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Sonntag, 29/4/2012

Auch Ostholstein bangt um nachhaltige Tourismusfoerderung der EU.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Laut aktueller Pressemeldung teilte der Landrat Ostholsteins mit, dass in den Verordnungsentwuerfen der neuen EU-Foerderperiode ab 2014 eine Foerderung der touristischen Infrastruktur nicht mehr vorgesehen ist. Der Landrat und auch die hiesigen Buergermeister sind entsetzt, denn ohne diese guenstige Foerderungsfinanzierung laeßt sich der bisher erreichte Standard einiger Ostseebaeder wohl nicht sichern. Seit 2006 sind 90 Millionen Euro in Schleswig-Holstein an EU-Foerdermitteln geflossen. Die Situation hat die Presse jetzt sehr praegnant beschrieben. Man wird wohl vorsichtiger mit den touristischen Zielsetzungen umgehen muessen. 2,3 Millionen Euro hat die Gemeinde Kellenhusenan Zuschuessen fuer den Promenaden- und Brueckenbau erhalten.Die Kellenhusener Buergermeisterin will sich nun bemuehen, eine EU-Foerderung fuer den Abriss und Neubau des Kurhauses noch zu erreichen.Allerdings ist noch nicht einmal der Bauantrag fuer das Vorhaben fertig. Realistisch ist es wohl, die Foerderung als fraglich einzustufen. Mit dem Projekt hat sich die Gemeinde Kellenhusen schon sehr schwer getan. Schon bisher reichte manchen Investoren die Foerderungsquote nicht aus. Mittel aus dem Kreditmarkt sind nicht leicht zu erlangen. Mit der neuen Situation muß man wohl schlecht und recht leben. Es war auch wohl schon ueberzogen, von einem immer sprießenden  Foerderungstopf auszugehen.

Freitag, 20/4/2012

Im Ostseebad Kellenhusen hat der Reitsport einen guten Standort.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Wen wundert es, dass im dem Ostseebad zwischen Meer, Strand und Wald eine tolle Voraussetzung besteht, auch die Pferdeliebe und den Reitsport auszuleben. Zum Glueck gibt es in dem Ostseebad Kellenhusen zwei Bauernhoefe, deren Besitzer sich auch der Pflege des Reitsports verschrieben haben und in der Tat auch hinreichende Staelle und Weiden dazu vorhalten. Reitunterricht kann in der nicht weit entfernten Reitschule genommen werden. Die Adresse ist bei den Einheimischen und auch hinreichend bei den Urlaubsgaesten bekannt. Jedes Jahr  widmet die Kellenhusener Kurverwaltung  ein Wochenende dem Reitsport und die Fuchsjagd zu Pferde am Ostseestrand lockt außer den  ca. 80 Reitern  noch eine Vielzahl von Gaesten. Ein toller Anblick sind dann die am Strand und in der Ostsee galoppierenden Pferde und die mutigen Reiterinnen und Reiter.  Im Kellenhusener Landesforst  werden jetzt auch neu die Reitwege ausgewiesen.Die Reiter sind angewiesen, gegenueber den Waldbesuchern ruecksichtsvoll aufzutreten. Aktuell wurde in der Presse auf  die  in Kellenhusen erfolgreich von einer großen Zahl abgelegten Reiterpruefungen hingewiesen. Der Reitsport hat in Ostholstein und auch in  Kellenhusen  eine gute Basis. Der Nachwuchs laesst nicht auf sich warten. Es ist deutlich zu erkennen, dass schon  viele Kinder und ueberwiegend Maedchen sich auf den beiden Kellenhusener Bauernhoefen aufhalten, um sich außer zum Reiten auch ganz besonders um die Pferdepflege kuemmern. Gerade diese Pflichten sind es, die die Entwicklung der Kinder  besonders vorteilhaft praegen. Der Reitsport hat hier einen guten und auch ausbaufaehigen Standort.

Freitag, 13/4/2012

Bedeutung von Eltern-Kind-Kurheimen in Ostseebaedern

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Waehrend schon seit Jahrzehnten die Verschreibung von Kuren in den Ostseebaedern als ruecklaeufig registriert werden, hat sich zumindest eine kleine Insel  noch einigermaßen auf niedrigem Niveau gehalten. Die Krankenkassen als zahlender Fundus ueben deutlich Zurueckhaltung bei der Kurgewaehrung und sorgen dabei wohl nicht hinreichend fuer eine nachhaltige Gesundheitsfoerderung. Angezeigt ist vielmehr die staerkere gesundheitliche Foerderung von den Familien, die sich in einer besonderen Situation befinden und neue Lebensenergie gewinnen muessen. Es sind die Familien, die nur aus Mutter und Kind oder Vater mit Kind bestehen. In dieser Konstellation ist es schon eine besondere Leistung, das Alltagsleben hinreichend zu bestehen. Allerdings sind die Kraefte der Erziehungsberechtigten dann schon nach einiger Zeit fast aufgebraucht. Dann sind gut gestaltete Kuren der Eltern-Kind-Fachkliniken ein anerkanntes Ziel. Ueber solche Kliniken verfuegen das Ostseebad Kellenhusen mit dem Muetter-Kind-Heim der Arbeiterwohlfahrt und das Ostseebad Dahme mit der Eltern-Kind-Fachklinik Seefrieden. Beide Kliniken werden professionell gefuehrt und sind eine bewaehrte Adresse fuer stationaere Aufenthalte der beschriebenen Gruppen. Natuerlich spielt  die tolle Seeluft und Ruhe und die ausgewogene Anwendungspalette in den Heimen und Kliniken eine entscheidende Rolle. Fuer viele Kinder aus schwierigen Familienverhaeltnissen sind diese Aufenthalte wohl eine schoene bleibende Erinnerung. Die Kuren sind ohne Frage sehr hilfreich fuer die Patientinnen. Zu wuenschen waere eine staerke Verschreibung solcher stationaeren Aufenthalte und die nachhaltige Unterstuetzung der zustaendigen Krankenkassen. Anderenfalls wird die Unterhaltung der Eltern-Kind-Fachkliniken gefaehrdet. Ohne die aktiven Wohlfahrtsverbaende ginge wohl gar nichts mehr. Damit meine ich hier die Arbeiterwohlfahrt und den Deutschen Arbeitskreis fuer Familienhilfe.

Montag, 9/4/2012

Teilweise nasses und winterliches Wetter bestimmte auch das Ostergeschaeft in der Luebecker Bucht.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Kurverwaltungen und die vielen touristischen Betriebe der Ostseebaeder Luebecker Bucht hatten die ueblichen Vorbereitungen fuer den Ansturm der Ostergaeste getroffen und benoetigten jetzt nur noch ein schoenes Feiertagswetter. Das Wetter war wechselhaft, zumTeil sonnig und dennoch auch winterlich. Die Gaeste unternahmen schoene Spaziergaenge am Strand und flanierten auf den Promenaden und Seebruecken. Das konnten wir auch sehr deutlich im Ostseebad Kellenhusen beobachten. Die Kurverwaltung Kellenhusen bot ein umfangreiches auch musikalischen oesterliches Programm. Ostersonntag bewies der Kellenhusener Chanty-Chor mit seinem breiten  maritimem Fundus seine besondere Anziehungskraft. Das Konzert war gut besucht. Kindgerechte touristische Zuwendungen hatten die Vermieter von Ferienunterkuenften in ihrem Service. Kurz gesagt war ein Osterfamilienurlaub auch in dem Ostseebad Kellenhusen angesagt. Die Quartiere waren zu Ostern recht gut ausgebucht. Mit etwas kaltem Wetter mußte man rechnen; denn dieses war angesagt worden.  Es war auch so windig, dass die Ostsee einen tollen Anblick bot. Hohe Wellen schlugen kraeftig gegen die Inseln der Seebruecke und gegen den Strand. Die Kurverwaltung hatte viele Windfangzaeune noch nicht abgeraeumt und so blieb der feine Sand am Strand. Strandkorbvermieter hatten maßvoll Koerbe an den Strand gestellt und sicher nur ein kleines Geschaeft gemacht. Es ist richtig, dass man auch manchmal  bei  geringeren  Einkünften positiv eingestellt ist.

Samstag, 7/4/2012

Gibt es eine Ueberalterung der Bevoelkerung in der Gemeinde Kellenhusen?

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Die Bevoelkerungsstruktur in einer Gemeinde ist ein zentraler Punkt fuer die Zukunft der Kommune. Unstrittig ist, dass auch in dem Ostseebad Kellenhusen die Ueberalterung deutlich spuerbar ist. In der Besetzung von Ehrenaemter bei Vereinen und Verbaenden wird das deutlich. Nur junge Familien, die zuziehen und in der Gemeinde bleiben, koennen die Struktur der Kommune verbessern. Dazu sind nachhaltige Maßnahmen und soziale Regelungen notwendig. Es muessen noch mehr Arbeitsplatze  entstehen, die eine ausreichende Bezahlung beinhalten. Ein guter Kindergarten besteht schon im Ostseebad Kellenhusen. Die CDU-Fraktion in  Kellenhusen regt an, das fuer junge Familien nun auch bezahlbare Baugrundstuecke  von der Gemeinde zur Verfuegung gestellt werden. Die Grundstuecke in dem neuen Kellenhusener Neubaugebiet sind fuer junge Familien einfach zu teuer; denn der Quadratpreis ist mit 175 Euro eingeordnet. Aus Sicht der CDU sollte die Gemeinde ausgewaehlte Grundstuecke fuer junge Familien guenstig anbieten. Die Zielsetzung ist wohl nicht so einfach korrekt umzusetzen. Man darf gespannt sein, welche Regelung getroffen wird.

Freitag, 6/4/2012

Wird die Solidarität von den Gliederungen der Tourismusorganisationen auch im Ostseeferienland eingehalten.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Vor mehr als einem Jahrzehnt schlossen sich die Gemeinden Dahme, Kellenhusen und Grömitz und dass dahinter befindliche Achterland in einer Tourismusorganisation zusammen. Ein wesentlicher Punkt war wohl die gemeinsame Tourismuswerbung, die verkörpert wird in einem gemeinsamen Tourismusmagazin. Ein wesentlicher Inhalt sind dabei auch die Gastgeberverzeichnisse der einzelnen Gemeinden. Die Veranstaltungpläne sind dort verzeichnet.Im Zuge der Werbung sind auch dort Hinweise auf besondere Veranstaltungsorte enthalten. Das spricht viele Gaeste in spe kundengerecht an. Die beschriebene Tourismusorganisation Ostseeferienland lebt auch von dem Ideenreichtum der Tourismusleiter der verschiedenen noch bestehenden Kurverwaltungen. Angedacht waren bei der Gründung des Ostseeferienlandes diverse Hinweise zur Erhoehung der Wirtschaftlichkeit bei dem Personaleinsatz. Es duerfte wohl auf eine Kostenminimierung bei dem Personal hinlaufen. Ob dieses nun auch schon spuerbar ist, war bisher keiner Mitteilung zu entnehmen. Ich war nun sehr erstaunt, dass der Groemitzer Touristikleiter mit einer speziellen und eigenen Werbung fuer das Ostseebad Groemitz auch oeffentlich aufwartete. Es wurde angekuendigt, dass das Ostseebad nicht nur Gaesteunterkuenfte vermittelt. In Zukunft sollen dabei auch Veranstaltungspakte angeboten . Diese beinhalten dann die Buchung von nur in Groemitz ausgesuchten touristischen Betrieben und Attraktionen. Die Idee und Umsetzung  unter Federfuehrung des Groemitzer Touristikleiter hat nun Zeichen gesetzt. Ich erkenne nach dem bisher veroeffentlichten Kenntnisstand kein solidarisches Handeln innerhalb des Ostseeferienlandes.

Donnerstag, 29/3/2012

Der CDU-Ortsverband Kellenhusen informiert aktuell die Bürger über kommunale Ziele.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Mit dem Slogan Weit-und Wellenblick spricht die CDU-Fraktion Kellenhusens ihre Ziele und Aktivitaeten an. Der Straßenausbau der frueheren Durchgangsstraße in Kellenhusen wird zum jetzigen Zeitpunkt von der CDU hier abgelehnt, weil sie diese Maßnahme nun nicht fuer erforderlich hält. Die fuenfzigprozentige Kostenbeteiligung der Gemeinde sollte besser für andere wichtige Vohaben genutzt werden. Hier darf man schon ernsthaft hinterfragen, warum gerade nur hier der Straßenausbau zurueckgestellt werden soll. Schließlich hat die CDU-Fraktion bei etlichen gleichartigen Vorhaben zugestimmt. In der Waldstraße bezahlen die Anlieger den geringsten Satz des Straßenausbaubetrages. Etwas Solidaritaet ist da wohl realistischer.
Richtig ist dennoch das CDU-Ziel, die Umgestaltung und Modernisierung des Kurzentrums udn Schwimmbades nun endlich umzusetzen und die Strandsituation zu verbessern. Die kommunale Zielsetzung insgesamt erscheint mir als eine staendige Wiederholung und bedarf wohl einer genauen praktischen und bezahlbaren Loesung.
Auch in Kellenhusen lassen sich der Umbau des Schwimmbades und des Kurzentrums wohl nur mit finanzieller Landesfoerderung realisieren.
Gleiches gilt fuer eine Kellenhusener Kuestenschutzloesung.
Gut tut es auch, die bisherigen gemeindlichen Leistungen in Kellenhusen anzuerkennen.

Dienstag, 27/3/2012

Sind gemeindliche Gestaltungssatzungen auch fuer das Ostseebad Kellenhusen notwendig?

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In einer Gemeinschaft sind sicher Regeln zum geordneten Zusammenleben wohl wichtig. In einer politischen Gemeinde gelten eine Vielzahl von gesetzlichen Bestimmungen. Buerger akzeptieren nachvollziehbare Regeln und wuenschen aber, dass die Freiheit der Lebensgestaltung nicht unnoetig eingeschraenkt wird. Im Baurecht gibt sehr umfangreiche Bestimmungen, die in Baugesetzen , einer Landesbauordnung sehr differenziert beschrieben sind. Die Inhalte der Bauordnung dienen der Sicherheit und auch der strukturellen Gestaltung. Weil die es angeblich fuer die touristische Werbung wohl wichtig ist, hat auch das Ostseebad Kellenhusen schon vor einigen Jahren eine Gestaltungssatzung in Kraft gesetzt. Nun hat der kuenstlerisch in Kellenhusen taetige Ortsplaner angeraten, die geltende Satzung zu ueberarbeiten.Anfangs ging es darum, dem Werbeschilderwald auf der Promenade Einhalt zu gebieten. Das haette man in Kellenhusen auch leicht ohne Gestaltungssatzung hinbekommen. Wer glaubt, dass einfach gelagerte Sachverhalte am besten durch eine Vorschrift geregelt werden koennen, koennte sich auch irren. Im Baurecht ist die Freiheit der Gestaltung und damit auch Ideenreichtum zur Herstellung von Gebaeuden auch an der Promenade gefragt. Man sollte auch an einer Strandpromenade nur die Begrenzung der Landesbauordnung durchsetzen. Was dort als genehmigungsfrei ausgewiesen ist, sollte wohl auch in dem Ostseebad Kellenhusen nicht durch eine Gestaltungssatzung dirigistisch angeordnet werden. Ueber Geschmack muss man nicht streiten. Ich bin dagegen, dass zum Beispiel selbst Gebaeudefassadenfarben an der Promenade in Kellenhusen sich an einer Gestaltungssatzung zu orientieren haben. Der Verwaltungsaufwand ist wohl unnoetig.

Mittwoch, 21/3/2012

Ostseebaeder richten die konzessionierten Badestraende her.

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

In der Regionalpresse wird die Instandsetzung von Baedestraenden auch am Beispiel des Ostseebades Heiligenhafen beschrieben. Auch in der Luebecker Bucht sind die von der Ostsee zum Teil weggespuelten Strandbereiche mit Beginn der Tourismussaison natuerlich wieder ein Thema und große Sandmengen muessen neu herbeigeholt und verteilt werden. Das Herausbaggern des Ostseesandes aus der Ostsee ist an eine Genehmigung des Ministeriums gebunden. Diese kann eingeholt werden. Die Sandverluste auch in den Ostseebaedern der Luebecker Bucht sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. In Heiligenhafen betragen die Kosten dieses Jahr rund 70.000 Euro. Frueher hat man stets am Ende Saison große Sandmengen wie zu einem Deich vorsorglich hochgeschoben und dann im Fruehjahr an Badestrand sachgerecht verteilt. So ging man auch im Ostseebad Kellenhusen vor. Doch das genehmigten die Behoerden nicht mehr. Aberwitzig und wohl absolut unverhaeltnismaeßig. Die ohnehin finanziell belasteten Baedergemeinden brauchen pragmatische Loesungen. Ohne ausreichenden Strand sind die Ostseebaeder wohl praktisch sehr bald wirtschaftlich erheblich geschaedigt. Im Ostseebad Kellenhusen hat die Buergermeisterin wiederholt praktische Zwischenloesungen gefunden.
Es sind jedoch keine nachhaltigen Loesungen.
In dem Ostseebad Kellenhusen sind solche Loesungen schwierig und mit hohem finanziellen Aufwand vielleicht moeglich. In Ostseebad Schoenberg errichtete man ein kuenstliches Riff. An solche oder aehnlich Loesungen denke ich auch fuer Kellenhusen.

Montag, 12/3/2012

Sind die Abgaben an den Fiskus auch in den Ostseebaedern extrem?

Filed under: Ostsee — Ulrich Knauff

Schon seit Jahren kann der Buerger auch in den Ostseebaedern der Luebecker Bucht spueren, dass sich die fiskalischen Abgaben kontinuierlich insbesondere fuer Gewerbebetriebe, Geschaefte und Buerger erhoeht haben. In dem Ostseebad Kellenhusen ist das besonders deutlich geworden. Grundstueckseigentuemer sind in Kellenhusen besonders bei den hohen Straßenbaubeitraegen auch sehr belastet worden. Da in einem Zeitraum von 15 Jahren 13 Straßen maritim in einem touristisch weit oben einzuordnenden Standard ausgebaut wurden, hat das Ostseebad Kellenhusen in diesem Gebiet seinen Stellenwert angehoben. Das in diesem Ostseebad wohl besondere Maßstaebe und auch Methoden zur Erhoehung von Abgaben eingeschlagen wurden, ergibt sich wohl auch aus der Tatsache, dass die Gemeinde Kellenhusen Anlieger an der Strandpromenade fuer einen Ausbaubeitrag herangezogen haben. In anderen Ostseebaedern der Luebecker Bucht erfolgte diese Heranziehung der Anlieger fuer den Promenadeausbau nicht; denn diese Maßnahmen sind vom Land und EU gefoerdert worden. Außerdem war diese Heranziehung als Solidarmaßnahme einzuordnen und nicht speziell nur fiskalisch den Anliegern zuzuweisen. Ein mutmaßliches Versprechen der Gemeinde Kellenhusen an die belasteten Anlieger, sie wuerden bei einem Ausbau der rueckwaertigen Zufahrtstraße nicht erneut belastet, soll inzwischen immer noch strittig sein. Die hohen fiskalischen Belastungen mindern die Investitionsmoeglichkeiten einiger Buerger. Die Abgabenschraube ist wohl leider nicht gestoppt. Die Ostseegemeinde Kellenhusen wird vermutlich noch sehr Geld fuer die Verbesserung des Strandbereiches aufbringen muessen. Der Buhnenbau und damit der Kuestenschutz sind die weiteren Kostenfaktoren. Ein aktueller Mitgliederbrief des SPD-Ortsvereines bringt diese Situation auf den Punkt.

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