtens trotz der geringen Zahl an Investoren die Chance zum Bau eines Wellness-Hotels verringert.
Das Gebiet für das jetzt geplante Feriendorf ist baurechtlich soweit, daß gleich losgelegt werden kann. Das hätte auch für den Bau eines Wellnes-Hotels gegolten.
An anderen Stellen im Gemeindebereich hat die baurechtliche Planung noch nicht diesen Stand.

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