Gestern fand in Dahme wieder einmal eine gut besuchte Einwohnerversammlung statt. Es ging erneut um die Ämterreform und die Zukunft von Dahme. Es sieht demnach vieles danach aus, als ob sich die “Regierung von Dahme” schon auf eine Fusion mit dem Amt Oldenburg Land eingeschossen hat.
Damit wäre dann der Status als selbständige Gemeinde im Amt Oldenburg Land erhalten. Als Alternative stünde eine Eingemeindung nach Grömitz zur Wahl. Für mich die sinnvollere Lösung , denn die Zusammenarbeit im Rahmen des Ostseeferienlandes würde damit eine “runde Sache”. Und wenn man sich vom Augenschein leiten lässt, haben alle Gemeinden, die in den letzten Jahren von Grömitz zur Gemeinde Grömitz hinzugekommen sind, durchaus profitiert.
Die Gemeindevertretung Dahme macht ihre Sache ganz gut, da will ich nichts anderes gesagt haben. Und ich bin auch der letzte, der generell für “grosse Lösungen” bzw. grosse Institutionen eintritt. Gemeindevertretung in kleinen Gemeinden ist ein Ehrenamt. Und die Bereitschaft zum Ehrenamt lässt immer weiter nach. Da lass ich wohl kein Geheimnis raus. Auch wenn es erst einmal nach einem sauren Apfel aussieht: für den Tourismus in Dahme wäre eine stärkere Zusammenarbeit mit Grömitz sicher die bessere Wahl als mit allen Mitteln an der Eigenständigkeit festzuhalten. Aber was hab ich zu sagen: nichts, denn ich bin (zur Zeit jedenfalls) auf dem Papier nicht einmal Bürger der Gemeinde Dahme.
Übrigens läuft in Kellenhusen vermutlich eine ähnliche Debatte. Weiss jemand was dazu zu sagen?