Aus der Statistik einer schon länger laufenden Anzeigen-Kampagne bei Google (Adwords) kann ich sehen, dass über den Suchbegriff “Dahme” ziemlich genau doppelt so viele Besucher zu uado.de kommen wie über den Suchbegriff “Kellenhusen”. Jetzt liegt die Vermutung nahe, dass Dahme doppelt so gefragt ist wie Kellenhusen. Das wäre schon merkwürdig bei zwei *so* ähnlichen Orten. Ein bisschen nachgedacht und schon kommt die Möglichkeit in den Kopf, dass die Zahlen daher kommen könnten, dass Dahme nicht nur ein Ort an der Ostsee sondern auch ein Ort, Landkreis und Fluß in Brandenburg (südlich von Berlin) ist. Schon ist die Welt wieder in Ordnung, denn Dahme und Kellenhusen haben wohl nicht soooo eine signifikant unterschiedliche Beliebtheit, wie es auf den ersten Blick scheinen könnte.
Und weil das so ist, sollten die beiden Orte auch bitte nicht auf den Gedanken kommen, die Grenzen bei der in Zukunft anstehenden Reform der Amtsbezirke zu verschärfen, indem die beiden Orte sich verschiedenen Amtsverwaltungen anschliessen. Meine Meinung: das Ostseeferienland ist ein guter Ansatz und sollte auch in Zukunft ganzheitlich weitergeführt und vergrössert werden. Und man möge doch bitte endlich mal mit dem unsinnigen Gequatsche darüber aufhören, dass Dahme und Kellenhusen Konkurrenten seien. Klar, wenn man ganz klein denkt und glaubt, man sei das Mass aller Dinge. Aber letztlich darf man doch vom Großteil der Gäste nicht erwarten, dass sie wirklich wissen, wo im Detail die Unterschiede zwischen den einzelnen Orten an der Ostsee sind. Damit meine ich nicht nur Dahme und Kellenhusen. Die Konkurrenz sitzt ganz woanders und vor allem: sie schläft (auch) nicht.
