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Sonntag, 8/1/2012

Bewaehrte Werbekoperation im Ostseeferienland wird auch im Jahr 2012 forciert.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In der Regionalpresse wurde im Detail beschrieben, dass die Werbekooperation der hiesigen Gewerbevereine und Tourismusbetriebe in Dahme, Groemitz, Kellenhusen und die Gemeinde Lensahn auch im Jahr 2012 fortsetzt werden. Auf vier Tourismusmessen wird gezielt das Angebot des Ostseeferienlandes dargestellt. Das geschieht nicht anonym, sondern ehrenamtliche Mitarbeiter aus der Urlaubsregion beraten und informieren die Messebesucher in ansprechenden Staenden im Detail ueber Angebote und Verteilen von Prospekten. Natuerlich muessen die Besuche koordiniert und auch finanziert werden. Um die Fortfuehrung der bisher erfolgreichen Werbeaktionen auf Messen zu realisieren, wurde schon im vergangenen Jahr die beschriebene Kooperation abgestimmt und beschlossen. Im diesem Jahr vertreten wiederum Fritz Schwardt aus dem Ostseebad Kellenhusen und Axel Kramer aus dem Ostseebad Dahme die Messestandorte . Viele Tourismusorganisationen weisen deutlich darauf hin, dass unbedingt mehr Werbung erforderlich ist, um weiter so erfolgreich die Urlaubsregion anzubieten. Im Ostseeferienland stellt die Werbung auf Messestandorten nur eine Facette dar. Ideenreiche Werbung ist gefordert und wird auch im Ostseeferienland eingesetzt.
Die gute Werbung ist im jedem Fall das seriöse und branchengerechte Angebot.Darum ist man auch im Ostseeferienland stets bemueht.

Dienstag, 3/1/2012

Erfahrungen des Ostseebades mit der Planung eines touristischen Großprojekts

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Im Februar 2001 berichtete die Reginonalpresse ueber das aktuelle touistische Großprojekt in dem Ostseebad Kellenhusen, das eine Planung der 900-Betten-Vision an Ostholsteins Ostseekueste beinhaltete. Auch die Konkurrenz war beeindruckt. Es sollte ein Projekt wie das Tui-Dorfhotel in Fleesensee werden. Die serioese Unternehmensgruppe B-Katz stellte die Planung im Kellenhusener Kursaal vor. Realisiert werden sollte ein Kongresshotel und eine Feriendorfanlage mit 40 Ferienhaeusern. Ein skizzenhafter Entwurf des in Baederarchitektur geplanten Strandhotels mit 130 Betten und des angrenzenden Wellnesszentrum war in den LN abgedruckt. Es sollte eine Investition in Hoehe von ueber 100 Millionen Mark sein.Bei knapp 900 Betten rechnete man mit 100 neuen Arbeitsplaetzen. Bis 2003 sollte das Objekt realisiert sein. Tatsaechlich kam es nicht dazu. Viele Anlaeufe hat die Gemeinde Kellenhusen unternommen, um dann auch ein aehnliches Ziel zu erreichen. Immerhin lag schon im Dezember 1996 das staedtebauliche Konzept in Gestalt des Bebauungsplanes 17 der Gemeinde Kellenhusen vor. Der Kern war dort eine große Tennishalle und ein großes Veranstaltungsgebaeude. Vielfaeltige Sportmoeglichkeiten waren eingeplant. Auch hier blieb die Realisisierung aus. Der ideenreiche Plan war von dem Kellenhusener Ortsplaner Blanck entwickelt worden.
Jetzt liegt ein neuer Bebauungsplan 17 vor, der den Bau von wohl 50 Ferienhaeusern auf Warften als Feriendorf beinhaltet und wohl auch die Gestaltung von Flaechen erfaßt, die auch frueher in anderen in der Entwicklung befindlichen Bebauungsplaenen enthalten waren.
Da die öffentliche Einsicht in die Planung mit dem Ziel auch einer positiven Mitgestaltung gegeben ist, werde ich Gedanken zur Plananalyse spaeter mitteilen.

Montag, 2/1/2012

Wird 2012 die von der CDU-Landesregierung vor zwei Jahren geplante Kuestenschutzabgabe auch in Kellenhusen und Dahme Wirklichkeit?

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Im dem Doppelhaushalt der Kieler Landesregierung 2011/2012 hatte der Ministerpraesident die geplante Kuestenschutz und Hochwasserschutzabgabe schon angekuendigt.Mit der neuen Abgabe will die Landesregierung von 2012 an ein Zentel der Landesausgaben fuer den Kuestenschutz finanzieren. Ein Viertel der Landesflaeche Schleswig-Holsteins ist vor Sturmfluten an Nord-und Ostsee zu schuetzen. Die Menschen dieser Gebiete sollen nun einen vertretbaren und fairen Anteil zum Kuestenschutz leisten.Die Argumente dafuer und dagegen wurden in der Regionalpresse im Dezember 2010 sehr praezise dargestellt. Wegen des Klimawandels und des Ansteigens der Meere gewinnt der sachgerechte Kuestenschutz an Bedeutung.Frueher waren die Landbesitzer oder Deichgenossenschaften fuer den Kuestenschutz zustaendig. Nachdem Schleswig-Holstein nicht mehr unter daenischer Verwaltung stand, hatten die Preußen und spaeteren deutschen Regierungen schnell mit hohen Steuern fuer den Grundsbesitz an den Kuesten aufgewartet.Selbstverstaendlich war es fuer lange Zeit, dass der Kuestenschutz auch von der Landes-und Bundesregierung geleistet wurde.Ausgerechnet im Land zwischen den Meeren- also in Schleswig-Holstein – hat man zuerst an einer Kuestenschutzabgabe gebastelt. Etwa sechs Millionen Euro will die Regierung in Kiel so einziehen.
In einer Landeskarte wird eingezeichnet, welche Vorteilsgebiete dann zahlungspflichtig werden. Betroffen sind dann auch die Ostseebaeder Dahme und Kellenhusen. Dort zahlen die Grundstueckseigentuemer schon an die Wasser-und Bodenverbaende nicht geringe Betraege; denn diese Verbaende betreiben auch Kuestenschutz.Natuerlich hat man in Kiel schon Detailrechnungen parat. Fuer ein Einfamilienhaus mit 720 Quadratmetern sind dann wohl 24 Euro als Kuestenschutzbeitrag zu zahlen. Die Abgabe kann man getrost wohl als Benachteiligungsabgabe einstufen. Die Abgabenforderung kann man wohl auch als Widerspruch gegen das sonst geforderte Solidaritaetsprinzip zuordnen.

Sonntag, 1/1/2012

Bericht der Regionalpresse zu fiskalischen Investitionen in Ostholstein 2012

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Gemeinden und Staedte in Ostholstein planen im Jahr 2012 in Infrastruktur, Bauland und Hochwasserschutz mit touristischem Schwerpunkt.Ich will hierbei auf die aktuelle Mitteilung der Regionalpresse zurückgreifen und beschreiben, welche Schwerpunkte die Gemeinden Dahmen und auch Kellenhusen wohl setzen. Das Ostseebad Dahme will im Zuge der Maßnahmen zur Deicherhoehung im Bereich der Oldenburger Grabenniederung das Gelaende vor dem Deich von Zedano bis zum Ende der suedlichen Bebauung zur Erweiterung Ortsentwicklung nutzen. Dieser Bereich soll verschoenert werden.Außerdem soll die Leuchtturmstraße ausgebaut werden. Die gemeindlichen Kosten sollen rund drei Millionen Euro betragen.Die Kosten fuer die aktuelle Deicherhoehung sind erheblich.
Schneller geht man wohl im Ostseebad Kellenhusen vor. So wird nach ersten Berichten wird bereits im Januar 2012 die Erschließung des Gelaendes des Bebauungsplanes 24 beginnen. Es ist ein Gelände von rund zehn Hektar mit der Begrenzung Wintershof, Waldstraße und Kirschenallee.Dort sollen 55 Wohngrundstücke für Einzel-und Doppelhaeuser und auch einige Gewerbegrundstücke entstehen.Laut Pressemitteilung ist die Erschließungsausschreibung günstig ausgefallen und beinhaltet das Volumen von 900.000 Euro. Aufgrund dieser Einschaetzung will nun die Gemeinde Kellenhusen auch die Waldstraße zum Preis von 600.000 Euro ausbauen. Fuer mich wird deutlich, dass beim Vergleich des der aktuellen veroeffentlichten Haushalte fuer 2012 zwischen Dahme und Kellenhusen, letztere Gemeinde ist offensichtlich als wirtschaftlich zur Zeit besser aufgestellt. Ob das auf Dauer angelegt ist und nachhaltig wirkt, bleibt fuer mich noch abzuwarten.

Freitag, 30/12/2011

Rückblick auf das Jahr 2011 in Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Das Kalenderjahr 2011 bescherte ein in der Hauptsaison ein verregnetes Wetter und verlief in dieser touristischen Rahmenbedingung keinesfalls positiv. Das Frühjahr hatten noch fast mit sommerlicher Temperaturen hier aufgewartet. So war das Ostergeschaeft fuer viele absolut erfreulich. Der Herbst konnte mit seiner angenehmen Witterung fuer die Urlauber erfreulich gestaltet werden. Mit Beginn der Winterzeit praegen jetzt auch milde Temperaturen die Luebecker Bucht. Die Witterung ist kaum berechenbar. Die Verantwortlichen in Kellenhusen haben in diesem Kalenderjahr auch weiterhin die gemeindlichen Straßen mit hohem Kostenaufwand auch fuer die Anlieger ausgebaut. Damit wurden in den letzten Jahren konsequent zwoelf gemeindliche Straße ueberwiegend nach dem Konzept des Ortsplaners in Kellenhusen ausgebaut. Der gemeindliche Kostenanteil betrug in den letzten fünf Jahren schon ueber drei Millionen Euro, gut das Dreifache muessten die Anlieger aufbringen. Es wurden auch die alten Rohrleitungen saniert. Der maritime Straßenbau findet in der Außenwirkung touristisch Beachtung. Es fällt bei der Straßenausbaumaßnahme auf, dass die Planung nach dem Stil des Ortsplaners durchgefuehrt wurde. Im Winterhoern zeigte sich, dass eine teilweise fehlerhafte Ausfuehrung der Straßenbauarbeiten erkennbar wurde und die Behebung wohl zoegerlich erfolgte. Die beste Planung wird nur daran gemessen, wie gut die reale technische Verwirklichung tatsaechlich ist.
Maengel im kommen im Einzelfall wohl immer wieder vor. Der Wert der Bauprojekte bemißt sich wie beschrieben am nachhaltigen Ergebnis. Baumaengel aber schmaelern den Wert und werden von allen Besuchern registiriert. Leider gab es eben solche wohl fehlerhaften Ausfuehrungen auch an den Vorzeigeobjekten, der Kellenhusener Promenade und auch an dem Erlebnisbrueckenkomplex in Kellenhusen. Die Durchsetzung der Maengelbehebung ist zeitaufwendig und wohl manchmal schwierig. Jedoch genug der Kritik; denn insgesamt weist das Ostseebad Kellenhusen eine zielgerichtete Bauleitplanung auf. Umfangreich sind die in Bearbeitung befindlichen Bauplaene. Hierueber wird gesondert berichtet. Meines Erachtens ist die Bauleitplanung Kellenhusens nachhaltig und im Jahr 2011 sind dazu entscheidende Schritte realisiert worden.

Donnerstag, 29/12/2011

Ostseebad Kellenhusen hat sich auch fuer den Jahreswechsel geruestet.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Wie auch jedes Jahr hat sich das Ostseebad Kellenhusen professionell touristisch fuer den Jahreswechsel 2011/2012 geruestet. Der Chrismas-Disgolf-Cup lockte Weihnachten etliche Gaeste an. Das Wetter ist milde und laeßt schoene Spaziergaenge am Ostseestrand mit entsprechender Kleidung zu. Eine romantische Waldwanderung mit dem Revierförster Thiede zog nachmittags am 28.12.11 viele Familien an. Erfolgversprechend ist stets der kulinarische Spaziergang durch den maritimen Ort Kellenhusen unter Leitung von Carl Karutz. Der 29.12.11 ist ganz musikalisch im Kurzentrum gestaltet. Ab 16.00 Uhr wird der Chanty-Chor dort die Besucher in seinen Bann ziehen.
Ein Silvesterball im Kursaal und der Neujahrsfrühschoppen dort bilden weitere traditionelle Schwerpunkte und beinhalten den Anreiz, in Kellenhusen einen Kurzurlaub zu genießen. Es ist wiederum ein tolles Programm für Gaeste und Einheimische. In der Regionalpresse ist das Programm umfangreich beschrieben.
Fuer die touristischen Unternehmer auch in Kellenhusen bedeuten die sehr kundenfreundlichen Preise nur eine sehr kleine Gewinnspanne. Die hoeheren Energiekosten und fiskalischen Abgaben machen den Unternehmern auch in Zukunft zu schaffen. Gerade zum Jahresende sind in Schleswig-Holstein eine Vielzahl fiskalischer Kosten angehoben worden. Die Prognose zur touristischen Entwicklung in Dahme und Kellenhusen ist positiv; wobei die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere die Auswirkungen der spuerbaren Finanzkrise wohl nicht abzuschätzen sind.

Dienstag, 15/11/2011

Bauboom schon vor Jahrzehnten in Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Den Siedlungsbau in den sechziger Jahren hatte ich schon beschrieben und dann angedeutet, dass in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts im Ostseebad Kellenhusen die Gemeinde mehrere Bauplaene schnell realisierte. Damals hatten die Sozialdemokraten eine sichere Mehrheit in der Gemeindevertretung. Der Bebauungsplan 13 wies eine Vielzahl von Grundstuecken fuer Einfamilienhaeuser und auch Doppelhaeuser auf. Es entstand eine nachhaltige schoene Bebauung. Es war fuer die Bauwirtschaft in Kellenhusen schon eine tolle Zeit. Dennoch gab es auch Bauherren, die es wohl mit der Bauausnutzung nicht sehr genau nahmen.
Es war einfach erstaunlich, dass in einem Einfamilienhaus eine Vielzahl von Wohnungen integriert wurden. Einige hatten dann wohl auch Probleme mit den Bauvorschriften. Der Bebauungsplan Nr. 13 wurde schon ein besonderes Arbeitgsgebiet fuer die Gemeindevertretung. Bei nachfolgenden Bebauungsplaenen hatte man dann schon Erfahrung und insgesamt gelang es der Gemeinde Kellenhusen, eine anerkannt moderne Bebauung mit Ferienhaeusern und Ferienwohnungen zu erreichen. Der noerdliche Ortsteil ist nahezu ueberplant und nachhaltig bebaut. Unterschiedliche Bebauung kennzeichnet diesen Bereich. Die Bebauung im Sueden ist mit dem Plan Nr. 15 verbessert und ein ganz interessanter Bebauungsplan Nr. 24 wird wohl 2011 noch teilweise realisiert. Das tolle an Kellenhusen ist wohl, dass bereits vor Jahrzehnten ein Gesamtortsplan entworfen und inzwischen aktualisiert worden ist. Das Ostseebad Kellenhusen ist gut vorzeigbar und hat seinen Standard stetig angehoben.

Entwicklung der Bebauung im Ostseebad Kellenhusen

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In den sechziger Jahren schaffte der Siedlerbund gemeinsam mit der Gemeinde Kellenhusen fuer etliche Familien die Moeglichkeit, ein eigenes Haus zu bauen. Oft waren es Familien, die nach dem Krieg nach Kellenhusen gezogen waren. Mit dem Aufbluehen der Bauwirtschaft und dem sich ebenfalls ausweitenden Tourismus waren die Vorausetzungen geschafft, dass Familien hier ihren Dauerwohnsitz nehmen konnten. Die Familien verfuegten ueber mehrere Kinder und so gab es noch die nicht weit entfernten Schulen. Der Siedlungshausbau war an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Es gab guenstige Kredite fuer den Hausbau und eine weitere Vorausetzung war die Selbstbeteiligung. Je nach handwerklichem Koennen uebernahmen die spaeteren Hausauseigentuemer einige Gewerke selbst. Waren die Maenner im ihrem Erwerbsberuf zum Beispiel Mauer, so mauerten sie in ihrer Freizeit den Rohbau. Es galt auch die gute Nachbarschafthilfe und hiermit wurde es moeglich, dass die Gebaeude gleichzeit errichtet wurden. Die Siedlungshaeuser lagen meistens in einem reinen Wohngebiet. Die Nutzung der Gebaeude war nur zum eigenen Wohnen der Hauseigentuemer bestimmt. Ein kleiner Pferdefuß bestand wohl darin, dass eine Vermietung von Wohnraum des Siedlungshauses an Urlaubsgaeste zu Beginn nicht vorgesehen war. Die Haeuser waren nicht sehr groß und befanden sich auf kleinen Parzellen. Im Laufe der Zeit erfolgten Anbauten und auch Vermietung an Gaeste. Es handelte sich dann auch an Vermietung in kleinem Rahmen, naemlich unter acht Betten. Ein Gewerbe lag nicht vor. Diese kleinen Quartiere waren bei den ersten Gaesten sehr beliebt denn ergab sich ein quasi Familienanschluß. Diese beschriebenen Bettenmengen reichen nicht aus, um die Investitionen fur die immer groeßer werdenden touristischen Investitionen der Kurverwaltung auch in Kellenhusen zu decken. Deshalb legte die Gemeinde Kellenhusen neue Baugebiete an. Dort ging man davon aus, dass die Haeuser komplett zur Gaestevermietung eingerichtet wurden. Tatsaechlich entstand dann auch in Kellenhusen soetwas wie ein Bauboom. Hierueber wird gesondert berichtet.

Sonntag, 13/11/2011

Im Kellenhusener Staatsforst ist auf der Zufahrt auf Wildwechsel besonders zu achten.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Durch den Kellenhusener Staatsforst fuehrt die Zufahrtstraße zum Ostseebad Kellenhusen. Der wohl gut 800 ha große Staatsforst war schon immer ein Domizil von Damhirschen. Diese Tiere ueberqueren sorglos die Straße und werden zur Tageszeit hierbei von den Verkehrsteilnehmern gesehen. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Kilometern traegt der Gefahrensituation Rechnung. Vom Hereinbrechen der Dunkelheit an ist ein Wildwechsel schon eine reale Gefahr. In Ostholstein gibt es eine Wildtierarten.Einige davon sind Wildschweine, Damwild, Fuechse, Dachse,
Marder und Iltisse. Wildwechsel ist einfach Ernst zu nehmen. Es geht nicht nur darum, moegliche Verkehrsunfaelle zu verhindern und zu minimieren, sondern auch die Unversehrheit der Tiere zu sichern. Wer bei hoher Geschwindigkeit einen Wildunfall verursacht und dabei Damwild oder sogar ein Wildschwein anfaehrt, riskiert nicht nur seine Gesundheit sondern im Extremfall sein oder das Leben anderer. Es ist einfach zu wuenschen, dass sich auch in Kellenhusen die Verkehrsteilnehmer umsichtig und vorausschauend verhalten. Mitunter laeßt sich ein Wildunfall nicht vermeiden. Dann ist es erforderlich, die Polizei und bei Personenschaeden einen Arzt hinzuzurufen. Fuer die Nachsuche nach verletztem Wild wird der zustaendige Jagdausuebungsberechtigte dann verstaendigt. Zum Glueck haelt sich in Kellenhusen und im Nachbarort Dahme die Zahl der Wildunfaelle noch in Grenzen. In den letzten Tagen war noch Hinweisschild an der Durchfahrtstrecke durch den Kellenhusener Forst aufgestellt. Es wurde auf die Ausuebung einer Jagd und teilweise Waldsperrung hingewiesen. Dazu kann sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Samstag, 12/11/2011

Gedanken zum Volkstrauertag in den Ostseebaedern Dahme und Kellenhusen auch

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Auch in der Presse werden die gemeindlichen Volkstrauertagsveranstaltungen auch in den Ostseebaedern veröffentlicht, so auch in den Ostseebaedern Dahme und Kellenhusen. Meistens erfolgt ein Gottesdienst mit einer Predikt zum Thema in den Kirchen und anschließend wird das Denkmal fuer die Gefallenen der beiden Weltkriege aufgesucht und von den Vertreterinnen oder Vertretern der Ostseebaedergemeinden eine Ansprache gehalten. Bei diesen Ansprachen wird auf die vielen Kriegsopfer hingewiesen. So in etwa kann das Prozedere kurz allgemein beschrieben werden. Der Bevoelkerung in auch in den Ostseebaedern Dahme und Kellenhusen war immer bewußt, dass Deutschland sehr sensibel das Schuldkapitel Kriegsopfer zu beachten hat. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Augenzeugen aus der Zeit der beiden Kriege, die das furchtbare Geschehen passiv oder aktiv erlebt haben. Zum Glueck ist von Deutschen seit gut 60 Jahren kein Krieg ausgegangen. Wir haben lange Zeit schon den Frieden genießen koennen. Es bleibt unsere Pflicht, weiter fuer den Frieden auch aktiv einzutreten.
Ich bin sicher, dass nicht nur in den Ostseebaedern Dahme und Kellenhusen- sondern ueberall in der Bundesrepublick die Bevoelkerung mit großer Mehrheit nur den Frieden erhalten will, weil es hierzu keine Alternative gibt. Die junge Generation darf stets vieles in Frage stellen, jedoch nicht die Friedenspflicht.
Damit dieses Ziel glaubhaft bleibt,ist es sehr wichtig, dass geschichtliche Ablaeufe nicht verdraengt sondern analysiert und erinnert werden , wenn sie auch deutlich nicht verantwortbare politische und gesellschaftliche Handlungsweisen wie in der Nazizeit beinhalten. Wir brauchen Vorbilder, die integer und sozial sind, an denen sich Generationen orientieren koennen. Ich denke, jeder von uns sollte sein aktuelles Handeln an dieser Maxime ausrichten. In einem Bereich unseres Gesellschaftslebens, im Sport sind diese positiven Ansaetze erkennbar. Ich hoffe , dass die positive Verbreitung in der gesamten Gesellschaft gelingt. Wenn die sinnvolle Gestaltung des Volkstrauertages hierzu ueberall beitraegt, wird wuerdevoll und nachhaltig die Erinnerung an die Kriegsopfern wach gehalten. Im dem Ostseebad Dahme waren im ersten Weltkrieg ein Fuenftel der Buerger eingezogen worden und fast zwoelf Prozent kehrten nicht zurueck. Aehnlich sieht es in dem Ostseebad Kellenhusen aus. Wie sich die gesellschaftliche Entwicklung in den damals kleinen Orten wie Kellenhusen und Dahme in der Zeit von 1933 bis 1945 auswirkte, ist kaum nachzulesen. Hier und woanders gibt es wohl objektiven Nachholbedarf.

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