Logo Urlaub an der Ostsee
zur Startseite Urlaub an der Ostsee
Dahme (Ostsee)
Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Dahme alle Ferienwohnungen Dahme
  Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Kellenhusen Ferienwohnungen für 2 Personen
  Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Kellenhusen Ferienwohnungen für 2 bis 4 Personen
  Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Kellenhusen Ferienwohnungen für 5 bis 8 Personen
Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Dahme mehrere Ferienwohnungen in einem Haus
Navigationshilfe Pfeil - Ferienhäuser in Dahme Ferienhäuser
Kellenhusen (Ostsee)
Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Kellenhusen alle Ferienwohnungen Kellenhusen
  Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Kellenhusen Ferienwohnungen für 2 Personen
  Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Kellenhusen Ferienwohnungen für 2 bis 4 Personen
  Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Kellenhusen Ferienwohnungen für 5 bis 8 Personen
Navigationshilfe Pfeil - Ferienwohnungen in Kellenhusen mehrere Ferienwohnungen in einem Haus
Navigationshilfe Pfeil - Ferienhäuser in Kellenhusen Ferienhäuser

Donnerstag, 30/6/2005

Seebrücken an der Ostsee

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Nicht nur aus der Sicht der Feriengäste gehört eine Seebrücke zur Standardausstattung eines Ostseeheilbades – auch die jeweiligen Landesregierungen haben die Bedeutung erkannt und unterstützen auch den Neubau der Ostseebrücken.
Das spürt das Ostseeheilbad Kellenhusen jetzt unmittelbar, denn ein Seebrückenneubau ist dringend erforderlich.
Die fast zwei Jahrzehnte alte Holzbrücke muß mangels unzureichender Statik abgebaut werden. Holzwürmer haben die tragenden Eichenpfähle durchlöchert und somit instabil gemacht.
Die geplante neue Seebrücke für Kellenhusen soll 300 Meter lang werden, überwiegend eine Stahl-Betonkontruktion sein und am Brückenkopf eine Wassertiefe von 3,5 Meter erreichen.
Der Antrag auf Zuweisung von EU-Fördermitteln wird seitens der Landesregierung von folgenden Kriterien abhängig gemacht:

Die Brücke muß eine multifunktionale Funktion ermöglichen, soll nicht nur eine Verlängerung der Promenade, Flaniermeile sein.
Sie soll auch eine sichere Anlagestelle für Fahrgastschiffe sein und eine Mindestwassertiefe am Brückenkopf erzielen.
Die Brückenbaumaterialien müssen der maritimen Beanspruchung entsprechen, möglichst pflegeleicht sein.
Die Gemeinde des Ostseeheilbades, die die Brücke beantragt, muß den Eigenanteil für die Brückenfinanzierung aufbringen, so solvent sein, daß sie
auch die späteren Unterhaltungskosten aufbringen kann.
In der Reihe der Mitbewerber für die Inanspruchnahme von Fördermitteln muß der Antrag ganz oben angesiedelt sein.
Letztlich müssen noch Fördermittel zur Verfügung stehen und die Landesregierung muß ihren -Anteil dazu finanzieren können.
Es sind ganz viele Hürden zu überwinden.
Vor knapp 20 Jahren scheiterte ein solcher Antrag und die Gemeinde Kellenhusen baute die Brücken ausschließlich mit Eigenmitteln.
Auch 2005 wird die Brückenbaurealisierung in jedem Fall erfolgen, d.h. zur Not auch nur mit Eigenmitteln.
Realisiert ist das Vorhaben, wenn wir auf Postkarten den maritimen Blick auf Kellenhusen mit der neuen großen Brücke erkennen.

In dem Ostseeheilbad Dahme steht eine moderne Seebrücke, die auch hohe Unterhaltungskosten verursacht. Sie ist ein Blickfang und gehört einfach zum erwarteten Strand-Meeresblick.

Mittwoch, 29/6/2005

Reduzierung der Leistungen der Post in Ostseeheilbädern

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In den kleineren Ostseeheilbädern ist der Service der Post in einigen Fällen angeblich unwirtschaftlich.
Dort gibt es dann keine posteigenen Dienststellen mehr, allenfalls noch Postagenturen.
Letztere standen in Schleswig-Holstein in enigen Bereichen auch zur Disposition.
Wie ich bereits an anderer Stelle schon deutlich gemacht habe, war es nur dem intensiven Einsatz von Politikern zu verdanken, daß die in Dahme und Kellenhusen beabsichtigten Schließungen der Postagenturen zunächst nicht realisiert wurden.
Das frühere Postmonopol hatte zum Inhalt, flächendeckend in Deutschland – auch für entlegene Orte – einen umfangreichen Postservice kundennah zu leisten.
Von dieser wichtigen Zielsetzung wurde meines Erachtens Stück für Stück abgerückt.
Jetzt will die Post ihr Angebot mit dem Modell Post Light strukturell in den wenig bevölkerten Regionen neu strukturieren.
Die Entgegennahme von Einschreiben und Nachnahmen sowie den Service der postlagernden Sendungen wird es in dem Modell einer abgespeckten Postgrundversorgung nicht geben.
Derartige Leistungen werden dann nur in größeren Postagenturen und ” richtigen Postdienststelle” angeboten.
Die oft beklagte wirtschaftliche Orientierung der Post muß auch unter dem Wettbewerbsaspekt und der preisgünstigeren Postserviceangebote
eingeschätzt werden.
Viele Kunden kommunizieren über Internet und auch so zum Beispiel mit der Postbank.
Eben dieses bedingt neue betriebliche Organisationen.
Für die Gäste der Ostseeheilbäder ist es wichtig, daß der Postservice vor Ort angeboten wird, natürlich auch in den Ostseeheilbädern Kellenhusen und Dahme.
Der Zusammenschluß auch von den kleinen Ostseeheilbädern – wie Kellnhusen und Dahme – mit einem benachbarten größeren Ostseeheilbad wie Grömitz könnte auf Dauer den notwendigen und gewünschten umfangreicheren Postservice sichern, den Wünschen der Kurgäste entaprechen.

Dienstag, 28/6/2005

Hinweise zur historiscen Entwicklung des Ostseeheilbäder Kellenhusen und Dahme

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die bekannten Ostsheilbäder Dahme und Kellenhusen bestehen rnehr als 100 Jahre.
Denkmalgeschützte Relikte aus dieser Zeit gibt es in Kellenhusen nicht, so daß kaum deutliche Anzeichen aus der Anfangszeit ins Auge fallen.
Es sind keine typischen , der Bäderarchitektur zuzuordnende – Hotels oder Beherbungsbetriebe mehr vorhanden..
In Dahme stammen, wie ich bereits schon einmal beschrieben habe, einige Beherbungsbetriebe aus dem Zeitraum .
Am Anfang des Tourismus kamen nur vereinzelt Gäste aus dem Hamburger Raum zu den beiden Dörfern Dahme und Kellenhusen, die da fast ausschließlich landwirtschaftlich ausgerichtet waren. Einige Familien lebten auch von der Ostseefischerei.
Nach einer großen Sturmflut 1872 waren die Dörfer Kellenhusen und Dahme , die unmittelbar an der Ostseeküste liegen , überflutet worden.
Es gab keine Deiche zum Küstenschutz.
Erst nach der großen Flut wurde mit diesem Küstenschutz begonnen. Die Deichbaufachleute aus Hamburg und Umgebung fanden die Küstenlandschaft besonders schön und machten hier auch Urlaub.
Mit der Mund – zu – Mund – Propaganda vergrößerte sich die Gruppe der Ostseeurlauber, Hotels und Betriebe zur Strandversorgung entstanden.
Der Fremdenverkehr wurde zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor und Dahme und Kellenhusen strebten die Qualität eines Ostseeheilbades an.
Dazu mußten die Kriterien – Luftreinheit als Erholungsort – Kurzentrum mit medizinisch anerkannten Kuranwendungen – sowie ein Schwimmbad
mit Innen – und Außenbad und ein Kursaal – der Landesverwaltung Schleswig-Holstein nachgewiesden werden.
Erst danach wurden die Zertifikate – Anerkennung als Ostseeheilbad – im Rahmen eines Festaktes den Gemeinden Dahme und Kellenhusen ausgehändigt.
Kellenhusen und Dahme sind bemüht, auch weiterhin den Qualitätsstandard zu entsprechen und ihn noch zu steigern.

Montag, 27/6/2005

Steinzeitliche Funde in der Region der Ostseeheilbäder

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Ostseeheilbäder der Lübecker Bucht wie Grömitz , Dahme und auch Kellenhusen werden von Touristen gerne als Urlaubsziel gewählt, weil die Bucht eingebettet in eine wunderschöne Landschaft zwischen dem Meer , Wald und Feldern liegt.
Interessant ist die geschichtliche Entwicklung dieses Landstriches seit Ende der letzten Eiszeit.
Zu dieser Zeit entstanden die besonders gegliederten Ostseebuchten, wie auch die Lübecker Bucht.
Stark bewaldet und mit großen Feuchtgebieten blieb die Region nur wenig besiedelt.
Das war schon in der Steinzeit – also vor rd. 5000 Jahren – so.
In der Steinzeit lebten in diesem Gebiet Menschen als Jäger wie Nomaden in nur kleinen Gruppen.
Das Werkzeug der Steinzeitmenschen waren Steinbeile, steinene Pfeilspitzen und anderes mehr.
Dieses Werkzeug wird mit etwas Glück noch ab und zu auf Feldern und im Strandbereich auch der Ostseeheilbäder gefunden.
Im Kreismuseum in Neustadt/Holsein sind eine Vielzahl solcher Funde zu besichtigen.
Sie zeugen von den Fertigkeiten der Menschen aus jener Zeit.
Es lohnt sich dieses Museum zu besuchen , um auch die Frühgeschichte etwas zu verstehen.

Sonntag, 26/6/2005

Positives Nebeneinander der Aktivitäten des Ostseeheilbäder und des gelebten Naturschutzes

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In der Regionalpresse wurde erfreulich herausgestellt, daß die kleinen Naturschutzbereiche innerhalb von Ostseeheilbäden nicht mehr rigoros nur zum Teil mit Stacheldraht abgesperrt , sondern am Rand mit interessanten Hinweisschildern versehen und zugänglich gemacht werden.
Dort wird auf die brütenden und geschützten Vogelarten hingewiesen, gebeten die Tiere nur aus der Ferne zu beobachten.
So hat es in Wulfen auf Fehmarn und direkt am Binnenwasser des Südstrandes schon eine deutliche Zunahme der Brutpaare von Sturmmöwen, Höckerschwänen und Uferschwalben gegeben.
Da sich dort der Betreiber eines großen Campingplatzes um den so beschreibenen Schutz der Brutplätze bemüht und auch den dort in der Nähe tätigen Surfschulen und Seglern konkrete Auflagen macht und die Einhaltung prüft, ist der Naturschutzbund dieser Region mehr als zufrieden.
In den Ostseeheilbädern Grömitz , Kellenhusen und Dahme gibt es ähnliche Flächen und Steilküstenabschnitte und Salzwiesen, bei denen in ähnlicher Weise die Wanderer , Spaziergänger motiviert werden, durch sachgerechte Zurückhaltung der Natur ihrem Raum zu lassen.
Geführte Wanderungen laden auch zur artgerechten Beobachtung der geschützten Vögel ein.
Auch diese Vögel zieht es an die Ostseeküste, denn dort sind noch naturbelassene Landstriche mit dem gesunden Meeresklima vorhanden.
Hier läßt es sich wirklich gut leben.

Samstag, 25/6/2005

Die Großveranstaltungen für die Ostseeheilbäder

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Überregionale Events und herausragende Großveranstaltungen an der Ostseeküste ziehen auch viele Urlauber an.
Eine internationale Veranstaltung ist die zur Zeit laufende Kieler Woche.
Kern dieser Veranstaltung sind die Segelregatten und zum Abschluß die Windjammerparade.
Das Treffen der Großsegler in der Kieler Förde bietet für alle Freunde maritimer Nostalgie ein beeindruckendes Bild.
Tausende von Zuschauern lassen sich dieses Ereignis nicht entgehen. Es ist einfach überwältigend, wenn die größten Segelschiffe unter vollen Segeln auf der Ostsee in einer großen Vielzahl zu sehen sind.
Von den Ostseeheilbädern Kellenhusen, Dahme , Grömitz aus werden von den hiesigen Reisenunternehmern Busse für die Fahrt nach Kiel eingesetzt.
Dort lassen sich dann Fahrten auf Begleitschiffen buchen, damit die große Windjammerparade direkt auf dem Wasser beobachtet wird.
An der sogenannten Kiellinie, der schön ausgestalteten Uferzone des Kieler Hafens, dem Fördewestufer, sind Bühnen für Musikveranstaltungen aufgebaut, eine Vielzahl von Kiosken mit viellen Leckereien und guten Getränken und Speiseeis sorgen für das leibliche Wohl der Gäste.
Interessante Großspielgeräte locken die Kinder aller Altersgruppen an.
Die Kieler Woche bietet wohl für jeden Gast etwas.

Freitag, 24/6/2005

Die Bedeutung des Amtes für ländliche Räume für die Ostseeheilbäder

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Das Amt für ländliche Räume ist in Schleswig-Holstein 2005 nach der neuen Regierungsbildung neu gegliedert worden. Die Abteilung Küstenschutz
hat ihren Sitz in der Landeshauptstadt und ist zuständig für den Deichbau an der Nord-und Ostsee und für die Einhaltung der Bestimmungen des
Landeswassergesetzes .
In dem LWG SH ist normiert, daß in dem Küstenstreifen 100 Meter vom Uferrand aus wegen der abstrakten Hochwassergefahr keine Gebäude errichtet werden dürfen . Dieses trifft besonders die Bereiche, die niedriger als 3,5 Meter unter dem Normal-null-Stand liegen.
Wie immer – gibt es natürlich Ausnahmen für eine Bebauung in dem Küstenstreifen-.
Es muß sich um eine Bebauung im öffentlichen Interesse handeln; zum Beispiel ein Geschäftshaus an einer Strandpromenade mit einem Restaurant,
einem Shop mit Strandartikeln.
In diesem Fall muß ein Bauantrag vorgelegt werden, für den die Gemeinde das Einvernehmen bei Fehlen eines Bebaungsplanes herstellen kann.
Das zuständige Bauamt genehmigt den Antrag, wenn die baurechtlichen Vorschriften eingehalten werden und das Einvernehmen der Küstenschutzbehörde ( ALR ) hergestellt worden ist.
Viele der Gebäude besitzen ausgebaute Dachgeschosse.
Die Nutzung zu Aufenthalt- und Lagerräumer kann genehmigt werden.
Nicht gestattet sind im Dachgeschoß Dauerwohnungen aus nachvollziehbaren Gründen der Hochwassergefahr.
Der Unterzeichner hat von der Küstenschutzbehörde aktuell in Erfahrung gebracht, daß sogenannte saisonale Betreiberwohnungen genehmigt werden.
Angeblich wurde so konsequent in der Vergangenheit an den beschriebenen Küstenstreifen nicht verfahren, denn in Prospekten aus den Ostseeheilbädern Dahme , Kellenhusen und Grömitz werden so gar Ferienwohnungen der beschriebenen 100-Meer-Zone zur Vermietung an Urlaubsgäste angeboten.
Die zuständigen Behörden haben auch diese Erkenntnisse und wissen um uns bedrohende Hochwassergefahr .
Sie bestehen jetzt darauf, das Wohnungen dieser Art nur saisonal für Betreiber genutzt werden.
Die Gemeinden Dahme und Kellenhusen sollten ihre Strandbebauungspläne diesbezüglich auch aktualisieren.

Donnerstag, 23/6/2005

Abgaben und Steuern der Gewerbebetriebe in den Ostseeheilbädern Dahme, Kellenhusen und Grömitz

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Für die Ostseeheilbäder und deren Kurverwaltungen ist eine Solvens m.E. nur zu sichern, wenn für die Kosten der Tourismusleistungen durch genügend Erträge gedeckt werden.
Einen wichtigen Deckungsposten bilden die Kurtaxeinahmen mit 2,70 Euro pro Urlauber. Diese reichen üblicherweise gerade aus, um die Personalkosten der Kurverwaltung aufzubringen.
Dann bilden die Erträge aus der Zweitwohnsteuer in Kellenhusen mit jährlich ca. 450.000 Euro einen weiteren finanziellen Spielraum, der häufig für das Aufbringen der notwendigen Verlustzuweisung der Gemeinde an die Kurverwaltung bestimmt wird.
Über diese Komponenten habe ich schon hier eine so Aussage getroffen, als ich Angaben zur Kurtaxe gemacht habe.
Die Kurverwaltung erhebt in Kellenhusen von Gewerbetreibenden noch eine weitere Abgabe, die Fremdenverkehrsabgabe.
Tatsache ist, daß die Gewerbetreibenden aus den Infrastrukturen für den Fremdenverkehr in den Ostseeheilbädern auch finanzielle Standortvorteile begründen können. Ob diese ausreichen , steht wohl noch nicht fest.
Die Kurverwaltung erhebt nach den Vorgaben der Fremdenverkehrssatzung gewinnbezogen anteilig von den betroffenen Gewerbetreibenden nach einem festgelegten Schlüssel auch die Fremdenverkehrsabgabe.
Für manche Betriebe wird dann zusätzlich noch eine Konzessionsgebühr nach vorliegenden Pachtverträgen jährlich fällig.
Dieses Inanspruchnehmen von Leistungen der Kurverwaltungen in den drei genannten Ostseeheilbädern Grömitz, Dahme und Kellenhusen ist dann für die betroffenen Gewerbebetriebe schlüssig, wenn noch ein angemessender Reingewinn verbleibt.
Der beschriebene Wirtschaftskreislauf funktioniert nur , wenn dieses Ziel erreicht wird, genügend Urlauber auch in den Ostseeheilbädern ausreichend konsumieren.
Es bleibt zu hoffen, daß bald ein hinreichendes Konsumverhalten schwarze Zahlen in den Bilanzen der Gewerbebetriebe ausweist.

Mittwoch, 22/6/2005

Ostseeheilbäder und ihre Architektur

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Gleich nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurden an der Ostseeküste der ehemaligen DDR für Besucher eine Vielzahl der
Gebäude sichtbar, die aus der Gründerzeit Deutschlands stammten .
Die Gebäude zeugten von einer einfaltsreichen und schönen Architektur mit tollen Erkern, Giebeln und waren überhaupt sehr individuell gestaltet.
Die Gebäude litten unter dem zeitlichen Verfall, denn sie waren nicht sachgerecht unterhalten und renoviert worden.
Nachdem in vielen Fällen die Eigentumsverhältnisse im neuen Deutschland geklärt waren, erfolgten die notwendigen Renovierungen.
Die sogenannte Bäderarchitektur der Gründerzeit ließ die schönen Gebäude wieder im alten Glanz erscheinen.
Jetzt sind es Vorzeigeobjekte für die bekannten Ostseebäder wie Kühlungsborn, Boltenhagen, Zingst und andere.

Auf unserer Seite der Ostseeküste gab es in den alten Ostseebädern früher auch schöne Gebäude mit dieser Architektur .
Leider nahm man hier in den meisten Fällen keine Renovierung vor, riss die Häuser ab und errichtete größere Betonbauten , um mehr Ferienunterkünfte oder Gewerbebetriebe zu schaffen.
Diese Häuser entwickelten nicht annähernd den Flair der alten Bäderarchitektur.
Solche ” modernen ” Gebäude findet man nun in den Ostseeheilbädern Dahme, Kellenhusen und Grömitz.
Ebenso gibt es hier mit Ausnahme von Kirchen, Leuchtürmen keine denkmalgeschützten Gebäude in den drei genannten Ostseeheilbädern.
Dies ist ein signifikantes Zeichden für das Fehlen der schönen alten Architektur.
Musterexemplare der meines Erachens negativen architektonischen Stilosigkeit sind in der Regel die aus den sechziger und siebziger Jahren stammenden Gebäude der einzelnen Kurverwaltungen.
Schade, nur vereinzelt findet man in Dahme und Grömitz noch Gebäude aus der sogenannten Gründerzeit.

Dienstag, 21/6/2005

Klassifizierung von Campingplätzen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Auch entlang der Lübecker Bucht setzt sich die Klassifizierung von Campingplätzen als Anschub einer Produktsteigerung und Werbestrategie durch.
Je nach Güte vergibt die ADAC-Zentrale in München nach den Inspektionsergebnissen vor Ort einen bis fünf Sternen als Qualitätssymbol.
Schwerpunkt der Prüfung sind die sanitäten Einrichtungen, die Ausgestaltung der Stellplätze auch für Wohnmobile, der gesamte Servicebereich, einfach alles.
Ziel des ADAC ist die objektive Qualitätseinstufung der inspizierten Plätze für den Eintrag in den Caravaning-Führer 2006.
Hoch eingestufte Campinglätze befinden sich u.a. in Dahme und Kellenhusen.
Diese Plätze haben auch ein ÖKO-Logo, ECO-Campingauszeichnung, aus Kiel erhalten, weil sie sich an dem eineinhalb-jährigem Umweltmanagementsystem mit Erfolg beteiligten.
Auch der Deutschen Tourismusverband in Bonn vergibt schon länger nach ähnlichen Regularien für Ferienunterkünfte ( Hotels und Wohnungen ) ebenfalls bis zu vier Sterne nach strengen Klassifizierungkriterien.
Das Ergebnis ist in den Gastgeberverzeichnissen dokumentiert und gilt als wichtiger Werbeträger.
Um den Tourismus der Region der Ostseeheilbäder Dahme und Kellenhusen zu stärken, ist es zweckmäßig die Produktqualität ständig zu verbessern und den Nachweis durch Klassifizierung zu erbringen.
Mein Spruch hierzu : mehr Klasse ergibt auch mehr Kasse !

Nächste Seite »
Powered by WordPress.